LeitzKnowHow
Verkehrsmittelwerbung
 
Die Verkehrsmittelwerbung, auch Transportmedienwerbung genannt, ist eine
Sonderform der Out-of-Home- oder Ambient-Media-Werbung – also der
Werbung, die die Zielgruppe außerhalb der persönlichen Privatsphäre im
öffentlichen Raum in ihrem jeweiligen Lebensumfeld anspricht. Sie hat
gegenüber anderen Werbeformen einige gravierende Vorteile:
Erstens kann man sehr schnell sehr viele Menschen ansprechen. Studien haben ergeben, dass wöchentlich mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung mit Verkehrsmittelwerbung in Kontakt kommt.
Zweitens erreicht man den eher aktiveren und mobilen Teil der Bevölkerung.
Drittens können regional oder lokal relevante Produkte und Dienstleistungen sehr zielgerichtet beworben werden.
Viertens ist es möglich, definierte Zielgruppen sehr genau zu treffen. Ein Beispiel: Für Werbung, die sich an Studierende richtet, können Verkehrsmittel belegt werden, die die Universität anfahren.
Fünftens erzielt man mit Verkehrsmittelwerbung meist überdurchschnittlich hohe Aufmerksamkeit. Während Fernsehwerbung oft eher stört, trifft man die Menschen mit Verkehrsmittelwerbung in Situationen an, in denen sie sich geradezu über Ablenkung freuen, weil sie an der Haltestelle warten oder sich während der Fahrt langweilen.
Verkehrsmittelwerbung lässt sich in verschiedene Ausprägungen unterteilen: Einerseits in Bezug auf den Ort – innen im Verkehrsmittel, außen am Verkehrsmittel oder im Umfeld des Verkehrsmittels, also an der Haltestelle. In den letzten beiden Fällen sind weniger die Fahrgäste Zielgruppe, als die Passanten oder andere Verkehrsteilnehmer. Andererseits in Bezug auf das Verkehrsmittel selbst – Züge, S- oder U-Bahnen, Busse und Taxis, aber auch Lkw oder Firmenfahrzeuge.
Erstens kann man sehr schnell sehr viele Menschen ansprechen. Studien haben ergeben, dass wöchentlich mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung mit Verkehrsmittelwerbung in Kontakt kommt.
Zweitens erreicht man den eher aktiveren und mobilen Teil der Bevölkerung.
Drittens können regional oder lokal relevante Produkte und Dienstleistungen sehr zielgerichtet beworben werden.
Viertens ist es möglich, definierte Zielgruppen sehr genau zu treffen. Ein Beispiel: Für Werbung, die sich an Studierende richtet, können Verkehrsmittel belegt werden, die die Universität anfahren.
Fünftens erzielt man mit Verkehrsmittelwerbung meist überdurchschnittlich hohe Aufmerksamkeit. Während Fernsehwerbung oft eher stört, trifft man die Menschen mit Verkehrsmittelwerbung in Situationen an, in denen sie sich geradezu über Ablenkung freuen, weil sie an der Haltestelle warten oder sich während der Fahrt langweilen.
Verkehrsmittelwerbung lässt sich in verschiedene Ausprägungen unterteilen: Einerseits in Bezug auf den Ort – innen im Verkehrsmittel, außen am Verkehrsmittel oder im Umfeld des Verkehrsmittels, also an der Haltestelle. In den letzten beiden Fällen sind weniger die Fahrgäste Zielgruppe, als die Passanten oder andere Verkehrsteilnehmer. Andererseits in Bezug auf das Verkehrsmittel selbst – Züge, S- oder U-Bahnen, Busse und Taxis, aber auch Lkw oder Firmenfahrzeuge.
Zielgruppe, als die Passanten oder andere Verkehrsteilnehmer.
Andererseits in Bezug auf das Verkehrsmittel selbst – Züge, S- oder
U-Bahnen, Busse und Taxis, aber auch Lkw oder Firmenfahrzeuge.
