Wie bemerkt man, dass die Angestellten unter Burnout leiden?

21.04.2022

Wie bemerkt man, dass die Angestellten unter Burnout leiden?

Burnout ist schon lange ein bekanntes Thema, aber seit der Pandemie hat es an Häufigkeit maßgeblich zugenommen.  Mitarbeiter waren plötzlich von ihren Kollegen isoliert und die Abgrenzung zwischen Arbeitstag und Feierabend verschwand allmählich.  Man hatte mehr zu tun und arbeitete regelmäßig Überstunden.  Manche Firmen weisen dieses Problem als individuelles Arbeitnehmerproblem ab, und nicht als Sache des Arbeitgebers – das ist aber die falsche Einstellung.

Wenn die Angestellten unter Burnouts leiden, dann liegt das Problem meistens beim Arbeitgeber.   Vielleicht gibt es nicht genügend Mitarbeiter, die Kommunikation ist schlecht, oder es herrscht eine unangenehme Arbeitsatmosphäre in der Firma.   Als Arbeitgeber kann man viel tun, um Mitarbeitern zu helfen, die von einem Burnout betroffen sind.   Der erste Schritt ist zu wissen, woran man ein Burnout erkennt.

Was sind die sicheren Anzeichen eines Burnouts?

Achten Sie auf die folgenden Warnsignale:

Die Produktivität lässt nach

Wenn Mitarbeiter unter Burnout leiden, dann verlieren sie oftmals ihre Motivation zum Arbeiten.  Da es ihnen zunehmend egal ist, ob sie gute Arbeit leisten, oder nicht, schleichen sich Fehler öfters ein.  Dies trifft insbesondere zu, wenn sie sich nicht wertgeschätzt fühlen.

Eine Abnahme der Arbeitsleistung kann selbst unter den begeistertsten Mitarbeitern vorkommen.   Eine Umfrage von Deloitte hat ergeben, dass obwohl 87% der Befragten zufrieden mit Ihrer Arbeit waren, sich dennoch 67% von ihnen häufig gestresst fühlten.   In der gleichen Umfrage kam auch heraus, dass 91% der Befragten unter unkontrollierbaren Stress litten, der sich negativ auf ihre Arbeit auswirkte.

Mitarbeiter haben das Interesse an Firma und Job verloren 

Ein weiteres Anzeichen eines beruflichen Burnouts ist, wenn die Mitarbeiter das Interesse an ihren Jobs und allgemein an der Firma verlieren.  Sie mögen zwar weiterhin zu Meetings und anderen terminlichen Verpflichtungen erscheinen, engagieren sich aber außerhalb dieses Rahmens nicht mehr.   Der Grund ist oftmals fehlende Motivation oder das Bewusstsein, dass ihnen die Kraft zum Mitwirken fehlt. Sie sind schlichtweg ‚ausgebrannt‘ (‚burnt out‘).

Auch wenn sich Mitarbeiter von ihren Jobs ‚loslösen‘, kann das ein Warnsignal eines Burnouts sein.  Wo sie früher voller Elan neue Projekte anvisierten, sind sie jetzt eher zurückhaltend.  Es mag vorkommen, dass Telefonate und Emails unbeantwortet bleiben.  Der Teufelskreis schließt sich:  Mitarbeiter mit Burnout-Symptomen halten sich vor neuen Projekten und Mitarbeiterkontakten zurück und fühlen sich folglich noch isolierter und unmotivierter.

Mitarbeiter sind vermehrt negativ eingestellt

Wie schon erwähnt, ist die Einstellung gegenüber Job, Firma und Kollegen allgemein negativ bei Mitarbeitern, die unter Burnout leiden.   Sie beschweren sich oft über ihren Job und sind Kollegen und Kunden gegenüber gereizt.  Bei Kritik reagieren Sie abwehrend und wütend. 

Es ist sehr offensichtlich, wenn ein Kollege unglücklich ist.  Diese negativen Emotionen können sich auf das gesamte Team übertragen und die Mitarbeitermoral sehr negativ beeinflussen.

Anzeichen von Erschöpfung machen sich bemerkt

Erschöpfung und Ermüdung sind zwei der Hauptsymptome eines Burnouts.  Wenn ein Mitarbeiter ständig davon redet, übermüdet zu sein oder nicht genug Schlaf zu bekommen, dann sollte man unbedingt aufhorchen.

Eine körperliche und mentale Erschöpfung kann sich negativ auf die Gesundheit eines Menschen auswirken und seine Produktivität und Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen.

Was kann zu einem Mitarbeiter-Burnout führen?

Viele verschiedene Faktoren können bei einem Burnout im Spiel sein.  Ein einzelner Faktor mag genügen, ein Burnout zu verspüren.  Es kann aber auch eine Kombination mehrerer Faktoren sein.      

Eine extreme Arbeitsbelastung

Wenn das Arbeitspensum unüberschaubar hoch ist, können Mitarbeiter die ersten Anzeichen eines Burnouts verspüren.   Eine Arbeitsüberbelastung führt dann fast unausweichlich zu Überstunden.  Wird dazu pausenlos durchgearbeitet, setzen sich Stress und Erschöpfung ein – Wohlbefinden und Gesundheit leiden.

Mitarbeiter, die aufgrund eines überhöhten Arbeitspensums regelmäßig Überstunden leisten, werden demzufolge auch seltener Urlaub einreichen – aus Angst, dass bei ihrer Rückkehr der Berg unerledigter Arbeit nur noch größer geworden ist.

