LeitzKnowHow
Rentenvorsorge für Angestellte
 
Obwohl oder gerade weil der Medienrummel um die Möglichkeiten der
Rentenvorsorge groß ist, scheinen sich die Wenigsten nicht mit dem Thema
auseinandersetzen zu wollen. Es gibt so viele Angebote, dass man leicht
den Durchblick verliert und resigniert aufgibt.
Und außerdem: Wer will schon in jüngeren Jahren an die Rente denken? Da sind andere Themen aktueller – und vermeintlich wichtiger.
Doch aufgepasst: Je früher man sich um die private Rentenvorsorge kümmert, desto sicherer – und vor allem kostengünstiger – wird der Gang in die Zukunft. Allerdings sollten Sie nicht einfach irgendeine Versicherung abschließen, sondern sich mit einem fachkompetenten Rentenberater besprechen und vor allem genau durchrechnen lassen, welches Modell für Sie das Richtige ist.
Die gesetzliche Rente
Sie zahlen pflichtgemäß in die staatliche Rentenkasse ein. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Sie Geld für Ihren eigenen Ruhestand anlegen. Denn die gesetzliche Rentenversicherung basiert auf einem Umlageverfahren, auch Generationenvertrag genannt: Sie finanzieren mit Ihren Beiträgen die heutigen Senioren, so wie diese während ihrer Berufstätigkeit für die damaligen Rentner zuständig waren und die Beiträge unserer Kinder einmal unseren Renten zugute kommen werden.
Das ist im Grunde ein faires und sinnvolles Verfahren. Allerdings werden die Menschen immer älter – gleichzeitig werden weniger Kinder geboren und die Zahl der Arbeitslosen steigt. Immer weniger Berufstätige müssen also für immer mehr Rentner aufkommen. Gleichzeitig werden zum Beispiel Ausbildungs- und Kindererziehungszeiten sowie Zeiten der Krankheit oder Arbeitslosigkeit bei der Rentenberechnung berücksichtigt – man bekommt dafür Rente, ohne dass man in dieser Zeit Beiträge gezahlt hätte. All dies zusammen verursacht das „Loch in der Rentenkasse“ – damit ist gemeint, dass das Verfahren aus der Balance gerät.
Und außerdem: Wer will schon in jüngeren Jahren an die Rente denken? Da sind andere Themen aktueller – und vermeintlich wichtiger.
Doch aufgepasst: Je früher man sich um die private Rentenvorsorge kümmert, desto sicherer – und vor allem kostengünstiger – wird der Gang in die Zukunft. Allerdings sollten Sie nicht einfach irgendeine Versicherung abschließen, sondern sich mit einem fachkompetenten Rentenberater besprechen und vor allem genau durchrechnen lassen, welches Modell für Sie das Richtige ist.
Die gesetzliche Rente
Sie zahlen pflichtgemäß in die staatliche Rentenkasse ein. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Sie Geld für Ihren eigenen Ruhestand anlegen. Denn die gesetzliche Rentenversicherung basiert auf einem Umlageverfahren, auch Generationenvertrag genannt: Sie finanzieren mit Ihren Beiträgen die heutigen Senioren, so wie diese während ihrer Berufstätigkeit für die damaligen Rentner zuständig waren und die Beiträge unserer Kinder einmal unseren Renten zugute kommen werden.
Das ist im Grunde ein faires und sinnvolles Verfahren. Allerdings werden die Menschen immer älter – gleichzeitig werden weniger Kinder geboren und die Zahl der Arbeitslosen steigt. Immer weniger Berufstätige müssen also für immer mehr Rentner aufkommen. Gleichzeitig werden zum Beispiel Ausbildungs- und Kindererziehungszeiten sowie Zeiten der Krankheit oder Arbeitslosigkeit bei der Rentenberechnung berücksichtigt – man bekommt dafür Rente, ohne dass man in dieser Zeit Beiträge gezahlt hätte. All dies zusammen verursacht das „Loch in der Rentenkasse“ – damit ist gemeint, dass das Verfahren aus der Balance gerät.

Im Klartext heißt das also: Obwohl Sie immer fleißig Ihre Rentenbeiträge bezahlen, sollten Sie davon ausgehen, dass Ihre staatliche Rente ziemlich niedrig ausfallen wird. Denn die Generation, die Ihre Rente finanzieren muss, ist neben Ihnen noch für ein Heer anderer Rentner zuständig.
Die private Altersvorsorge
Nun haben Sie die Möglichkeit, sich privat zusätzlich abzusichern und damit Ihre spätere Rente zu erhöhen.
Ob Sparvertrag, Lebensversicherung, Immobilien oder Aktien: Es gibt zahlreiche Varianten, Geld Gewinn bringend anzulegen. Natürlich liegt da auch schon der Haken, denn wer sein Geld vermehren will, muss erst mal soviel besitzen, dass monatlich überhaupt etwas zur Kapitalanlage übrig bleibt. Trotzdem: Je früher Sie beginnen, um so mehr Zeit haben Sie, bis zur Rente etwas anzusparen. Außerdem sind die Beiträge der privaten Rentenversicherungen für Jüngere in der Regel niedriger als für Ältere.
