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Englische Berufsbezeichnungen

Kleiner Vokabeltrainer für Berufe
Eigentlich sind Sie im Englischen fit und können sich ohne Probleme verständigen? Doch dann tauchen zum Beispiel in Geschäftsberichten Ihrer englischen Kunden immer wieder Bezeichnungen auf, mit denen Sie überhaupt nichts anfangen können? Oder Sie schreiben einen Geschäftsbrief und wollen diesen direkt an eine bestimmte Stelle richten, doch leider fällt Ihnen keine korrekte Übersetzung für die Position ein?

Das Problem liegt nicht unbedingt in Ihrem beschränkten englischen Wortschatz, sondern hat eine ganz einfache Ursache: Es gibt in jeder Sprache eine Unmenge verschiedener Begriffe für einzelne Berufe oder Positionen – auch im Deutschen. Fällt Ihnen also spontan kein englisches Wort für die gesuchte Position ein, so können Sie vielleicht auf ein entsprechendes Synonym zurückgreifen.

Um die Sache zu vereinfachen, haben wir die wichtigsten Berufsbezeichnungen für Sie zusammengestellt.

Noch ein kleiner Tipp in Sachen Rechtschreibung: Berufe werden im Englischen grundsätzlich klein geschrieben (zum Beispiel „the secretary“), es sei denn Sie benutzen eine Bezeichnung als Titel, zum Beispiel auf Visitenkarten oder in der Anrede (M. Thomas Schmitt, Manager).

Who is Who?

Die klassische Sekretärin wird im Englischen mit dem verwandten Wort „ secretary“ bezeichnet, die Chefsekretärin trägt den Titel „ personal assistant“.

Sachbearbeiter heißen „clerk“ oder „ administrator“, die Buchhalter und -prüfer sind „ accountants“, meint man eher einen Wirtschaftsprüfer, nennt man diesen „auditor“.

Techniker, Ingenieure und Konstrukteure werden als „technician “, „engineer“ und „design engineer“ bezeichnet. Beachten Sie aber, dass mit dem Wort „engineer“ auch ein Techniker gemeint sein kann.

Einfache Händler werden „dealer“, „ merchant“ oder auch „seller“ genannt, wohingegen der Einkäufer den Namen „buyer“ oder „ purchaser“ trägt – auch Verkäufer in einem Laden heißen „ seller“. Achtung: Großhändler nennt man „ wholesaler“.
 
















Will sich Ihr Marketingleiter („director of marketing“) an eine Werbeagentur wenden, sollte er beachten, dass der Werbetexter „ copywriter“, der Werbeleiter dagegen „advertising director “ heißt – Öffentlichkeitsarbeiter wie Pressesprecher und PR-Leiter werden „ press officer“ und „director of public relations“ genannt.

Wahrscheinlich hat Ihr Unternehmen auch ab und zu mit den Berufsgruppen Anwalt („lawyer“), Unternehmensberater („ business consultant“) oder Spediteur („shipping agent “) zu tun – zumindest mit den Begrifflichkeiten werden Sie nun keine Probleme mehr haben.

Stellenbezeichnungen

Natürlich gibt es auch im englischsprachigen Ausland Positionen innerhalb eines Unternehmens, die entsprechend tituliert werden wollen. Wer einen Brief an eine bestimmte Stelle richtet, solltet demnach genau aufpassen, wem er welchen Titel verleiht, damit sich der Betreffende nicht auf den Schlips getreten fühlt.

Am Anfang der Firmenhierarchie stehen wie bei uns auch die Praktikanten („trainees“), Auszubildenden („apprentice “) und Aushilfen („temporary personnel“).

Dann folgen die Arbeiter („blue collar worker“) und die Angestellten („employee“). Freie Mitarbeiter werden als „ freelancer“ bezeichnet.

Wer schon einen Schritt auf der Karriereleiter vorgerückt ist, hat es vielleicht zum Abteilungs- oder Bereichsleiter („department head “ bzw. „area director“) gebracht. Für die Angestellten ist natürlich der „personnel consultant“, der Personalleiter, zuständig; um eine Filiale kümmert sich der „ branch manager“.
 
Die leitenden Angestellten für die Bereiche Export, Finanzen, Einkauf und Planung werden als „export, financial und purchasing manager bzw. director of planning“ tituliert.

Zwischen den Angestellten und dem Geschäftsführer („ manager“) steht meistens der Betriebsrat, man spricht dabei von „ works council“.

Die Spitze der Firmenleiter hat der erreicht, der sich schließlich „ managing director“ (Generaldirektor) nennen darf, obwohl natürlich auch dessen Stellvertreter, „the vice chairman“ einen guten Stand in der Firma hat.



Bildquelle: snygo.com