Die Kosten werden pro Zeit und Fahrzeug sowie nach Art der Werbung berechnet. Zu dieser „Miete“ kommen dann noch die Kosten für die Entwicklung, Gestaltung und Produktion der Werbemotive sowie fürs Anbringen und Entfernen hinzu.
Gebucht werden können die Werbeflächen über spezielle Vermarkter – man findet sie für alle Verkehrsmittel und Regionen leicht im Internet.
Busse und Bahnen
Gestaltete Außenflächen unterhalb der Fenster von Bussen und Bahnen kennt man schon lange. Seit etlichen Jahren kann man aber auch die Fensterflächen miteinbeziehen oder sogar das gesamte Fahrzeug gestalten. Öffentliche Verkehrsmittel, die eigentlich in einer einheitlichen Farbe unterwegs sind und nun zum Beispiel in Pink leuchten, oder Seitenflächen, die so beklebt sind, dass es aussieht, als würden die Insassen Badekleidung tragen, fallen besonders ins Auge. Doch auch das Heck von Bussen eignet sich gut für Werbung. Schließlich können Autofahrer, die hinter einem Bus auf das Grün der Ampel warten, gar nicht anders, als die Werbung zu betrachten.
Auch im Innenraum gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Werbebotschaften unterzubringen. Möglich sind zum Beispiel Flyer, die neben den Türen in entsprechende Boxen gesteckt werden und die der Fahrgast einfach mitnehmen kann. In manchen Großstädten sind in den S-Bahnen an der Decke im Flur kleine Bildschirme angebracht, auf denen Werbespots laufen. Man versucht, die Aufmerksamkeit der Fahrgäste besonders stark auf sie zu lenken, indem man zwischen den Spots tagesaktuelle Kurznachrichten oder den Wetterbericht einblendet. Eine weitere Werbeform in Bussen und Bahnen sind DIN-A3-Plakate in einem Wechselrahmen an der Wand zur Fahrerkabine oder Folien, die an den Übergängen zwischen Wand und Decke angebracht werden.
Noch immer eher ungewöhnlichere Werbeformen sind bedruckte Lederschlaufen der Haltegriffe oder den Bitte-nicht-stören-Schildern in Hotels ähnelnde Anhänger an den Haltestangen.
Haltestellen
Klassiker an den Haltestellen sind City-Lights – also Plakate hinter Glas in Wechselrahmen, aber auch Großflächenplakate in U-Bahnstationen, die dann vom einfahrenden Zug verdeckt werden. Sie werden inzwischen oft von Infoscreens abgelöst – also Großbildschirmen, auf denen kurze Werbefilme und Kurznachrichten laufen. In manchen Städten sind auch Bodengrafiken möglich – also die Beklebung des Fußbodens oder der Rolltreppenstufen.
Taxis
Die Taxiwerbung ist eine spezielle Unterform der Verkehrsmittelwerbung. Und sie bietet erstaunlich viele Möglichkeiten.
Ohne an den Seiten angebrachte Werbefolien fährt heute wohl kein Taxi mehr durch die Stadt. In Großstädten kommen oft aber auch noch Werbeträger auf dem Dach hinzu, meist sind es Konstruktionen für Wechselplakate. Seltener findet man Werbung auf der Heckklappe, Heckscheibe oder den Radkappen.
Steigen wir ins Taxi ein und schauen uns im Innenraum um. Wer auf der Rückbank Platz nimmt, kann auf den Kopfstützenbezügen der Vordersitze Werbebotschaften lesen. Manchmal sind an den Rückenlehnen Dispenser angebracht, denen der Fahrgast Flyer entnehmen kann. Seltener sind die Rückenlehnen der Vordersitze mit Bildschirmen ausgestattet, dann aber kann sich die Fahrzeit vertreiben, indem man mehr oder weniger professionelle Werbung der örtlichen Gastronomie oder Rotlichtszene betrachtet.
