LeitzKnowHow
Urlaubsplanung 2010
 
Leider ist das Jahr 2010 nicht besonders arbeitnehmerfreundlich. Um so
wichtiger ist es, seine Urlaubstage geschickt zu legen und so aus
wenigen freien Tagen viel Freizeit herauszuschinden. Zumindest im
Frühjahr kann das ganz gut gelingen. Da aber Ihre Kolleginnen und
Kollegen sehr wahrscheinlich auch auf diese Idee kommen, sollten Sie
Ihre Pläne möglichst bald anmelden.
Dem Urlaub eine Brücke bauen
Das Weihnachtsfest 2009 ist noch relativ arbeitnehmerfreundlich. Der Heilige Abend fällt auf einen Donnerstag und der zweite Weihnachtsfeiertag folglich auf einen Samstag. Trotzdem: Wer zehn Urlaubstage nimmt, kann sich über gut drei Wochen Pause freuen – vom 19. Dezember bis zum 10. Januar – zumindest, wenn er in Süddeutschland arbeitet. Denn hier ist das Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar ein Feiertag. Die Nordlichter haben mit sechs Urlaubstagen zwei Wochen frei.
Karfreitag (2. April) und Ostermontag (5. April) bescheren uns – alle Jahre wieder – zusammen mit dem Wochenende vier arbeitsfreie Tage. Hier gilt das Happy-Hour-Prinzip „Zwei zum Preis von einem“: Wer vom 27. März bis zum 11. April Urlaub macht, ermöglicht sich mit nur acht Urlaubstagen eine Auszeit von 16 Tagen.
Dem Urlaub eine Brücke bauen
Das Weihnachtsfest 2009 ist noch relativ arbeitnehmerfreundlich. Der Heilige Abend fällt auf einen Donnerstag und der zweite Weihnachtsfeiertag folglich auf einen Samstag. Trotzdem: Wer zehn Urlaubstage nimmt, kann sich über gut drei Wochen Pause freuen – vom 19. Dezember bis zum 10. Januar – zumindest, wenn er in Süddeutschland arbeitet. Denn hier ist das Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar ein Feiertag. Die Nordlichter haben mit sechs Urlaubstagen zwei Wochen frei.
Karfreitag (2. April) und Ostermontag (5. April) bescheren uns – alle Jahre wieder – zusammen mit dem Wochenende vier arbeitsfreie Tage. Hier gilt das Happy-Hour-Prinzip „Zwei zum Preis von einem“: Wer vom 27. März bis zum 11. April Urlaub macht, ermöglicht sich mit nur acht Urlaubstagen eine Auszeit von 16 Tagen.

Der Wonnemonat Mai versüßt uns den Arbeitsalltag mit etlichen Feiertagen. Allerdings fällt der „Tag der Arbeit“ (1. Mai) 2010 auf einen Samstag – und damit in der Urlaubsbilanz nicht weiter ins Gewicht. Zum Glück gibt es noch den bundesweit freien Feiertag „Christi Himmelfahrt“, der ja immer an einem Donnerstag gefeiert wird – 2010 ist es der 13. Mai. Wer den darauf folgenden Freitag freinimmt, kann vier Tage pausieren – da lohnt es sich durchaus, jenseits der Alpen die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen oder eine Städtereise in eine der Metropolen Europas zu planen. Doch halt: Es folgen ja noch die Pfingstfeiertage am 23. und 24. Mai. Man kann also Christi Himmelfahrt mit Pfingsten kombinieren. Das ergibt zwölf oder 17 freie Tage (ab 8. Mai oder 13. Mai), für die man nur sechs oder neun Urlaubstage nehmen muss – und schon ist ein richtig erholsamer Urlaub möglich.
Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in Teilen von Sachsen und Thüringen dürfen sich zudem über einen freien Tag im Juni freuen: Fronleichnam, am Donnerstag, den 3. Juni. Südlichter, die Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam zu einem Urlaub verbinden und vom 8. Mai bis zum 6. Juni wegfahren, müssen dafür 17 Urlaubstage opfern – und haben ganze 30 Tage frei.
Durften sich die Beschäftigten in Teilen Bayerns und im Saarland sonst auch im August über einen Feiertag freuen, haben sie 2010 erneut Pech: Maria Himmelfahrt (15. August) lag 2009 auf einem Samstag – und fällt folglich 2010 auf einen Sonntag.
Auch der Herbst sieht 2010 – was die Feiertage betrifft – leider traurig aus: Der „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober ist ebenso ein Sonntag wie der Reformationstag am 31. Oktober. Letzterer wäre allerdings ohnehin nur in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachen-Anhalt und Thüringen arbeitsfrei. Immerhin: Allerheiligen am 1. November, dem Tag darauf, fällt entsprechend auf einen Montag – zum Glück für die Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Sie können sich zumindest über ein verlängertes Wochenende freuen. Der Buß- und Bettag (Mittwoch, 17. November) ist nur noch in Sachsen ein gesetzlicher Feiertag.
Schon sind wir am Ende des Jahres angelangt – und nun wird es ganz bitter: Der 24. Dezember 2010 ist ein Freitag – und somit fallen beide Weihnachtsfeiertage auf ein Wochenende. Der Neujahrstag ist entsprechend ein Samstag, an dem die meisten ohnehin nicht arbeiten. Aber Dreikönig 2011 fällt immerhin auf einen Donnerstag – ein kleiner Trost zumindest für die, die im Süden des Landes einen Arbeitsplatz haben. Setzen sie acht Urlaubstage ein, haben sie 17 Tage frei – vom 24. Dezember bis zum 9. Januar. Mit fünf Urlaubstagen kann der Rest der Republik über den Jahreswechsel vom 24. Dezember 2010 bis zum 2. Januar 2011 immerhin zehn Tage lang Atem schöpfen.
Bild:www.snygo.com