LeitzKnowHow
Soft Skills
 
Als Soft Skills – weiche Fähigkeiten – bezeichnet man, wie gut jemand in
einem sozialen Umfeld agieren, also mit anderen Menschen umgehen und
sich selbst organisieren kann. Diese Fähigkeiten sind im Laufe der Zeit
immer wichtiger geworden – verständlicherweise. Denn ging es im
Industriezeitalter vor allem um den technischen Vorsprung und damit um
Fachwissen und Fertigungs-Know-how, kommt es heute, in der
Dienstleistungsgesellschaft, vor allem auf den Service und das
Dienstleistungsangebot an. Immer mehr Mitarbeiter stehen im
Kundenkontakt. Und so verwundert es nicht, dass in allen
Stellenausschreibungen nicht nur Fachwissen verlangt wird, sondern auch
Soft Skills abgefragt werden – allen voran Kommunikations- und
Teamfähigkeit. Eigenbrötlerische „Fachidioten“ sind nicht mehr gefragt.
Doch was genau zählt denn nun zu den Soft Skills. Hier eine
beispielhafte Liste von A bis Z.

Analytische Kompetenz – die Fähigkeit, auch komplexen Erklärungen folgen zu können, Situationen schnell zu erfassen und entsprechend zu reagieren.
Belastbarkeit – auch in Krisen, stressigen Situationen und bei unüberschaubar viel Arbeit die Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen.
Durchsetzungsvermögen – die Kraft, zu eigenen Überzeugungen zu stehen und sein Fähnchen nicht immer in den Wind zu hängen. Dazu zählt auch, Hürden zu überwinden und sich nicht entmutigen zu lassen. Durchsetzen aber kann sich nur, wer Autorität hat – und diese Anerkennung wiederum geniest nur der, der Fachwissen vorweisen kann und dessen Argumente deshalb überzeugen.
Einfühlungsvermögen – die Fähigkeit, sich in andere hineinversetzen zu können. Empathie ist die Voraussetzung für Verhandlungsgeschick und Verkaufstalent.
Einsatzbereitschaft – die Bereitschaft, sich über den „Dienst nach Vorschrift“ hinaus zu engagieren, Initiative zu zeigen, auch mal Überstunden zu schieben und Kollegen zu unterstützen, selbst wenn die Arbeit nicht zum eigenen Aufgabengebiet zählt.
Entscheidungsstärke – der Mut, nicht ewig zu zögern und zu zaudern, sondern, wenn nötig, schnell einen Beschluss zu treffen. Auch auf die Gefahr hin, dass er sich später als falsch herausstellt.
Führungsfähigkeit – die Kompetenz, anderen voranzugehen und sie zu leiten, ohne sie zu bevormunden oder klein zu machen
Flexibilität – die Bereitschaft, eingespielte Bahnen zu verlassen, sich neuen Ideen zu öffnen und Beschlüsse spontan zu ändern, wenn die Situation es erfordert.
Gewissenhaftigkeit – den Wunsch zur Perfektion, die aber nicht in Perfektionismus ausartet. Es geht darum, sich nicht mit dem Mittelmaß zufriedenzugeben, sondern stets das Beste anzustreben, auch wenn es Mehrarbeit bedeutet.
Initiative – also den Willen, eigene Ideen einzubringen, auch wenn man nicht ausdrücklich dazu aufgefordert wurde.
Kritikfähigkeit – Anregungen anzunehmen und nicht beleidigt zu reagieren, wenn die eigene Arbeit kritisch bewertet wird. Wer kein Feedback annehmen kann, lernt nicht dazu und entwickelt sich nicht weiter.
Kommunikationsfähigkeit – die Gabe, Gedanken so in Worte zu fassen, dass andere sie nachvollziehen können. Kommunikationsfähigkeit ist die Basis für fast alle Soft Skills.
Konfliktfähigkeit – die Kraft, andere Auffassungen nicht nur zuzulassen, sondern eigene Positionen gegebenenfalls zu überdenken. Dazu zählt auch Konfliktmanagement – die Fähigkeit, Probleme nicht unter den Teppich zu kehren, sondern sie offen anzusprechen und sachlich auszutragen, damit sich Missverständnisse und Missstimmungen nicht manifestieren.
Kundenorientierung – die Bereitschaft, den Kunden nicht als störenden Gegner zu betrachten, sondern als Mittelpunkt allen Geschehens. Und die Fähigkeit, seine Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen.
Neugierde – den unbändigen Willen, stets dazuzulernen und Neues zu erfahren. Ohne Neugier kein Fortschritt.
Organisationstalent – also die Fähigkeit, alles so ins Laufen zu bringen, dass es zur rechten Zeit am rechten Ort zur Verfügung steht.
Präsentationsstärke – die Fähigkeit, Zuhörern etwas so zu vermitteln, dass sie nicht abschalten, folgen können, alles verstehen und sich alles merken. (Oder zumindest das meiste).
Selbstbewusstsein – die eigenen Stärken und Schwächen realistisch zu bewerten, eigene Meinungen zu vertreten und sich nicht hinter anderen zu verstecken.
Selbstdisziplin – andere von seinen Launen zu verschonen, sich zu organisieren und seine Zeit einzuteilen.
Teamfähigkeit – neben der Kommunikationsfähigkeit die Kompetenz, die immer gefragt ist. Heutzutage sind Arbeitsprozesse so organisiert, dass Eigenbrötler den Erfolg der Arbeit nicht nur behindern, sondern sogar gefährden.
