LeitzKnowHow
Wenn der Kollege müffelt
 
Freunde und Bekannte kann man sich zum Glück ja aussuchen – Kollegen
aber leider nicht. Manche können wir so gut leiden, dass wir mit ihnen
gerne auch privaten Kontakt halten. Bei anderen sind wir froh, dass wir
sie nach Feierabend nicht mehr sehen müssen.
Manche haben nette kleine Schrullen, die uns amüsieren. Andere nervige Ticks, die uns langsam schier um den Verstand bringen. Eine kleine klärende Unterredung kann hier durchaus helfen. Was aber, wenn ein Kollege ständig so müffelt, dass man es an seiner Seite kaum aushalten kann? Darf man ihn darauf aufmerksam machen? Und wie soll man dieses doch eher peinliche Gespräch bloß führen?
Herr Kollege, Sie stinken?
Gerade im Sommer bei entsprechend hohen Raumtemperaturen ist es ganz normal, dass man schwitzt – manche mehr und manche eben weniger. Generell ist dieses Problem eigentlich ganz einfach in den Griff zu bekommen: mit einer morgendlichen Dusche, täglich frischer Kleidung möglichst aus Baumwolle oder anderen natürlichen Fasern und Deo oder einem Antitranspirant. Doch bei einigen scheint diese Methode entweder nicht zu wirken oder sie kümmern sich einfach nicht um eine entsprechende Körperhygiene.
Übrigens gibt es auch den umgekehrten Fall: Jemand riecht zu gut. Und Sie bekommen Kopfschmerzen von der Parfumwolke, die sich im Raum ausbreitet.
Solange diese Personen niemand darauf anspricht, haben sie keinen Anlass etwas zu ändern. Bevor jedoch das Tuscheln hinter dem Rücken des Betroffenen losgeht und Sie sich fragen, wie Sie den Sommer Nase an Nase mit dem Kollegen überstehen sollen, sollten Sie einschreiten.
Feingefühl ist hierbei das oberste Gebot, schließlich wollen Sie den Kollegen nicht verletzen. Wahrscheinlich merkt er selbst gar nicht, dass andere ihn nur von weitem riechen können. Und außerdem sind Sie ja schließlich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit angewiesen.
Manche haben nette kleine Schrullen, die uns amüsieren. Andere nervige Ticks, die uns langsam schier um den Verstand bringen. Eine kleine klärende Unterredung kann hier durchaus helfen. Was aber, wenn ein Kollege ständig so müffelt, dass man es an seiner Seite kaum aushalten kann? Darf man ihn darauf aufmerksam machen? Und wie soll man dieses doch eher peinliche Gespräch bloß führen?
Herr Kollege, Sie stinken?
Gerade im Sommer bei entsprechend hohen Raumtemperaturen ist es ganz normal, dass man schwitzt – manche mehr und manche eben weniger. Generell ist dieses Problem eigentlich ganz einfach in den Griff zu bekommen: mit einer morgendlichen Dusche, täglich frischer Kleidung möglichst aus Baumwolle oder anderen natürlichen Fasern und Deo oder einem Antitranspirant. Doch bei einigen scheint diese Methode entweder nicht zu wirken oder sie kümmern sich einfach nicht um eine entsprechende Körperhygiene.
Übrigens gibt es auch den umgekehrten Fall: Jemand riecht zu gut. Und Sie bekommen Kopfschmerzen von der Parfumwolke, die sich im Raum ausbreitet.
Solange diese Personen niemand darauf anspricht, haben sie keinen Anlass etwas zu ändern. Bevor jedoch das Tuscheln hinter dem Rücken des Betroffenen losgeht und Sie sich fragen, wie Sie den Sommer Nase an Nase mit dem Kollegen überstehen sollen, sollten Sie einschreiten.
Feingefühl ist hierbei das oberste Gebot, schließlich wollen Sie den Kollegen nicht verletzen. Wahrscheinlich merkt er selbst gar nicht, dass andere ihn nur von weitem riechen können. Und außerdem sind Sie ja schließlich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit angewiesen.

Schlechte Scherze und dumme Anspielungen sind fehl am Platz. Auch Geschenke wie Deos oder Nasenklammern sind geschmacklos und peinlich – lassen Sie es sein, es ist unter Ihrem Niveau.
Gehen Sie besser immer mit gutem Beispiel voran: Verschieben Sie das Essen beim Griechen aufs Wochenende. Gehen Sie sparsam mit Ihrem Lieblingsparfum um. Und egal wie spät Sie dran sind: die morgendliche Dusche ist Pflicht. Ziehen Sie auch ihre Lieblingssachen nur einen Tag an und nehmen Sie an den Hundstagen notfalls etwas zum Wechseln mit. Bewahren Sie ein Deo in Ihrem Schreibtisch oder Ihrer Tasche auf.
Nun können Sie immerhin sicher sein, dass niemand wegen Ihnen die Nase rümpft. Was aber, wenn Ihr gutes Beispiel nicht auf andere abfärbt?
Dann müssen Sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und sich mit dem Kollegen zu einem Gespräch zusammensetzen.
Nicht zwischen Tür und Angel
Wählen Sie einen guten Zeitpunkt für das Gespräch. Am besten kurz vor oder nach dem Feierabend. Dann hat der Betroffene Zeit, das Ganze zu verdauen. Schaffen Sie eine Vertrauensbasis, indem Sie ihm Diskretion über die Unterhaltung zusichern – und halten Sie sich an diese Zusage.
Dann erklären Sie ihm, dass Sie ihm nicht zu nahe treten und ihn auch nicht in Verlegenheit bringen wollen, aber sich – wie auch andere – durch seinen starken Geruch gestört fühlen. Und dass er dadurch Gefahr läuft, sich zu isolieren. Greifen Sie ihn nicht frontal an, sondern reden Sie sachlich mit ihm. Fragen Sie nach möglichen Ursachen. Vielleicht wählt er einfach die falsche Kleidung und hat das Problem noch gar nicht erkannt.
Geben Sie ihm Tipps. Empfehlen Sie ihm einen Haut- oder Zahnarzt. Raten Sie ihm zu einem Deo, mit dem Sie gute Erfahrungen gemacht haben. Erzählen Sie ihm – ob es stimmt oder nicht – dass Sie manchmal auch verschwitzt riechen und wie Sie dann damit umgehen.
Wenn er sich seines Problems nicht bewusst war, bieten Sie ihm an, ein
Zeichen zu vereinbaren, das ihn unauffällig auf aufkommenden Geruch
aufmerksam macht. Dann hat er die Chance, etwas dagegen zu unternehmen.
Wenn das Gespräch einen positiven Verlauf hatte und Sie mit viel Fein- und Taktgefühl vorgegangen sind, sollte der Betreffende eigentlich positiv reagieren. Schließlich möchte niemand schlecht riechen. Wenn er das nicht tut und sauer reagiert – dann haben Sie es wenigstens versucht. Und dann muss er eben damit umgehen, dass andere einen großen Bogen um ihn machen.
Wenn das Gespräch einen positiven Verlauf hatte und Sie mit viel Fein- und Taktgefühl vorgegangen sind, sollte der Betreffende eigentlich positiv reagieren. Schließlich möchte niemand schlecht riechen. Wenn er das nicht tut und sauer reagiert – dann haben Sie es wenigstens versucht. Und dann muss er eben damit umgehen, dass andere einen großen Bogen um ihn machen.