LeitzKnowHow
Weihnachten
 
Was feiert man eigentlich an Weihnachten? Und wie wünscht man sich in
anderen Sprachen frohe Weihnachten?
Die Weihnachtsfeiertage gliedern sich in den Heiligen Abend am 24. Dezember, den ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember und den zweiten Weihnachtsfeiertag am 26. Dezember. Am 6. Januar schließt der Tag der Heiligen Drei Könige die Weihnachtszeit ab.
Nicht alle dieser Tage sind überall Feiertage. In Deutschland ist der Heilige Abend meist zumindest ein halber Arbeitstag – die Läden haben in der Regel bis am frühen Nachmittag geöffnet. Der 25. und der 26. Dezember sind bei uns Feiertage – im Ausland wird am 26. aber oft schon wieder gearbeitet. Der 6. Januar ist auch in Deutschland nur in überwiegend katholisch geprägten Bundesländern ein Feiertag.
An Weihnachten brachte nach der christlichen Überlieferung Maria in einem Stall in Bethlehem Jesus zur Welt. Wir feiern also seinen Geburtstag, die Geburt Christi. Im Neuen Testament der Bibel wird Jesus als Sohn Gottes, Messias und Erlöser der Menschen verehrt. Der Koran beschreibt ihn als einen der fünf wichtigsten Propheten. Juden werten ihn als Tora-Gelehrten. Und für Hindus ist er ein Guru und Lehrer. Nur bei den Christen ist das Weihnachtsfest allerdings eines der wichtigsten religiösen Feste des Jahres.
Zur Welt kam Jesus Christus – so die Überlieferung – in der Nacht des 24. Dezembers, also des Heiligen Abends. Daher der Name und deshalb gehen gläubige Christen in dieser Nacht in die Kirche zur Christmette, um seine Geburt zu feiern. Von dieser „Heiligen Nacht“ leitet sich auch der Name „Weihnacht“ ab. Denn der Wortteil „Weih“ – auf Mittelhochdeutsch „wich“ – bedeutet „heilig“.
Die Weihnachtsfeiertage gliedern sich in den Heiligen Abend am 24. Dezember, den ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember und den zweiten Weihnachtsfeiertag am 26. Dezember. Am 6. Januar schließt der Tag der Heiligen Drei Könige die Weihnachtszeit ab.
Nicht alle dieser Tage sind überall Feiertage. In Deutschland ist der Heilige Abend meist zumindest ein halber Arbeitstag – die Läden haben in der Regel bis am frühen Nachmittag geöffnet. Der 25. und der 26. Dezember sind bei uns Feiertage – im Ausland wird am 26. aber oft schon wieder gearbeitet. Der 6. Januar ist auch in Deutschland nur in überwiegend katholisch geprägten Bundesländern ein Feiertag.
An Weihnachten brachte nach der christlichen Überlieferung Maria in einem Stall in Bethlehem Jesus zur Welt. Wir feiern also seinen Geburtstag, die Geburt Christi. Im Neuen Testament der Bibel wird Jesus als Sohn Gottes, Messias und Erlöser der Menschen verehrt. Der Koran beschreibt ihn als einen der fünf wichtigsten Propheten. Juden werten ihn als Tora-Gelehrten. Und für Hindus ist er ein Guru und Lehrer. Nur bei den Christen ist das Weihnachtsfest allerdings eines der wichtigsten religiösen Feste des Jahres.
Zur Welt kam Jesus Christus – so die Überlieferung – in der Nacht des 24. Dezembers, also des Heiligen Abends. Daher der Name und deshalb gehen gläubige Christen in dieser Nacht in die Kirche zur Christmette, um seine Geburt zu feiern. Von dieser „Heiligen Nacht“ leitet sich auch der Name „Weihnacht“ ab. Denn der Wortteil „Weih“ – auf Mittelhochdeutsch „wich“ – bedeutet „heilig“.

Der 25. Dezember ist als eigentlicher Weihnachtstag schon seit rund 1.700 Jahren ein christlicher Feiertag. Man verkündet und feiert die Geburt Jesu also am kommenden Morgen – was ja auch nahvollziehbar ist. Weil der 25. Dezember fast mit der Sonnenwende zusammenfällt – an der die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden – wird im übrigen vermutet, dass die Christen diesen heidnischen Feiertag zu einem christlichen Festtag umfunktionieren wollten und Jesus eigentlich an einem anderen Tag geboren wurde. Auf die heidnischen Wurzeln deutet der auch heute noch übliche immergrüne Weihnachtsbaum mit seinen Kerzen hin – die Rückkehr des Lichts und der Fruchtbarkeit nach den dunklen, kalten Tagen. Schon im Mithras-Kult ehrte man den Sonnengott zur Wintersonnenwende mit einem geschmückten Baum. Christbäume, ähnlich wie wir sie heute kennen, gibt es aber wohl erst seit dem 16. Jahrhundert.