Verhandlungskompetenz und Abschlussstärke – die Fähigkeit, mit anderen eine Einigung zu erzielen, die beide Seiten tragen können. Verhandlungskompetenz ist nicht nur wichtig für den Verkauf, sondern auch beim Fortschritt von Projekten.
Zeit- und Selbstmanagement – ganz wichtig, damit der Stress sich in Grenzen hält, Kollegen und Kunden sich auf zugesagte Termine verlassen können und geforderte Aufgaben zur richtigen Zeit erledigt sind.
Zielorientierung – nur wer das Ziel kennt, kann den richtigen Weg einschlagen.
Wow, denken Sie nun sicher – wer das alles erfüllt ist Superman oder
eine Heilige. Aber keine Sorge – nicht jeder muss alles können. Es kommt
immer auch auf den Arbeitsbereich an. Im Vertrieb sind andere Soft
Skills wichtig als in der Forschung & Entwicklung, der Personalabteilung
oder im Sekretariat. Außerdem bauen viele Kompetenzen auf aufeinander
auf. Basis für Verhandlungsgeschick sind zum Beispiel Einfühlungs- und
Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsstärke, Führungs- und
Kommunikationsfähigkeit, Kundenorientierung, Präsentationsstärke,
Selbstbewusstsein und natürlich Zielorientierung. Außerdem muss man
nicht alle Soft Skills in den Genen haben – vieles kann man auch lernen.
Doch wie überzeugt man einen künftigen Arbeitgeber von seinen sozialen Fähigkeiten? Schließlich kann jeder behaupten, er sei kommunikations-, team- und konfliktfähig. Nennen Sie Beispiele als Beleg: Sie engagieren sich ehrenamtlich beim Roten Kreuz? Dann liegt es nahe, dass Sie bei Notfällen auf ihre Soft Skills analytische Kompetenz, Belastbarkeit, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen, Einsatzbereitschaft, Entscheidungsstärke, Flexibilität, Gewissenhaftigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, Selbstbeherrschung und Teamfähigkeit setzen müssen.
Sie sind Mutter von Teenagern und seit Jahren trotzdem erfolgreich berufstätig? Dann bieten Sie auf jeden Fall in hohem Maße: Belastbarkeit, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen, Einsatzbereitschaft, Entscheidungsstärke, Führungsfähigkeit, Flexibilität, Konfliktfähigkeit, Organisationstalent, Selbstbeherrschung, Teamfähigkeit, Verhandlungskompetenz sowie Zeit- und Selbstmanagement – und vieles mehr.
Natürlich müssen Sie in Ihrer Bewerbung nicht alle Begriffe der Liste abhandeln – das würde eher merkwürdig wirken. Aber Sie sollten unbedingt alle Aktivitäten nennen, die als Beleg für soziale Kompetenzen dienen können – ob beruflich, wie zum Beispiel Projektleitungserfahrung, die Organisation von größeren Veranstaltungen oder eines Umzugs, die Führung von Praktikanten oder Auszubildenden, oder außerberuflich – wie zum Beispiel ein Engagement als Jugendtrainer sowie die Mitgliedschaft im Kirchenchor oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Interessant sind auch längere Auslandsaufenthalte oder die nebenberufliche Fortbildung. Erfahrene Personaler können sich dann ein Bild von Ihnen machen – weit mehr, als wenn Sie nur Ihre fachliche Ausbildung ins rechte Licht rücken.
Doch wie überzeugt man einen künftigen Arbeitgeber von seinen sozialen Fähigkeiten? Schließlich kann jeder behaupten, er sei kommunikations-, team- und konfliktfähig. Nennen Sie Beispiele als Beleg: Sie engagieren sich ehrenamtlich beim Roten Kreuz? Dann liegt es nahe, dass Sie bei Notfällen auf ihre Soft Skills analytische Kompetenz, Belastbarkeit, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen, Einsatzbereitschaft, Entscheidungsstärke, Flexibilität, Gewissenhaftigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent, Selbstbeherrschung und Teamfähigkeit setzen müssen.
Sie sind Mutter von Teenagern und seit Jahren trotzdem erfolgreich berufstätig? Dann bieten Sie auf jeden Fall in hohem Maße: Belastbarkeit, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen, Einsatzbereitschaft, Entscheidungsstärke, Führungsfähigkeit, Flexibilität, Konfliktfähigkeit, Organisationstalent, Selbstbeherrschung, Teamfähigkeit, Verhandlungskompetenz sowie Zeit- und Selbstmanagement – und vieles mehr.
Natürlich müssen Sie in Ihrer Bewerbung nicht alle Begriffe der Liste abhandeln – das würde eher merkwürdig wirken. Aber Sie sollten unbedingt alle Aktivitäten nennen, die als Beleg für soziale Kompetenzen dienen können – ob beruflich, wie zum Beispiel Projektleitungserfahrung, die Organisation von größeren Veranstaltungen oder eines Umzugs, die Führung von Praktikanten oder Auszubildenden, oder außerberuflich – wie zum Beispiel ein Engagement als Jugendtrainer sowie die Mitgliedschaft im Kirchenchor oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Interessant sind auch längere Auslandsaufenthalte oder die nebenberufliche Fortbildung. Erfahrene Personaler können sich dann ein Bild von Ihnen machen – weit mehr, als wenn Sie nur Ihre fachliche Ausbildung ins rechte Licht rücken.