Stand: November 2010
Die Kosten werden pro Zeit und Fahrzeug sowie nach Art der Werbung berechnet. Zu dieser „Miete“ kommen dann noch die Kosten für die Entwicklung, Gestaltung und Produktion der Werbemotive sowie fürs Anbringen und Entfernen hinzu.
Gebucht werden können die Werbeflächen über spezielle Vermarkter – man findet sie für alle Verkehrsmittel und Regionen leicht im Internet.
Busse und Bahnen
Gestaltete Außenflächen unterhalb der Fenster von Bussen und Bahnen kennt man schon lange. Seit etlichen Jahren kann man aber auch die Fensterflächen miteinbeziehen oder sogar das gesamte Fahrzeug gestalten. Öffentliche Verkehrsmittel, die eigentlich in einer einheitlichen Farbe unterwegs sind und nun zum Beispiel in Pink leuchten, oder Seitenflächen, die so beklebt sind, dass es aussieht, als würden die Insassen Badekleidung tragen, fallen besonders ins Auge. Doch auch das Heck von Bussen eignet sich gut für Werbung. Schließlich können Autofahrer, die hinter einem Bus auf das Grün der Ampel warten, gar nicht anders, als die Werbung zu betrachten.
Auch im Innenraum gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Werbebotschaften unterzubringen. Möglich sind zum Beispiel Flyer, die neben den Türen in entsprechende Boxen gesteckt werden und die der Fahrgast einfach mitnehmen kann. In manchen Großstädten sind in den S-Bahnen an der Decke im Flur kleine Bildschirme angebracht, auf denen Werbespots laufen. Man versucht, die Aufmerksamkeit der Fahrgäste besonders stark auf sie zu lenken, indem man zwischen den Spots tagesaktuelle Kurznachrichten oder den Wetterbericht einblendet. Eine weitere Werbeform in Bussen und Bahnen sind DIN-A3-Plakate in einem Wechselrahmen an der Wand zur Fahrerkabine oder Folien, die an den Übergängen zwischen Wand und Decke angebracht werden.
Noch immer eher ungewöhnlichere Werbeformen sind bedruckte Lederschlaufen der Haltegriffe oder den Bitte-nicht-stören-Schildern in Hotels ähnelnde Anhänger an den Haltestangen.
Haltestellen
Klassiker an den Haltestellen sind City-Lights – also Plakate hinter Glas in Wechselrahmen, aber auch Großflächenplakate in U-Bahnstationen, die dann vom einfahrenden Zug verdeckt werden. Sie werden inzwischen oft von Infoscreens abgelöst – also Großbildschirmen, auf denen kurze Werbefilme und Kurznachrichten laufen. In manchen Städten sind auch Bodengrafiken möglich – also die Beklebung des Fußbodens oder der Rolltreppenstufen.
Taxis
Die Taxiwerbung ist eine spezielle Unterform der Verkehrsmittelwerbung. Und sie bietet erstaunlich viele Möglichkeiten.
Ohne an den Seiten angebrachte Werbefolien fährt heute wohl kein Taxi mehr durch die Stadt. In Großstädten kommen oft aber auch noch Werbeträger auf dem Dach hinzu, meist sind es Konstruktionen für Wechselplakate. Seltener findet man Werbung auf der Heckklappe, Heckscheibe oder den Radkappen.
Steigen wir ins Taxi ein und schauen uns im Innenraum um. Wer auf der Rückbank Platz nimmt, kann auf den Kopfstützenbezügen der Vordersitze Werbebotschaften lesen. Manchmal sind an den Rückenlehnen Dispenser angebracht, denen der Fahrgast Flyer entnehmen kann. Seltener sind die Rückenlehnen der Vordersitze mit Bildschirmen ausgestattet, dann aber kann sich die Fahrzeit vertreiben, indem man mehr oder weniger professionelle Werbung der örtlichen Gastronomie oder Rotlichtszene betrachtet.
Stand: November 2010