LeitzKnowHow
Stellenangebote richtig verstehen
 
Bei Stellenangeboten wird meistens versucht, auf relativ kleinem Raum
möglichst viele Informationen unterzubringen. Da muss man schon genau
lesen, wenn man herausfinden will, wer wen für was und zu welchen
Bedingungen sucht.
In der Regel sind Stellenannoncen wie folgt gegliedert:
• Vorstellung des Unternehmens
• Zu besetzende Position
• Aufgabenbeschreibung
• Geforderte Qualifikationen
• Bedingungen (Einstellungsdatum, Vergütung etc.)
• Daten zur Kontaktaufnahme
Wer sich auf eine Anzeige bewerben möchte, sollte sie von Anfang bis Ende genau lesen – und erst danach entscheiden, ob sich eine Bewerbung wirklich lohnt.
Vorstellung des Unternehmens
Meistens geht aus der Stellenanzeige hervor, welches Unternehmen Verstärkung sucht. Man sollte sich also zuerst einmal überlegen, ob man für die Branche und deren speziellen Vertreter überhaupt arbeiten möchte. Wem die drei Sätze, mit denen sich die Firma in der Stellenanzeige präsentiert, zu wenig sind, der kann sich leicht über das Internet genauer informieren.
Achtung bei Stellenanzeigen von Personalberatungen: Um zu verhindern, dass Sie sich bei Ihrem eigenen Arbeitgeber bewerben, sollten Sie Ihre Aussendungen unbedingt mit einem entsprechenden Sperrvermerk versehen.
Zu besetzende Position
Lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn die Bezeichnung der zu besetzenden Position nicht genau Ihrem Wunschjob entspricht. Besonders, seit sich auch englische Tätigkeitsbezeichnungen mehr und mehr durchsetzen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ein- und dieselbe Stelle zu benennen. Lesen Sie einfach weiter: Die Aufgabenbeschreibung müsste Ihnen verdeutlichen, ob die Stelle Ihrem Profil entspricht.
In der Regel sind Stellenannoncen wie folgt gegliedert:
• Vorstellung des Unternehmens
• Zu besetzende Position
• Aufgabenbeschreibung
• Geforderte Qualifikationen
• Bedingungen (Einstellungsdatum, Vergütung etc.)
• Daten zur Kontaktaufnahme
Wer sich auf eine Anzeige bewerben möchte, sollte sie von Anfang bis Ende genau lesen – und erst danach entscheiden, ob sich eine Bewerbung wirklich lohnt.
Vorstellung des Unternehmens
Meistens geht aus der Stellenanzeige hervor, welches Unternehmen Verstärkung sucht. Man sollte sich also zuerst einmal überlegen, ob man für die Branche und deren speziellen Vertreter überhaupt arbeiten möchte. Wem die drei Sätze, mit denen sich die Firma in der Stellenanzeige präsentiert, zu wenig sind, der kann sich leicht über das Internet genauer informieren.
Achtung bei Stellenanzeigen von Personalberatungen: Um zu verhindern, dass Sie sich bei Ihrem eigenen Arbeitgeber bewerben, sollten Sie Ihre Aussendungen unbedingt mit einem entsprechenden Sperrvermerk versehen.
Zu besetzende Position
Lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn die Bezeichnung der zu besetzenden Position nicht genau Ihrem Wunschjob entspricht. Besonders, seit sich auch englische Tätigkeitsbezeichnungen mehr und mehr durchsetzen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ein- und dieselbe Stelle zu benennen. Lesen Sie einfach weiter: Die Aufgabenbeschreibung müsste Ihnen verdeutlichen, ob die Stelle Ihrem Profil entspricht.

Aufgabenbeschreibung
Jetzt müsste eigentlich klar werden, ob die Stelle zu Ihnen passt. Wenn Sie immer noch unsicher sind, dann rufen Sie einfach beim Unternehmen an und holen Sie weitere Informationen ein! Je mehr Sie über die Stelle wissen, umso genauer können Sie Ihr Bewerbungsschreiben darauf abstimmen – und umso größer sind Ihre Chancen, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.
Übrigens verbietet das Allgemeine Gleichstellungsgesetz geschlechtsspezifische Stellenausschreibungen („Wir suchen eine charmante Empfangsdame“) – bis auf wenige Ausnahmen, bei denen es nicht anders geht (Model oder Tänzerin zum Beispiel).
Geforderte Qualifikationen
Die geforderten Qualifikationen lassen sich in zweimal zwei Kategorien unterteilen: die Hard und die Soft Skills (harte und weiche Kompetenzen) sowie die unbedingt geforderten und die gewünschten Qualifikationen.
Zu den Hard Skills zählen zum Beispiel Ausbildung, Fachwissen und Erfahrungen. Unter dem Begriff Soft Skills werden persönliche Eigenschaften wie Organisationstalent, soziales Verhalten, Kommunikationsfähigkeit oder Verhandlungsgeschick zusammengefasst.
Welche gefordert und welche lediglich gewünscht sind, lässt sich leider oft nicht eindeutig herausfinden – oder nur, wenn man genau liest: Formulierungen wie „vorausgesetzt werden“, „sind wichtig“, „gesucht wird“ oder „perfekte ....kenntnisse sind erforderlich“ beschreiben unbedingt geforderte Qualifikationen. Und wenn Berufserfahrung gefragt ist, ist es sinnlos, sich zu bewerben, wenn man eben erst die Uni verlassen hat. „Sollten Sie mitbringen“, „werden gewünscht“, „idealerweise“, „wären von Vorteil“ – derartige Konstruktionen umschreiben gewünschte Qualifikationen. Prinzipiell gilt: Je ungenauer die Anforderungen beschrieben sind, umso weniger müssen sie unbedingt erfüllt werden.
