LeitzKnowHow
Schweigen können
 
Sie kennen das bestimmt: Sie möchten einer Kollegin etwas erklären oder
ihr etwas erzählen und werden ständig von ihr unterbrochen – oft sogar
mit völlig nichtssagenden Einwürfen.
Klar sind Sie irgendwann genervt, denn schließlich werden Sie jedes Mal in Ihrem Gedankengang gestört. Sie wünschen sich, dass sie Sie ausreden lässt und anschließend ihre Fragen stellt oder Kommentare äußert.
Andererseits kommt es wahrscheinlich auch öfter vor, dass Sie etwas erzählen und Ihr Gegenüber mit seinen Gedanken ganz weit weg zu sein scheint. Das irritiert genauso. Schließlich zeigt er Ihnen, dass ihn Ihr Bericht nicht interessiert.
Richtig zuhören ist eine Kunst, die leider nur wenige Menschen beherrschen – obwohl sie gar nicht schwer zu erlernen ist. Und: Schweigen ist ein rhetorisches Mittel, mit dessen Hilfe man ein Gespräch lenken kann.
Aktives Zuhören
Aktives Zuhören bedeutet zu schweigen – also den Gesprächspartner ausreden zu lassen – und ihm dabei zu signalisieren, dass man seine Worte konzentriert aufnimmt. Wenn Sie dies tun, wird er Ihnen seine ganze Sympathie schenken, denn wer merkt, dass ihm jemand wirklich interessiert zuhört, fühlt sich ernst genommen und vom anderen verstanden.
Manchmal genügen schon kleine nonverbale Zeichen, wie Kopfnicken oder -schütteln. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre aufmerksame Haltung nicht verlieren – auch Blickkontakt ist unerlässlich. Versuchen Sie, sich in den anderen hineinzuversetzen. Hören Sie ihm aufmerksam zu, und denken Sie über das Gesagte nach, nur so spüren Sie Stimmungen und Zwischentöne heraus, auf die Sie später eingehen können. Fassen Sie hin und wieder die Äußerungen Ihres Gesprächspartners zusammen, um zu überprüfen, ob Sie ihn richtig verstanden haben oder fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar oder unglaublich erscheint. Reißen Sie dabei aber das Gespräch nicht an sich, indem Sie plötzlich lange Monologe über eigene Erfahrungen halten. Und vor allem: Unterbrechen Sie ihn nie.
Klar sind Sie irgendwann genervt, denn schließlich werden Sie jedes Mal in Ihrem Gedankengang gestört. Sie wünschen sich, dass sie Sie ausreden lässt und anschließend ihre Fragen stellt oder Kommentare äußert.
Andererseits kommt es wahrscheinlich auch öfter vor, dass Sie etwas erzählen und Ihr Gegenüber mit seinen Gedanken ganz weit weg zu sein scheint. Das irritiert genauso. Schließlich zeigt er Ihnen, dass ihn Ihr Bericht nicht interessiert.
Richtig zuhören ist eine Kunst, die leider nur wenige Menschen beherrschen – obwohl sie gar nicht schwer zu erlernen ist. Und: Schweigen ist ein rhetorisches Mittel, mit dessen Hilfe man ein Gespräch lenken kann.
Aktives Zuhören
Aktives Zuhören bedeutet zu schweigen – also den Gesprächspartner ausreden zu lassen – und ihm dabei zu signalisieren, dass man seine Worte konzentriert aufnimmt. Wenn Sie dies tun, wird er Ihnen seine ganze Sympathie schenken, denn wer merkt, dass ihm jemand wirklich interessiert zuhört, fühlt sich ernst genommen und vom anderen verstanden.
Manchmal genügen schon kleine nonverbale Zeichen, wie Kopfnicken oder -schütteln. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre aufmerksame Haltung nicht verlieren – auch Blickkontakt ist unerlässlich. Versuchen Sie, sich in den anderen hineinzuversetzen. Hören Sie ihm aufmerksam zu, und denken Sie über das Gesagte nach, nur so spüren Sie Stimmungen und Zwischentöne heraus, auf die Sie später eingehen können. Fassen Sie hin und wieder die Äußerungen Ihres Gesprächspartners zusammen, um zu überprüfen, ob Sie ihn richtig verstanden haben oder fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar oder unglaublich erscheint. Reißen Sie dabei aber das Gespräch nicht an sich, indem Sie plötzlich lange Monologe über eigene Erfahrungen halten. Und vor allem: Unterbrechen Sie ihn nie.

Wenn Sie allerdings nur dasitzen, ab und an zustimmend nicken und gleichzeitig im Kopf den Einkaufszettel aufstellen, wird man Ihnen schnell anmerken, dass Sie nur so tun, als würden Sie zuhören. Denn Ihnen werden schnell Fehler unterlaufen. Zum Beispiel, wenn Sie bestärkend nicken, wenn eigentlich ein fragendes Gesicht angebracht wäre oder wenn Sie nach den Äußerungen Ihres Gesprächspartners keine passenden Nachfragen stellen können. Mit diesem Verhalten vermitteln Sie eine Missachtung, die kränkt.
Zuhören ist eigentlich ganz einfach, es bedarf nur etwas Geduld und vor allem Interesse an seinem Gegenüber. Wenn Sie es schaffen, Ihre eigenen Einwürfe erst einmal hintan zu stellen und sich auf Ihren Gesprächspartner einzulassen, werden Sie schnell merken, dass Sie viel mehr über Ihre Mitmenschen erfahren und sie besser kennen lernen und einschätzen können als das bisher der Fall war.
Schweigen ist Gold
Sie kennen sicher den Spruch: „Keine Antwort, ist auch eine Antwort“. Gezieltes Schweigen kann sehr vielsagend sein. Es gilt als eines der aussagekräftigsten rhetorischen Mittel.
Sie werden überraschend in einer Gesprächsrunde etwas gefragt? Fangen Sie nicht unbeholfen zu stottern an und antworten Sie auch nicht unüberlegt. Erlauben Sie sich, erst einmal zu schweigen, und nehmen Sie sich kurz Zeit zum Nachdenken. Mit derartigen effektiven Kunst- oder Denkpausen signalisieren Sie Ihren Gesprächspartnern Überlegenheit, und später wird niemand etwas an Ihren wohlüberlegten Worten auszusetzen haben.
Sie werden etwas gefragt, doch die Antwort würde zu Ihren Ungunsten ausfallen? Bevor Sie sich um Kopf und Kragen reden, schweigen Sie einfach – bedeutend. Nun haben Ihre Kollegen zu interpretieren, was ihnen diese „Antwort“ sagen soll.