Wenn der Winter aus- und der Frühling einzieht, macht die perfekte
Hausfrau Frühjahrsputz. Sie nicht? Irrtum! Denn auch Ihr Körper stellt
sich auf die neue Jahreszeit ein und „putzt“ sich innerlich. Und weil
das anstrengend ist, fühlt man sich oft schlapp und müde. Draußen blüht
und grünt es, alles wächst und gedeiht: Und wir gähnen und sehnen uns in
Bett. Ärgerlich? Dann tun Sie was dagegen!
ErstensPacken Sie die schwarzen oder grauen Winterklamotten
weg und lassen Sie den Frühling in den Kleiderschrank einziehen.
Bestimmt kennen Sie das auch: Je fröhlicher man ist, um so
abwechslungsreicher zieht man sich an. Bei schlechter Laune dagegen
greift man oft wie automatisch zur einfachen schwarzen Hose und zum
dunklen Pulli. Doch denken Sie mal daran, wie deprimierend eine schwarz
gewandete Trauergemeinde aussieht und wie optimistisch farbenfroh
gekleidete Kinder wirken. Kleiden Sie sich also hell und bunt, ziehen
Sie die Mundwinkel nach oben – und schon sieht die Welt ganz anders aus;
die Müdigkeit schwindet wie von selbst.
ZweitensLet the sunshine in! Ziehen Sie die Rollos hoch,
schieben Sie den Vorhang zur Seite, machen Sie das Fenster auf, lassen
Sie die Heizungsluft abziehen. So spüren Sie auch bei der Arbeit, wie
lau die Luft draußen ist und fühlen sich nicht eingesperrt. Gehen Sie ab
und zu ans Fenster, und atmen Sie tief ein. Sie blicken sogar auf Bäume
oder Sträucher? Dann achten Sie ganz bewusst darauf, wie grün draußen
alles ist.
DrittensKaufen Sie hin und wieder auf dem Markt einen Strauß
Frühlingsblumen und stellen Sie ihn in Ihr Büro. Das kostet nicht viel,
ist schön anzusehen – und macht gute Laune.
ViertensWenn der Küchenchef der Kantine oder Ihres
Lieblingsrestaurants seine Karte noch immer nicht umgestellt hat und
Sauerkraut mit Schlachtplatte anbietet – lassen Sie derartiges einfach
stehen. Wählen Sie lieber einen Salatteller. Der ist leichter
verdaulich, macht nicht so müde und ist zudem gesund.
FünftensNoch besser ist es, wenn Sie sich etwas zu essen
nach draußen mitnehmen und die Mittagspause nutzen, um spazieren zu
gehen und sich ein bisschen in die Sonne zu setzen. So tanken Sie neue
Energie und haben nicht das Gefühl, Ihre Zeit ausschließlich in
geschlossenen Räumen zu verbringen und die schönen Tage zu verpassen.
SechstensSchokolade? Gut im Winter, wenn es wenig Licht und
Sonne gibt. Denn Schokolade enthält Phenylethylamin, ein Stoff, der
ähnlich wie Serotonin wirkt – unser Glückshormon. Im Frühling brauchen
Sie das aber doch gar nicht, oder? Schließlich scheint draußen die Sonne
und die Tage werden immer länger. Also: Essen Sie zwischendurch eine
Schale Erdbeeren. Kaufen Sie sich die ersten Aprikosen und Pfirsiche.
Oder gönnen Sie sich eine Tüte leckerer Kirschen. Der Vitamincocktail
vertreibt die Müdigkeit. Außerdem ist die Saison schnell vorbei und Sie
werden wieder darauf verzichten müssen. Und: nach dem Genuss von
frischem Obst brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben – Sie tun
Ihrer Gesundheit und Ihrer Figur schließlich etwas Gutes. Bald ist
Bikinizeit...
SiebtensLassen Sie den Aufzug stehen und gehen Sie
schwungvoll die Treppe hoch. Das macht nicht etwa müde, sondern weckt
die Lebensgeister. Überhaupt: Stehen Sie hin und wieder auf und gehen
Sie ein paar Schritte; rufen Sie den Kollegen nicht an, sondern schauen
Sie in seinem Büro vorbei. Das kostet zwar Zeit, vertreibt aber die
Müdigkeit. Zudem tragen persönliche Kontakte zu einem guten
Betriebsklima bei.
AchtensGehen Sie zu Fuß ins Büro – zumindest ein Stück.
Steigen Sie einfach eine Station früher aus dem Bus oder der Straßenbahn
bzw. parken Sie Ihr Auto ein paar Straßen weiter weg. Sie sind ein
Morgenmuffel und immer spät dran? Dann machen Sie wenigstens nach
Feierabend einen Spaziergang. Auch Radfahren und Jogging wecken die
Lebensgeister.
NeuntensApropos Morgenmuffel. Wechselduschen wirken absolut
belebend. Zugegeben: Man muss seinen inneren Schweinehund ganz schön
überwinden, um das warme Wasser tatsächlich abzudrehen. Aber ganz kurz
reicht ja schon! Man wird wach, fühlt sich fit – und ist immun gegen
jede Erkältung.
ZehntensVerabreden sich Sie nach Feierabend mit Freunden und
verbringen Sie so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft. Das
vertreibt die schlechte Laune besser als ein Rückzug ins stille
Kämmerchen. Außerdem hat man tagsüber etwas, worauf sich freuen kann.
Und alles, was die Alltagsroutine vertreibt, vertreibt auch die
Müdigkeit!
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