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Weihnachtsfeiern

O Du fröhliche...
















Sie werden sehen: Auch dieses Jahr vergeht die Zeit mal wieder rasend schnell: Eben noch war Sommer – und schon bald steht Weihnachten vor der Tür. Garantiert soll auch dieses Jahr wieder eine Weihnachtsfeier stattfinden. Wäre es da nicht sinnvoll, um Hektik und Stress zu vermeiden, möglichst frühzeitig mit der Organisation zu beginnen? Aber was soll stattfinden? Das gleiche wie letztes Jahr? Oder wäre es nicht nett, mal was anderes anzubieten? Wie auch immer: Wer früh plant, hat die Nase vorn.

Gemeinsam feierlich essen gehen

Bei den meisten Unternehmen bzw. Abteilungen bedeutet „Weihnachtsfeier“ gemeinsam essen zu gehen. Und dagegen ist nichts einzuwenden. Doch auch hier ist eine frühzeitige Planung sinnvoll. Denn dann kann man sich den Termin und die Lokalität noch aussuchen. In der Gastronomie ist im Advent Hochsaison – wer zu spät kommt, findet kaum noch ein freies Nebenzimmer.

Apropos Nebenzimmer: Natürlich ist es schöner, wenn Sie für Ihre Weihnachtsfeier nicht nur einen Tisch in einem Restaurant reservieren, sondern einen Raum für sich haben. So können Sie feiern, ohne andere zu stören, und kein Unbeteiligter hört oder schaut zu, falls Reden geschwungen oder Geschenke verteilt werden.

Sprechen Sie mit dem Wirt ein Menü ab – wenn jeder à la Carte bestellt, verursacht das meistens Unruhe. Und außerdem wird der Abend feierlicher, wenn alle die gleiche Speisenfolge genießen. Klären Sie vorher, ob alles auf eine Rechnung geht oder ob zum Beispiel bestimmte Getränke selbst bezahlt werden müssen.
 
Auch die Tischdekoration sollten Sie nicht einfach dem Zufall – bzw. dem Chef des Restaurants –überlassen. Bestimmt wird er Ihnen gerne Vorschläge machen. Doch wenn Ihnen diese langweilig vorkommen, dürfen Sie ruhig etwas mehr Kreativität verlangen. Menükarten, Blumen, Stoffservietten sind Basics. Schließlich soll die Veranstaltung einen feierlichen Charakter haben. Aufmerksamkeit erregen aber erst die kleinen Extras: Zum Beispiel wirkt es sehr edel, wenn mit einem silbernen oder goldenen Stift der Anlass und Name des Unternehmens auf die Platzteller geschrieben werden. Und sicher wird es als nette Geste gewertet, wenn auf jedem Platz ein klitzekleines Präsent liegt.

Schwungvoller wird die Weihnachtsfeier natürlich, wenn sie für Musik sorgen. Während des Essens sollte die musikalische Unterhaltung etwas in den Hintergrund treten – schließlich will man sich unterhalten. Aber nach dem Nachtisch darf es ruhig ein bisschen lauter werden. Vielleicht fühlen sich dann manche animiert, das Tanzbein zu schwingen. Und falls eine Live-Band den Etat sprengt: Es geht auch mit Musik aus der Konserve und einem mehr oder weniger professionellen DJ, der sich um die richtige Mischung kümmert.

Dieses Jahr wird alles anders

Weihnachtsfeiern müssen nicht immer in der klassischen Form ablaufen. Man kann auch mal ein anderes Programm anbieten:

Romantisch ist zum Beispiel ein Spaziergang mit Fackeln durch den winterlichen Wald mit anschließendem Abendessen in einer Dorfkneipe. Und wenn die kleine Wanderung stattdessen an einem großen Lagerfeuer endet, gibt es zur Stärkung Glühwein und einen deftigen heißen Eintopf.

Übrigens kann man auch Pferdekutschen mieten, die einen mit viel Glockengeläut zum Ziel bringen – ein perfekter Auftakt für die Weihnachtsfeier am Nikolausabend...

Oder laden Sie zu einer Weinprobe mit rustikalem Brot, Schinken und Käse im Keller eines Winzers ein. Der Kellermeister kann sicher einiges zu seiner Arbeit sagen und so zu einem interessanten Abend beitragen.
 
Auch Führungen durch Kunstausstellungen oder Museen können ein schöner Auftakt für eine Weihnachtsfeier sein. Anschließend trifft man sich dann zum gemeinsamen Abendessen.

Und wenn Sie schlicht und einfach genug haben vom vorweihnachtlichen Stress? Dann regen Sie doch einfach mal an, die „Weihnachtsfeier“ auf Ostern oder den Frühlingsanfang zu verlegen. Da kann man schön im Freien feiern und hat die ganze Hektik der „besinnlichen Zeit“ schon lange wieder verdaut.

Geschenke? Oder lieber nicht?

Das Wichteln ist anscheinend immer noch nicht aus der Mode gekommen. Neuester Trend: „Trash-Wichteln“: Hier wird nichts gekauft, sondern jeder bringt was von zu Hause mit, was er schon immer loswerden wollte – etwas Kitschiges, Überflüssiges, Hässliches, oder einfach etwas, was man doppelt hat. Erstaunlich und unglaublich, was da so alles ausgewickelt wird! Und der Spender des extraordinärsten Geschenks bekommt einen Preis.

Wer es seriöser haben will, sollte auf die Wichtelei ganz einfach verzichten. Trotzdem kann es Geschenke geben – allerdings nicht für alle, sondern nur für die, die im vergangenen Jahr etwas ganz Besonderes geleistet haben: Die sich zum Beispiel herausragend für ihre Kollegen eingesetzt oder das Unternehmen durch ihre Aufmerksamkeit und ihren Einsatz vor einer großen Panne bewahrt haben. Oder für die, die einen großen Auftrag an Land gezogen haben. Da diese Geschenke nicht erwartet werden, freuen sich die Beschenkten ganz besonders – und das hebt die Stimmung.

Reden? Oder lieber nicht?

Meistens verdrehen erst mal alle die Augen, wenn sich ein Redner vom Platz erhebt und an sein Glas klopft. Trotzdem fehlt etwas, wenn man auf Reden verzichtet. Denn sie geben einer Feier den festlichen Rahmen. Also: Jemand – in der Regel der Chef – sollte die Anwesenden begrüßen und ihnen einen schönen Abend wünschen. Und es schadet auch nicht, wenn Dank für das Engagement des vergangenen Jahres ausgesprochen wird!