Der Job ist nicht eindeutig definiert

Wenn Mitarbeiter keinen klar definierten Job haben, ist auch die Erwartungshaltung gegenüber ihrer Arbeitsleistung schwer zu deuten – folglich besteht das Risiko eines Burnouts.  Ohne festgelegte Verantwortungsbereiche kann es passieren, dass Mitarbeiter sich zu weitreichend engagieren und Aufgaben auf sich nehmen, die nicht unbedingt zu Ihrem Job gehören sollten.   

Ohne klare Kommunikation und deutliche Richtlinien können Angestellte fälschlicherweise in dem Glauben sein, dass von ihnen erwartet wird, sich an einer Vielzahl von Projekten zu beteiligen.  Vielleicht befürchten sie, dass eine Nichtbeteiligung negative Konsequenzen mit sich bringen würde.

Mangel an Unterstützung

So manch ein Mitarbeiter mag sich von seiner Arbeitslast zeitweilig überfordert fühlen.   Wenn er jedoch keinen Zugriff auf Unterstützung von Kollegen und Management hat, kann dieses Gefühl der Überbelastung sich schnell auf ein Burnout umschlagen.

Es mag auch sein, dass Mitarbeiter sich nicht in der Lage fühlen, mit ihrem Manager über ihr Arbeitspensum oder ihre Erschöpfung reden können.  Oder dass das Verhältnis unter Kollegen nicht harmonisiert. 

Wie man Mitarbeitern helfen kann, ein Burnout zu vermeiden

Kommunikation ist das ‚A-und-O‘

Es ist wichtig, eine Betriebskultur der offenen und ehrlichen Kommunikation zu fördern.  Manager sollten sich regelmäßig bei ihren Mitarbeitern melden und sicherstellen, dass diese mit ihrem Arbeitspensum gut zurechtkommen.  Etwaige Probleme sollten umgehend adressiert und bereinigt werden.   Alle Mitarbeiter sollte sich sicher fühlen in dem Wissen, jederzeit mit Management und Teamkollegen über Probleme mit der Arbeitsbewältigung sprechen zu können.

Der Aufgaben-und Verantwortungsbereich eines jeden Mitarbeiters sollte auch klar kommuniziert werden.  Sie sollten genauestens wissen, was von ihnen erwartet wird und sich jederzeit in der Lage fühlen, bei Unklarheiten Fragen zur Klärung stellen zu können.

Legen Sie klare Arbeitszeiten fest

Jeder Mitarbeiter sollte klar festgesetzte Arbeitszeiten haben.  Bei flexiblen Arbeitszeitvertägen, wo der Arbeitstag zu unterschiedlichen Zeiten beginnt und endet, sollten festgesetzte Wochenstunden nicht überschritten werden. Wenn ein Arbeitspensum innerhalb dieses Zeitrahmens nicht bewältigen werden kann, dann sollte man im gemeinsamen Gespräch nach einer Lösung suchen. Vielleicht ist mehr Training nötig? Unter Umständen müssen Aufgaben im Team neu verteilt werden.

Machen Sie dem Team verständlich, dass nicht erwartet wird, Anrufe oder Emails außerhalb der Arbeitszeiten zu beantworteten.  Machen Sie Urlaubsvertretung und Projektbetreuung bei Abwesenheit zur Standardpraxis, so dass niemand nach Urlaubsrückkehr eine Anstauung unerledigter Projekte abzuarbeiten hat.

Anerkennung und Belohnung

Wenn gute Leistungen anerkannt werden, fühlen sich die Mitarbeiter wertgeschätzt.  Zu wissen, dass man geachtet wird, kann sich positiv auf die Psyche auswirken.  Das Risiko eines Burnouts verringert sich.

Nicht nur große, sondern auch kleine Leistungen und Errungenschaften sollten zelebriert werden.   Es wirkt motivierend, zu wissen, wie die persönliche Arbeitsleistung zum Erfolg der gesamten Firma beiträgt.  Ermutigen Sie ihre Mitarbeiter, sowohl die eigenen Errungenschaften als auch die Erfolge ihrer Kollegen dem Management Team kundzutun.  Feiern Sie Erfolge mit dem gesamten Team.

Sorgen Sie für ein ruhiges und produktives Arbeitsklima

Im Rahmen der Arbeitgeberfürsorgepflicht sollte für ein ruhiges und produktives Arbeitsklima gesorgt werden, da es einen gesunden Geist fördern kann. 

Verhelfen Sie Ihren Kollegen mitProdukten zur Schreibtisch Organisation zu einem übersichtlich organisierten Schreibtisch, oder verbessern Sie Ihre Archivierungsmethodik mittels geeigneterOrdner.  Alle Hilfsmittel, die Sie zur Verfügung stellen, reduzieren den Stress, den Mitarbeiter in einem schlecht organisierten und chaotischen Arbeitsumfeld verspüren mögen.

Bieten Sie Unterstützung bei psychischen Gesundheitsproblemen an

Mitarbeiter, die unter Burnout leiden, brauchen höchstwahrscheinlich Unterstützung mit ihrer psychischen Gesundheit.  Den vorhandenen Ressourcen entsprechend sollten Arbeitgeber ihr Möglichstes tun, um zu helfen.   Im Idealfall bedeutet das, eine psychiatrische Beratung zu arrangieren.  Durch die Bereitstellung relevanter Informationen kann Mitarbeitern geholfen werden, die angebrachte professionelle Hilfe zu bekommen.

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Die folgenden Blogs haben weitere Informationen zum Thema Mitarbeiterfürsorge:

Sollten Firmen kürzere Arbeitswochen einführen?

Wie Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern können

 

10 effektive Wege für das Wohlergehen im Home-Office

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