Ihr persönliches Firmenschild: die Visitenkarte
Die Visitenkarte muss Teil der Corporate Identity Ihres Unternehmens
sein. Das heißt: Sie muss zum Image Ihres Unternehmens passen und in der
gleichen grafischen Linie wie Ihre anderen Werbemittel gestaltet sein.
Denn einerseits ist sie Teil der Unternehmenspräsentation und
andererseits stellen Sie sich damit natürlich auch selbst dar.
Wenn Sie eine Visitenkarte überreichen, identifizieren Sie sich damit
als Teil Ihres Unternehmens und entsprechend wird Ihr Kunde Ihre
Kompetenz und das Image Ihres Unternehmens erst einmal nach diesem Stück
Papier beurteilen.
Am einfachsten ist es, einen Grafiker zu beauftragen. Wenn Sie bereits
über Briefpapier und andere Drucksachen verfügen, ist die Gestaltung der
Karte mehr oder weniger vorgegeben – schließlich muss sie im Design dazu
passen. Trotzdem gibt es noch Entscheidungen, die Sie treffen müssen –
zum Beispiel was das Papier und die Größe der Karte betrifft.
Wenn Sie Ihr Unternehmen neu gründen und mit der Visitenkarte
gleichzeitig die gesamte Geschäftsausstattung produzieren lassen,
sollten Sie sich erst einmal grundsätzliche Gedanken darüber machen, wie
Sie Ihr Unternehmen nach außen präsentieren möchten.
Natürlich müssen Ihre Visitenkarten und ggf. die Ihrer Mitarbeiter alle
den gleichen Look haben – nur dann werden sie Teil des Markenzeichens
Ihres Unternehmens und haben einen Wiedererkennungswert. Also: Wenn Sie
sich für neue Karten entscheiden – dann für alle!
Auf den ersten Blick
Denken Sie bitte daran: Die Visitenkarte ist ein Aushängeschild Ihres
Unternehmens. Schnörkelige Schrift, in Plastik eingeschweißte Karten,
Cartoons, protzige Goldprägung – wie die Karte, so das Unternehmen. Und
vergessen Sie nicht. Manche Kunden haben die Fünfzig bereits
überschritten; sie sollten die Angaben auf Ihren Karten dennoch ohne
Lupe lesen können.
Auch das Material und die Druckqualität spiegeln Ihre Firmenphilosophie
wider. Wählen Sie also nicht gerade das billigste, dünnste Papier.
Lassen Sie die Karten nicht am nächsten Automaten drucken. Sie haben ein
Computerprogramm mit Visitenkartenoption? Lassen Sie es besser. Wer sich
nur ein bisschen auskennt, sieht, dass es sich um einen Tintenstrahl-
oder Laserausdruck aus der Heimfabrik handelt.
Auf den zweiten Blick
Neben dem Namen des Unternehmens, der Firmenadresse, Telefon- und
Faxnummer sowie der Adresse der Homepage muss die Karte natürlich Ihren
Namen und Ihre Position sowie Ihre E-Mailadresse und Ihre persönliche
Telefondurchwahl enthalten. Ob Sie auch Ihre Privatadresse und eine
Handynummer angeben, bleibt Ihre Entscheidung. Und selbstverständlich
gehört auch das Firmenlogo auf die Karte.
Noch ein Wort zu Positionsbezeichnungen: Es geht nicht darum, Ihre
Funktion möglichst kreativ, auf englisch zu umschreiben. Sondern der
Kunde möchte wissen, wofür Sie in Ihrem Unternehmen zuständig sind und
welche Entscheidungsbefugnisse sie haben. Verzichten Sie also auf allzu
hochtrabende Bezeichnungen – sie wirken vor allem bei kleinen
Unternehmen eher lächerlich.
Sind die Karten schließlich gedruckt, müssen Sie nur noch darauf achten,
dass Sie immer genügend zur Hand haben und sie möglichst nicht
verknittert aus der Hosentasche ziehen müssen. Es gibt spezielle Etuis,
die die Karten schützen und mit denen Sie immer einen guten Eindruck
machen!