LeitzKnowHow
Smalltalk beherrschen
 
Als Smalltalk bezeichnet man Gespräche mit Personen, zu denen man keine
besondere Vertrauensbasis hat und/oder die nicht zielorientiert sind.
Smalltalk kann also auch mit völlig fremden Menschen stattfinden. Oft
wird Smalltalk als unnötiges „Gelaber“ disqualifiziert. Das ist völlig
falsch, schließlich dient er dazu, sich unverbindlich „abzutasten“,
kennen zu lernen oder in ein tiefer gehendes Gespräch einzusteigen.
Worüber kann man reden?
Das Wetter bietet sich wirklich nur an, wenn es außergewöhnlich ist – eine Hitzewelle oder bittere Kälte kann durchaus als Einstieg in ein Gespräch dienen. Wer allerdings das Wetter an einem gewöhnlichen Herbsttag zum Thema macht, outet sich als schlechter Smalltalker.
Fragen Sie Besucher, die eine längere Anreise hatten, besser z.B. nach dem Verlauf der Fahrt. Formulieren Sie Ihre Fragen offen, also: „Wie war Ihre Fahrt?“ statt „Hatten Sie eine gute Fahrt?“. Sie fordern Ihr Gegenüber so indirekt auf, ausführlicher zu erzählen und nicht nur einsilbig mit „Ja“ oder „Nein“ zu antworten.
Worüber kann man reden?
Das Wetter bietet sich wirklich nur an, wenn es außergewöhnlich ist – eine Hitzewelle oder bittere Kälte kann durchaus als Einstieg in ein Gespräch dienen. Wer allerdings das Wetter an einem gewöhnlichen Herbsttag zum Thema macht, outet sich als schlechter Smalltalker.
Fragen Sie Besucher, die eine längere Anreise hatten, besser z.B. nach dem Verlauf der Fahrt. Formulieren Sie Ihre Fragen offen, also: „Wie war Ihre Fahrt?“ statt „Hatten Sie eine gute Fahrt?“. Sie fordern Ihr Gegenüber so indirekt auf, ausführlicher zu erzählen und nicht nur einsilbig mit „Ja“ oder „Nein“ zu antworten.

Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie am Kontakt mit ihm interessiert sind, indem Sie ihm aufmerksam zuhören. Greifen Sie den Faden auf, fragen Sie vertiefend nach. Bringen Sie auch eigene Erlebnisse und Meinungen ein, damit nicht der Eindruck entsteht, Sie würden ihn ausfragen.
Merken Sie sich Informationen, die Sie bereits erhalten haben! Sie können sie dann beim nächsten Treffen wieder einfließen lassen. Besonders an den Namen Ihres Gegenübers sollten Sie sich unbedingt erinnern und ihn im Gespräch gelegentlich einfließen lassen. Das zeigt Ihr Interesse an seiner Person, schafft ein persönliches Klima und erleichtert es Ihnen nebenbei auch noch, sich den Namen dauerhaft zu merken und bei späteren Telefonaten ein Gesicht zur Stimme vor Augen zu haben.
Wenn Sie den Gesprächspartner bereits kennen, bietet es sich natürlich an, an frühere Begegnungen anzuknüpfen und ihn z.B. nach seiner Familie oder dem letzten Urlaub zu fragen.
Auch eine offene Körperhaltung und freundliche Ausstrahlung fördern den Gesprächsfluss. Sollte er dennoch mal ins Stocken kommen, brauchen Sie keine Angst vor diesen kurzen Pausen zu haben. Sie zeigen nämlich auch, dass Sie wirklich zugehört haben und das Gehörte noch einmal überdenken.
Welche Themen sind tabu?
Kontroverse oder intime Gesprächsthemen wie Politik, Krankheiten, eigene Probleme oder die Dritter haben im Smalltalk nichts verloren. Bleiben Sie zurückhaltend. Wenn Sie einem Fremden gleich den Betriebsklatsch auftischen, wirken Sie wenig vertrauenswürdig und vermitteln ein schlechtes Bild von sich selbst und dem Unternehmen, das Sie repräsentieren. Überlegen Sie, was Sie vom anderen und der andere wohl gerne von Ihnen wissen möchte. Und was nicht.