Für Normalverdiener ist es ganz sicher nicht empfehlenswert, die gesamten Ersparnisse in Risikoanlagen zu stecken. Die können zwar eine hohe Rendite bringen – es besteht aber auch die Gefahr, dass das Geld einfach zu nichts zusammenschmilzt.
Risikoärmer sind Altersvorsorge-Pakete, die die Versicherungen anbieten. Sie sollten sich aber ausführlich – am besten von mehreren Versicherungsvertretern – beraten lassen und vor Preisvergleichen nicht zurückschrecken. Dafür müssen Sie zwar Zeit investieren, die allerdings ist wirklich gut angelegt. Hier die wichtigsten Versicherungsformen im Überblick:
Eine Kapitallebensversicherung bietet Ihnen zwei Vorteile: Zum einen ist Ihre Familie im Falle Ihres Todes finanziell abgesichert. Zum anderen können Sie sich Ihre verzinsten Einzahlungen zu einem definierten Zeitpunkt – an dem Sie Ihr Rentnerdasein beginnen wollen – auszahlen lassen.
Wenn Ihre Familie im Falle Ihres Todes bereits ausreichend abgesichert
sind – oder Sie keine haben – und Sie einfach regelmäßig einen festen
Betrag ansparen möchten, bietet sich die private
Rentenversicherung als Vorsorgeform an. Hier schließen Sie mit Ihrer
Versicherung eine Art Sparplan ab. Weil die Beiträge im Todesfall nicht
ausgezahlt werden, sind die Kosten geringer und die Rendite ist in der
Regel höher als bei einer Lebensversicherung. Bei der Auszahlung haben
Sie zwei Möglichkeiten: entweder Sie bekommen das gesamte Geld auf
einmal oder Sie entscheiden sich für eine lebenslange Rente.
Die fondsgebundene Renten- bzw. Lebensversicherung ist ein Mix aus Investmentsparen und einer Kapital-Lebensversicherung. Ihre Beiträge werden in Investmentfonds (Aktien) angelegt.
Ein Nachteil, der für alle Formen der privaten Vorsorge gilt: Sie müssen immer vom Netto-Gehalt bezahlt werden – also von dem, was nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben auf Ihrem Gehaltszettel übrigbleibt.
Die betriebliche Altersvorsorge
Bei der betrieblichen Altersvorsorge wird ein Teil Ihres Gehalts, zum Beispiel Ihr Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, in Beiträge zur Altersvorsorge umgewandelt. Dazu müssen Sie Ihren Chef nicht nötigen, denn seit Anfang 2002 haben Sie dafür sogar einen Rechtsanspruch.
Die betriebliche Altersvorsorge ist deshalb so attraktiv, weil sie vom Staat gefördert wird – so sind die Aufwendungen steuer- und sozialabgabenfrei. Und manchmal legt sogar der Arbeitgeber noch etwas dazu.
Wie bei der privaten gibt es auch bei der betrieblichen Altersvorsorge mehrere Varianten:
- Direktversicherung
- Pensionskasse
- Direktzusage
- Unterstützungskasse
- Pensionsfonds
Sprechen Sie mit Ihrem Chef über Ihre Möglichkeiten oder informieren Sie sich beim Betriebsrat. In der Regel ist die betriebliche Altersvorsorge ein guter Weg, seine finanzielle Situation im Alter zu verbessern.
Stand: März 2004
Die fondsgebundene Renten- bzw. Lebensversicherung ist ein Mix aus Investmentsparen und einer Kapital-Lebensversicherung. Ihre Beiträge werden in Investmentfonds (Aktien) angelegt.
Ein Nachteil, der für alle Formen der privaten Vorsorge gilt: Sie müssen immer vom Netto-Gehalt bezahlt werden – also von dem, was nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben auf Ihrem Gehaltszettel übrigbleibt.
Die betriebliche Altersvorsorge
Bei der betrieblichen Altersvorsorge wird ein Teil Ihres Gehalts, zum Beispiel Ihr Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, in Beiträge zur Altersvorsorge umgewandelt. Dazu müssen Sie Ihren Chef nicht nötigen, denn seit Anfang 2002 haben Sie dafür sogar einen Rechtsanspruch.
Die betriebliche Altersvorsorge ist deshalb so attraktiv, weil sie vom Staat gefördert wird – so sind die Aufwendungen steuer- und sozialabgabenfrei. Und manchmal legt sogar der Arbeitgeber noch etwas dazu.
Wie bei der privaten gibt es auch bei der betrieblichen Altersvorsorge mehrere Varianten:
- Direktversicherung
- Pensionskasse
- Direktzusage
- Unterstützungskasse
- Pensionsfonds
Sprechen Sie mit Ihrem Chef über Ihre Möglichkeiten oder informieren Sie sich beim Betriebsrat. In der Regel ist die betriebliche Altersvorsorge ein guter Weg, seine finanzielle Situation im Alter zu verbessern.
Stand: März 2004