So lässt es sich auch zu Hause gut lernen…

15.06.2022

So lässt es sich auch zu Hause gut lernen…

Stehen auch Sie kurz vor einem Examen? Sich gut und effektiv auf eine Prüfung vorzubereiten, fällt nicht jedermann leicht.  Selbstverständlich bieten viele Schulen, Hochschulen und Universitäten hilfreiche Lerneinheiten an. Beim Lernen zuhause jedoch kann man seinen eigenen Lern-Rhythmus festlegen und sich die Lernzeiten so einrichten, wie es einem persönlich am besten passt.

Wenn auch Sie von zuhause aus lernen, dann können Ihnen unsere Tipps helfen, fokussierter und produktiver zu sein.

Finden Sie Ihren eigenen Lernstil

Bevor es mit dem Lernen losgeht, sollten Sie ihren idealen Lernstil herausfinden und demnach Ihr Lernprogram and Ihre Lernmethodik ausrichten. Die am weitesten verbreiteten Lernstile sind das visuelle, das auditive und das kinästhetische (bzw. motorische) Lernen. Beim visuellen Lernen benutzt man Bilder, Gedächtniskarten und Farbcodierungen als Lernhilfe.  Auditives Lernen beruht sich auf das gesprochene Wort. Beim kinästhetischen Lernen festigt man sein Wissen durch praktische Anwendungen, zum Beispiel dem Anfertigen von Gedächtniskarten oder Modellen und dem gegenseitigen Testen mit einem Lernpartner.

Vielleicht lernen Sie am besten, wenn Sie verschiedene Lernstile miteinander kombinieren – möglicherweise sogar alle drei. Finden Sie für sich heraus, was Ihnen am besten liegt und integrieren Sie auch die relevanten Aktivitäten in Ihre Lernzeiten, damit Sie Informationen nicht nur lesen, sondern auch verstehen und im Kopf behalten.

‚Aktives Lernen‘ und wie man es macht

Sobald Sie Ihren Lernstil für sich entdeckt haben, sollten Sie ‚aktive‘ Lernmethoden zur Wiederholung des gelernten Stoffes anwenden. Anstatt Texte erneut zu lesen oder Vorlesungen noch einmal anzuhören sollte man regelmäßig sein Sachverständnis der erlernten Thematik überprüfen. Stellen Sie sich selbst Fragen und schreiben Sie die Antworten mit Ihren eigenen Worten auf.  Überprüfen Sie, ob Sie alles richtig verstanden haben. Notieren Sie sich Schlüsselwörter, Ideen und Gedanken und verbinden Sie diese mit dem breiteren Thema, dass Sie gerade durchgehen.

Am Ende einer jeden Lernzeit sollten Sie sich eine Zusammenfassung dessen machen, was Sie neu gelernt oder zur Wissensfestigung wiederholt haben und was als nächstes Lernthema ansteht.

Richten Sie sich einen Platz zum Lernen ein

Es ist auch wichtig, sich einen designierten Platz im Haus zum Lernen einzurichten. Im Idealfall haben Sie einen Schreibtisch mit einem komfortablen, haltungsstützenden Stuhl zur Verfügung. Wenn dies nicht möglich ist, dann ist der Esstisch der nächstbeste Platz. Vermeiden Sie, auf dem Sofa (und schon gar nicht auf dem Bett!) zu sitzen. Es ist nicht nur unbequem und schlecht für Ihre Körperhaltung – auch die Konzentrationsfähigkeit leidet ungemein.

 

 

Natürlich kann man die Lernutensilien nicht permanent auf dem Küchentisch liegen lassen. Suchen Sie nach einer praktischen Lösung, Ihre Sachen einfach und komfortabel zu verstauen und zu transportieren? Dies erreichen Sie zum Beispiel mit Hilfe einer mobilen Aufbewahrunsbox. So bleibt alles praktisch an einem Ort verstaut und man kann jederzeit schnell und effektiv wieder mit dem Lernen beginnen.

Wer das Glück hat, einen eigenen Schreibtisch zur Verfügung zu haben, sollte diesen gut organisieren und immer übersichtlich aufgeräumt haben. Unordnung lenkt ab und erschwert das Konzentrieren. Mit Hilfe von Briefkörben und Stifteköchern und -schalen lassen sich Papiere und Schreibwaren am rechten Ort und jederzeit leicht zugänglich aufbewahren.

Planen Sie Ihre Lernzeiten so, wie es Ihnen am besten passt

Der Vorteil des von zuhause Studierens ist, dass man seine Lernzeiten dem eigenen Bio-Rhythmus anpassen kann. Sind Sie morgens oder abends am produktivsten? Bevorzugen Sie es, erst die Hausarbeit zu erledigen, damit Sie sich auf das Lernen konzentrieren und anschließend entspannen können? Es ist ganz egal – wichtig ist nur, dass Sie sich feste Lernzeiten einplanen und sich an Ihren Zeitplan halten.  Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen einzulegen, um sich zurückzusetzen und das Gelernte zu verarbeiten.

Wer sich an eine Routine hält bleibt produktiv. Auch wenn der gesamte Tag zum Lernen eingeplant ist, sollte man rechtzeitig aufstehen, sich anziehen und ein gutes Frühstück essen.  So wird dem Gehirn signalisiert, dass es Zeit zum Lernen ist. Im Schlafanzug zu lernen ist niemals eine gute Strategie.

