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Monitoring

 

„Monitoring“ meint ganz allgemein das begleitende Beobachten eines laufenden Prozesses. Ziel ist es, rechtzeitig eingreifen und gegensteuern zu können, wenn der Vorgang nicht so verläuft, wie er eigentlich sollte. Monitoring geht also über das reine Protokollieren hinaus. Monitoring ist aber auch nicht mit Controlling gleichzusetzen, denn mit Controlling ist ein komplexes Steuerungs- und Koordinationskonzept gemeint, das die Geschäftsführung eines Unternehmens bei der Lenkung des Unternehmens unterstützen soll. Controller liefern die Daten, die die Verantwortlichen brauchen, um entsprechende Beschlüsse zu fassen. Und dazu bedienen sie sich auch des Monitorings.

Weil man alles Mögliche beobachten und überwachen kann – Kraftwerke, Tunnel, Bergwerke, die Luft- und Seefahrt oder Industrieanlagen zum Beispiel – wird Monitoring in allen Branchen und mit unterschiedlichsten Ausprägungen eingesetzt. Einige wichtige Beispiele:

Webmonitoring
Webmonitoring nennt man die systematische Untersuchung, wie eine Person, ein Unternehmen oder auch eine Marke im Internet präsent ist. Hierbei kann es sich um das eigene Unternehmen oder auch den Wettbewerb handeln. Die Analyse der Daten dient dann als Basis für eine Handlungsentscheidung.

Webmonitoring kann manuell – also per Eingabe von Stichworten in Suchmaschinen – oder über eine spezielle Software ausgeführt werden. Bei der automatisierten Suche empfiehlt es sich, die Ergebnisse vor der Auswertung zu überprüfen – denn nicht alles, was auf der Suche in den Maschen hängen bleibt, ist für die gestellte Aufgabe auch tatsächlich relevant.

Brandmonitoring
Beim Brandmonitoring werden neben dem Internet noch weitere Medien in die Beobachtung und Analyse miteinbezogen. Ziel ist die umfassende Erkenntnis, wie eine Marke in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Teil des Web- oder Brandmonitorings ist meist das Presseclipping, also das Beobachten und Auswerten der Presse nach bestimmten Stichworten.

Social Media Monitoring
Beim Social Media Monitoring stehen Botschaften von Personen oder Unternehmen im Fokus, die in Blogs, Foren, Bewertungsportalen, über Twitter oder in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing kommuniziert werden. Weil Social Media in der öffentlichen Kommunikation eine immer größere Rolle einnimmt, setzen Unternehmen bei der Bewertung ihrer Aktivitäten immer öfter nicht mehr nur auf Umfragen und die Auswertung der Print- und Online-Medien, sondern zunehmend auch auf Social Media Monitoring.

Kundenmonitoring
Beim Kundenmonitoring wird die Kundenzufriedenheit eruiert. Instrumente können zum Beispiel die gezielte persönliche oder telefonische Ansprache oder auch Mailings sein. Oft verbindet man die Befragungen mit der Auslobung von Preisen, um den Anreiz zu erhöhen, auf die Anfrage zu antworten.

Netzwerk-Monitoring
Beim Netzwerk-Monitoring geht es nicht um die Beobachtung von Zielgruppen, sondern um die Überwachung von IT-Netzwerken – ob Server oder Dienste. Die Kontrolle kann intern innerhalb des Unternehmens oder extern – also von außerhalb – durchgeführt werden. Je nachdem unterscheidet man zwischen internem und externem Monitoring. Ziel ist es, Probleme möglichst frühzeitig zu erkennen und somit partielle oder totale Ausfälle von vorneherein zu verhindern.

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