Jetzt müsste eigentlich klar werden, ob die Stelle zu Ihnen passt. Wenn Sie immer noch unsicher sind, dann rufen Sie einfach beim Unternehmen an und holen Sie weitere Informationen ein! Je mehr Sie über die Stelle wissen, umso genauer können Sie Ihr Bewerbungsschreiben darauf abstimmen – und umso größer sind Ihre Chancen, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.
Übrigens verbietet das Allgemeine Gleichstellungsgesetz geschlechtsspezifische Stellenausschreibungen („Wir suchen eine charmante Empfangsdame“) – bis auf wenige Ausnahmen, bei denen es nicht anders geht (Model oder Tänzerin zum Beispiel).
Geforderte Qualifikationen
Die geforderten Qualifikationen lassen sich in zweimal zwei Kategorien unterteilen: die Hard und die Soft Skills (harte und weiche Kompetenzen) sowie die unbedingt geforderten und die gewünschten Qualifikationen.
Zu den Hard Skills zählen zum Beispiel Ausbildung, Fachwissen und Erfahrungen. Unter dem Begriff Soft Skills werden persönliche Eigenschaften wie Organisationstalent, soziales Verhalten, Kommunikationsfähigkeit oder Verhandlungsgeschick zusammengefasst.
Welche gefordert und welche lediglich gewünscht sind, lässt sich leider oft nicht eindeutig herausfinden – oder nur, wenn man genau liest: Formulierungen wie „vorausgesetzt werden“, „sind wichtig“, „gesucht wird“ oder „perfekte ....kenntnisse sind erforderlich“ beschreiben unbedingt geforderte Qualifikationen. Und wenn Berufserfahrung gefragt ist, ist es sinnlos, sich zu bewerben, wenn man eben erst die Uni verlassen hat. „Sollten Sie mitbringen“, „werden gewünscht“, „idealerweise“, „wären von Vorteil“ – derartige Konstruktionen umschreiben gewünschte Qualifikationen. Prinzipiell gilt: Je ungenauer die Anforderungen beschrieben sind, umso weniger müssen sie unbedingt erfüllt werden.
Noch schwieriger ist es bei den Soft Skills: Denn was ist wohl genau
gemeint mit Begriffen wie Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Engagement,
Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein oder Konfliktfähigkeit?
Wenn allerdings Stressresistenz und Flexibilität gefragt sind, kann man davon ausgehen: Ein regelmäßiger Feierabend wird nicht garantiert. Wer also Wert darauf legt, jeden Tag pünktlich um fünf seinen Schreibtisch zu verlassen, kann sich eine Bewerbung sparen.
Bedingungen
Untersuchungen haben ergeben, dass die Höhe des Gehalts – wenn überhaupt – nur in gehobenen Positionen verhandelbar ist. Wird im Stellenangebot die Vergütung (zum Beispiel nach Tarif) angegeben, können Sie folglich davon ausgehen, dass der Spielraum nach oben sehr begrenzt ist.
Beim Einstellungsdatum haben Sie bessere Verhandlungschancen. Wenn Sie perfekt auf die Stelle passen, wird man vielleicht auch einen Monat auf Sie warten, wenn Sie nicht früher aus Ihrem alten Arbeitsvertrag kommen.
Bewerben oder nicht?
Wenn Sie erheblich über- oder unterqualifiziert sind, können Sie sich die Arbeit, eine Bewerbung zu schreiben, sparen. Mindestens 60 Prozent der geforderten Qualifikationen sollten Sie erfüllen – sonst macht eine Bewerbung keinen Sinn.
Und wenn Sie sich bewerben, dann sollten Sie es richtig tun. Eine Nullachtfünfzehn-Bewerbung bringt gar nichts. Ihr Bewerbungsschreiben muss genau auf die ausgeschriebene Stelle zugeschnitten sein – und wenn Ihr Profil nicht exakt dem entspricht, was augenscheinlich erwartet wird, dann sollten Sie erläutern, warum Sie trotzdem überzeugt sind, dass Sie der oder die Richtige sind.
Wenn allerdings Stressresistenz und Flexibilität gefragt sind, kann man davon ausgehen: Ein regelmäßiger Feierabend wird nicht garantiert. Wer also Wert darauf legt, jeden Tag pünktlich um fünf seinen Schreibtisch zu verlassen, kann sich eine Bewerbung sparen.
Bedingungen
Untersuchungen haben ergeben, dass die Höhe des Gehalts – wenn überhaupt – nur in gehobenen Positionen verhandelbar ist. Wird im Stellenangebot die Vergütung (zum Beispiel nach Tarif) angegeben, können Sie folglich davon ausgehen, dass der Spielraum nach oben sehr begrenzt ist.
Beim Einstellungsdatum haben Sie bessere Verhandlungschancen. Wenn Sie perfekt auf die Stelle passen, wird man vielleicht auch einen Monat auf Sie warten, wenn Sie nicht früher aus Ihrem alten Arbeitsvertrag kommen.
Bewerben oder nicht?
Wenn Sie erheblich über- oder unterqualifiziert sind, können Sie sich die Arbeit, eine Bewerbung zu schreiben, sparen. Mindestens 60 Prozent der geforderten Qualifikationen sollten Sie erfüllen – sonst macht eine Bewerbung keinen Sinn.
Und wenn Sie sich bewerben, dann sollten Sie es richtig tun. Eine Nullachtfünfzehn-Bewerbung bringt gar nichts. Ihr Bewerbungsschreiben muss genau auf die ausgeschriebene Stelle zugeschnitten sein – und wenn Ihr Profil nicht exakt dem entspricht, was augenscheinlich erwartet wird, dann sollten Sie erläutern, warum Sie trotzdem überzeugt sind, dass Sie der oder die Richtige sind.