Es kann durchaus hilfreich sein, den Zeitplan an einem gut sichtbaren Ort anzubringen. So vergessen Sie nie, wann es Zeit zum Lernen ist. Schreiben Sie Ihren Zeitplan auf ein Whiteboard aus Glas und hängen Sie dieses in Ihrem Schlafzimmer oder in Ihrer Studienecke auf. So bleiben Sie jederzeit am Ball und vergessen auch Ihre Pausenzeiten nicht. Eine Idee wäre, einen stündlichen Zeitplan aufzusetzen und diesen mit einem wöchentlichen oder monatlichen Kalender zu ergänzen. So können Sie die verbleibenden Tage bis zur Prüfung wie bei einem Adventskalender täglich abhaken.

 

 

Benutzen Sie die richtigen Hilfsmittel

Überlegen Sie sich gut, was Sie zum effektiven Lernen benötigen. Brauchen Sie Revisionskarten? Möchten Sie separate Schreibhefte für die einzelnen Fächer haben? Verschiedenfarbige Collegeblöcke eignen sich hier Bestens, da sie leicht voneinander zu unterscheiden sind. Haben Sie Papiere wegzuheften? Ringbücher leisten hier gute Abhilfe.  Bevorzugen Sie Stift und Papier oder arbeiten Sie lieber am Computer?

 

 

Denken Sie über Ihre Bedürfnisse nach bevor Sie mit dem Lernen anfangen. Mit der richtigen Ausrüstung lässt es sich viel effizienter und effektiver lernen. Ziehen Sie Ihren Lernstil in Anbetracht und überlegen Sie sich, welche Hilfsmittel Sie am besten dabei unterstützen können. Ohne die richtigen Utensilien mag es schwerfallen, neues Wissen zu Verstehen und es zu verinnerlichen.  

Achten Sie auf Ihre körperliche Gesundheit

Während der Lern-und Studienzeit darf man seine körperliche Gesundheit auf keinen Fall vernachlässigen. Schnell ist man so in die Bücher vertieft, dass man alles andere vergisst. Aber wer sich ausreichend Schlaf genehmigt und sich dazu gesund ernährt, wird sich besser konzentrieren können – die Lernleistung ist entsprechend besser.

Versuchen Sie, nährhafte Mahlzeiten und Snacks zu sich zu nehmen. Snacks mit hohem Zuckergehalt wie z.B. Schokoriegel führen zu starken Blutzucker-Schwankungen – man verliert an Kraft und Energie. Bevorzugen Sie deshalb gesunde Zwischenmahlzeiten.  Da die Zeit während einer intensiven Lernphase oftmals knapp ist, kann man schon im Voraus Vorräte an gesunden Snacks einkaufen und auch Mahlzeiten vorkochen und einfrieren.

Wenn möglich, sollte man jede Nacht gut schlafen, damit sich das Gehirn ausruhen und zurücksetzen kann. Informationen, die man tagsüber aufgenommen hat, werden nachts vom Gehirn verarbeitet. Am nächsten Morgen fühlt man sich erfrischt und kann wieder neuen Lernstoff in sich aufnehmen. Wer die ganze Nacht durcharbeitet holt sich daraus keinen Vorteil – ganz im Gegenteil. Selten behält man dann das Gelernte – es ist besser, stattdessen 8 Stunden pro Nacht zu schlafen.

Ihr Zeitplan sollte auch Auszeiten für sportliche Betätigung beinhalten. Es ist wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen, damit man sich nicht überarbeitet und einem Burn-Out unterliegt. Versuchen Sie, an die frische Luft zu gehen – entweder auf einen Spaziergang oder zum Joggen.  Wer Sport treibt fühlt sich erholt und wie neu belebt, wenn es wieder ans Lernen geht.

Vermeiden Sie Ablenkungen

Während Ihrer Lernphasen sollten Sie alles vermeiden, was Sie vom Lernen ablenken könnte. Wenn Sie Ihr Handy nicht benötigen, dann schalten Sie Ihre Benachrichtigungen ab – so gerät man nicht in Versuchung, ständig das Handy zu checken.  Die Smartphone App Forest hilft beim Lernen, indem es während aktiver Lernphasen Bäume wachsen lässt. Je länger man konzentriert arbeitet, umso größer wird der Wald.

Es ist empfehlenswert, sich immer nur auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Wenn Sie Besorgungen zu erledigen haben oder Hausarbeit ansteht, dann sollten Sie speziell dafür Zeitblöcke in Ihrem Tagesplaner einplanen. Widerstehen Sie der Versuchung, während des Lernens Fernsehen zu gucken oder einen Podcast anzuhören.  Manche Menschen lernen besser mit Geräuschen im Hintergrund – Instrumentalmusik ist hierzu perfekt geeignet.  

Nehmen Sie sich Zeit für soziale Kontakte

Soziale Kontakte mit Freunden, Familienangehörigen und Klassenkameraden sind ungemein wichtig und sollten während Ihrer Studienzeit mit in Ihr Tagesprogram aufgenommen werden.  Es mag helfen, mit einem Studienkollegen gemeinsam zu lernen – egal ob persönlich oder per Videoanruf. Sie können sich gegenseitig zum Lernen motivieren; Beistand leisten, wenn die Courage verloren geht; und schwer zu verstehende Themen gemeinsam erörtern.

Auch Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Lernzeiten sollte nicht vergessen werden. Es ist für Ihre mentale Gesundheit unbedingt wichtig, dass Sie Ihre Beziehungen pflegen. Des Weiteren tut es ungemein gut, auch einmal abzuschalten, damit Ihr Verstand sich erholen kann.  Ein gemeinsames Mittagessen ist schön, aber auch ein Telefonat während einer Lernpause tut gut.

Leitz bietet eine Reihe von Studienhilfsmitteln an, mit deren Hilfe Sie fokussiert bleiben und effizient und produktiv arbeiten können.

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