Der 26. Dezember ist eigentlich gar kein Weihnachtsfeiertag, sondern der Tag des Heiligen Stephan, weshalb er auch Stephanstag genannt wird. Stephan war der erste christliche Märtyrer – also der erste, der wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus getötet wurde.
Am 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, besuchten die Weisen aus dem Morgenland – Caspar, Melchior und Balthasar – das Jesuskind und brachten im Myrrhe, Weihrauch und Gold als Geschenke. Heute noch gibt es den Brauch der Sternsinger – Kinder, die am Abend des 6. Januar als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus ziehen, Lieder singen und um eine Spende für einen guten Zweck bitten. Als Dank segnen sie das Haus und schreiben die entsprechende Jahreszahl sowie die Buchstaben C + M + B an die Haustür. Diese Buchstaben stehen aber nicht etwa für Caspar, Melchior und Balthasar, wie viele meinen, sondern für „Christus Mansionem Benedicat“ – „Christus segne das Haus“.
Wie man Weihnachten feiert, ist von Land zu Land verschieden – mal gibt
es die Geschenke am Heiligen Abend, mal am Morgen des ersten
Weihnachtsfeiertags und mal auch erst am 6. Januar. Mal bringt sie das
Christkind und mal der Weihnachtsmann – übrigens eine kommerzielle Figur
ohne religiösen Bezug. Und wie wünscht man sich in den Ländern der Welt
frohe Feiertage? Wir haben Ihnen eine Liste mit verschiedenen Sprachen
zusammengestellt:
Arabisch: 'Id Miilaad Magiid wa-Sanah Sa'iidah
Argentinisch: Feliz Navidad Y Un Prospero Año Nuevo
Brasilianisch: Feliz Natal e Feliz Ano Novo
Chinesisch (Kantonesisch): Sing-dan faai-lok San-nin faai-lok
Chinesisch (Mandarin): Sheng-dan kuai-le Xin-nian kuai-le
Dänisch: Glædelig jul og et godt nytår
Englisch: Merry Christmas and a Happy New Year
Finnisch: Hyvää joulua ja onnellista uutta vuotta
Französisch: Joyeux Noël et heureuse année
Griechisch: Kala Christougena
Hindi: Shubh Christmas
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest en een Gelukkig Nieuwjaar
Indonesisch: Selamat Hari Natal
Isländisch: Gledileg jol og farsaelt komandi ar
Italienisch: Buon Natale e un Felice Anno Nuovo
Japanisch: Shinnen omedeto Kurisumasu Omedeto
Norwegisch: God jul og godt nyttår
Polnisch: Wesołych Świąt i szczęśliwego Nowego Roku
Portugiesisch: Feliz Natal e um Ano Novo cheio de prosperidade
Spanisch: Feliz Navidad y un prospero Año Nuevo
Schwedisch: God Jul och Gott Nytt År
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce a stastny Novy Rok
Türkisch: Noeliniz Ve Yeni Yiliniz Kutlu Olsun
Ukrainisch: Vselich svjat Rizdva Xristovoho i Sjtsjaslivoho Novoho Roku
Walisisch: Nadolig Llawen
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Bild: aboutpixel.de
Arabisch: 'Id Miilaad Magiid wa-Sanah Sa'iidah
Argentinisch: Feliz Navidad Y Un Prospero Año Nuevo
Brasilianisch: Feliz Natal e Feliz Ano Novo
Chinesisch (Kantonesisch): Sing-dan faai-lok San-nin faai-lok
Chinesisch (Mandarin): Sheng-dan kuai-le Xin-nian kuai-le
Dänisch: Glædelig jul og et godt nytår
Englisch: Merry Christmas and a Happy New Year
Finnisch: Hyvää joulua ja onnellista uutta vuotta
Französisch: Joyeux Noël et heureuse année
Griechisch: Kala Christougena
Hindi: Shubh Christmas
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest en een Gelukkig Nieuwjaar
Indonesisch: Selamat Hari Natal
Isländisch: Gledileg jol og farsaelt komandi ar
Italienisch: Buon Natale e un Felice Anno Nuovo
Japanisch: Shinnen omedeto Kurisumasu Omedeto
Norwegisch: God jul og godt nyttår
Polnisch: Wesołych Świąt i szczęśliwego Nowego Roku
Portugiesisch: Feliz Natal e um Ano Novo cheio de prosperidade
Spanisch: Feliz Navidad y un prospero Año Nuevo
Schwedisch: God Jul och Gott Nytt År
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce a stastny Novy Rok
Türkisch: Noeliniz Ve Yeni Yiliniz Kutlu Olsun
Ukrainisch: Vselich svjat Rizdva Xristovoho i Sjtsjaslivoho Novoho Roku
Walisisch: Nadolig Llawen
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Bild: aboutpixel.de