LeitzKnowHow
Gute Vorsätze umsetzen
 
Wer kennt das nicht: Man nimmt sich an Silvester gute Vorsätze vor – und
wirft sie Mitte Januar schon wieder über Bord. Es ist eben nicht so
leicht, eingefahrene Verhaltensmuster zu ändern. Doch es gibt Tricks,
wie man den inneren Schweinehund besiegen kann.
1. Ziele
konkretisieren
Fassen Sie ganz konkrete Vorsätze. Wenn Sie zum
Beispiel Ihren Alkoholkonsum reduzieren möchten, dann nehmen Sie sich
dies nicht pauschal vor, sondern beschließen Sie etwa, nur noch am
Wochenende und bei feierlichen Anlässen Alkohol zu trinken.
2.
Erreichbare Ziele setzen
Gute Vorsätze wie „Ich esse nie wieder
Schokolade“ zeigen zwar, wie ambitioniert Sie sind, Sie werden sie
allerdings kaum erfüllen können. Formulieren Sie Ihr Ziel lieber
zurückhaltender – „Ich esse künftig weniger Schokolade“ – und
idealerweise auch noch konkret – „Nur noch zwei Reihen Schokolade
täglich!“ Besser, Sie erreichen etwas als gar nichts.

3. Nicht zu viele Ziele setzen
„Ich nehme zehn Kilo ab, gebe
das Rauchen auf, trinke nicht mehr und mache täglich Sport“: So wird das
garantiert nichts! Konzentrieren Sie all Ihre Kraft auf ein Ziel. Und
nehmen Sie das nächste erst dann ins Visier, wenn Sie das erste erreicht
haben.
4. Vorsatz sichtbar machen
Schreiben Sie schwarz
auf weiß auf, was Sie sich vorgenommen haben. Das macht das Ganze
verbindlicher. Und hängen Sie dieses schriftlich fixierte Gebot dann
auch noch so aus, dass Sie es nicht übersehen können – zum Beispiel an
der Tür des Schranks, in dem Sie den Schokoladenvorrat aufbewahren, der
künftig nicht mehr so schnell zur Neige gehen soll.
5.
Wege zum Ziel suchen
Setzen Sie sich ein Zeitfenster, und
formulieren Sie konkrete Schritte. „Ich möchte seriöser wirken und werde
deshalb meinen Kleidungsstil ändern. Im Januar werde ich mir ein Kostüm
kaufen. Vom Februargehalt leiste ich mir einen Hosenanzug und im März
ein Twinset.“
6. Positiv denken
Formulierungen
wie „Ich darf nicht mehr rauchen“ wirken wie ein Verbot – und wer lässt
sich schon gerne etwas verbieten. Sagen Sie stattdessen lieber: „Ich
will nicht mehr rauchen“. Und malen Sie sich die positiven Auswirkungen
aus: „Künftig muss ich nie mehr in der Kälte vor einem Restaurant
stehen. Ich werde viel Geld sparen. Meine Haut wird jünger wirken. Ich
werde Treppen steigen, ohne außer Atem zu kommen.“
7.
Belohnen Sie sich!
Setzen Sie sich Fristen und verknüpfen Sie
diese mit konkreten Belohnungen. „Wenn ich es drei Monate lang geschafft
habe, morgens eine Stunde früher am Arbeitsplatz zu sein, nehme ich mir
einen freien Nachmittag und mache nur das, wozu ich Lust habe.“
8.
Misserfolge einplanen
Rückschläge sind normal – davon geht die
Welt nicht unter. Geben Sie nicht auf, analysieren Sie, warum Sie
schwach geworden sind, – beachten Sie unsere Tipps –und starten Sie
einen zweiten Anlauf!
9. Gleichgesinnte suchen
Geteiltes
Leid ist halbes Leid: Wenn Sie Ihre Vorsätze – zum Beispiel ins
Fitnessstudio zu gehen – zusammen mit einer Freundin oder einem Freund
umsetzen, macht‘s nicht nur mehr Spaß, sondern Sie setzen sich
gegenseitig unter Druck. Man kann doch nicht einfach auf dem Sofa liegen
bleiben, wenn man weiß, dass jemand im Studio auf einen wartet, oder?
10.
Freunde informieren
Wer gleich den ganzen Freundeskreis von
seinen Vorsätzen informiert, setzt sich noch stärker unter Druck. Wer
will schon wie ein Schwächling wirken, der es nicht mal schafft, eine
schlechte Gewohnheit abzulegen?
Bild: „Feuerwerk zu Silvester“ ©
Lutz Stallknecht / pixelio.de