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Online-Shopping


Von der Büroklammer bis zum Besprechungstisch: Im Internet kann man inzwischen alles kaufen, was man braucht – und sich vorher mit relativ geringem Zeitaufwand einen Überblick über Angebote, Preise und sogar Produktbewertungen verschaffen. Selbst wenn man sich dabei leicht verzettelt und die eine oder andere Stunde schnell verrinnt, geht es trotzdem noch schneller, als wenn man von Laden zu Laden rennen muss, und man bekommt zudem auch bei schlechter Wetterlage keine nassen Füße. Also nur Vorteile? Leider nicht, denn der Online-Kauf birgt auch Risiken, die Sie unbedingt kennen sollten:

Wer im Internet kauft, hinterlässt Spuren
Wer online shoppt, wird schnell zum gläsernen Kunden. Das kann von Vorteil sein, zum Beispiel, wenn Sie nach wiederholtem Besuch bestimmter Online-Kaufhäuser gleich mit Angeboten begrüßt werden, die auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Geschmack zugeschnitten sind. Trotzdem sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie Fremden, die Ihnen nicht unbedingt wohlgesonnen sein müssen, viel über sich preis geben.

Kaufen Sie nur bei seriösen Geschäftspartnern
Immer wieder hört man Horrorgeschichten von Händlern, die Vorkasse fordern, aber die Ware nie liefern, oder Hehlerware vertreiben – und der Käufer dann zu hohen Strafen verdonnert wird. Überprüfen Sie vor einem Einkauf also genau, ob Sie es mit einem seriösen Geschäftspartner zu tun haben. Man kann diese zum Beispiel daran erkennen, dass sie Hintergrundinformationen über ihr Unternehmen bieten und nicht nur eine E-Mail-, sondern auch eine reale Adresse sowie eine Telefonnummer angeben. Außerdem sollten Sie sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen anschauen.
 




Achtung: Pisher
Wenn Sie E-Mails erhalten, die Sie zur Aktualisierung Ihrer Kundendaten auffordern, seien Sie vorsichtig. Immer häufiger versuchen Pisher, Ihnen auf diese Weise zum Beispiel Ihre Kontonummer zu entlocken. Reagieren Sie deshalb auf derartige Mails nicht per Antwort-Button, sondern geben Sie lieber stets die Internet-Adresse Ihrer Geschäftspartner direkt ein.

Außerdem sollten Sie nie etwas von einem öffentlich zugänglichen Rechner aus bestellen. Wenn sich der nächste PC-Nutzer nur halbwegs auskennt, kann er Ihre Zugangsdaten leicht aus dem Zwischenspeicher holen.

Dass Sie über aktuelle Virenprogramme und eine gute Firewall verfügen sollten, wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – im Internet unterwegs sind, versteht sich von selbst.

Schwarz auf weiß zählt
Auch beim Online-Kauf kann man auf ausgedruckte Rechnungen und Bestellungen nicht verzichten. Zum einen braucht man Belege für die Buchhaltung, zum anderen sollte man nicht das Risiko eingehen, dass Daten wegen technischer Pannen verloren gehen.

Passwörter, PINs, TANs und andere Zugangsdaten nie im Rechner speichern! Heutzutage schaffen es nicht nur Profis, in fremde Rechner einzudringen und derartig Interessantes zu finden. Schreiben Sie die Daten auf Papier auf und schließen Sie sie weg.

Bezahlmethoden
Wer zum ersten Mal in einem Online-Shop etwas kauft, kann dies selten auf Rechnung erledigen. In der Regel wird Vorkasse oder die Angabe der Kreditkartennummer gefordert. Wem das zu unsicher ist, der kann das Produkt per Nachnahme ordern, allerdings fällt dann eine Nachnahmegebühr an. Manchmal wird auch die Möglichkeit geboten, mittels einer Lastschrift zu bezahlen. Anders als bei einer Überweisung kann man bei diesem Verfahren die Bank innerhalb einer bestimmten Frist auffordern, das Geld zurückzuholen, sollte die Ware zum Beispiel Mängel aufweisen.
 
Und dann gibt es noch PayPal oder click’n‘buy. Hier eröffnen Sie ein Konto und verknüpfen dieses mit Ihrem Bankkonto oder Ihrer Kreditkarte. Wenn Sie etwas online einkaufen, wird das Geld von dort an den Verkäufer überwiesen, ohne dass Ihre Bank- oder Kreditkartendaten weitergegeben werden. Mittels des eingerichteten Kontos können Sie natürlich auch Zahlungen empfangen.

Verschlüsselung
Ein gewisses Risiko ist immer dabei, wenn man beim Online-Shopping Bank- oder Kreditkartendaten angibt. Entweder Sie vermeiden das, indem Sie auf eine der oben genannten Möglichkeiten setzen. Oder Sie sollten wenigstens gut auf Sicherheitshinweise des jeweiligen Online-Shops achten. So zeigt ein kleines Schloss-Symbol in der Eingabezeile Ihres Browsers an, dass der Inhalt verschlüsselt gesendet wird. Auch an der Internet-Adresse „https“ können Sie die verschlüsselte Übertragung erkennen. Außerdem überprüft der TÜV Online-Shops auf Datensicherheit und verleiht dementsprechend Sicherheitszertifikate.

Wo gibt’s was?
Doch wie findet man eigentlich überhaupt die passenden Online-Shops mit dem gewünschten Warenangebot? Entweder Sie googeln direkt nach dem gesuchten Produkt – dann erhalten Sie garantiert Treffer, die Sie zu entsprechenden Online-Warenhäusern führen. Oder Sie nutzen spezielle Suchmaschinen für das Einkaufen im Internet wie zum Beispiel www.shop.de oder www.wer-liefert-was.de – wobei Sie bei letzterem nicht nur zu Online-Händlern, sondern auch zu klassischen Lieferanten geführt werden.

Wenn’s um den Bereich Büroorganisation geht ist – logo – natürlich Leitz die erste Adresse. Hier auf unserer Homepage führt Sie der Reiter „Produkte“ zu unserem Gesamtkatalog. Wählen Sie dort einfach das gewünschte Produkt, wir nennen Ihnen dann automatisch die Online-Shops, bei denen Sie bestellen können.
 
Auslandsbestellung
Nicht alle Online-Shops liefern auch ins Ausland – wenn doch, dann gelten meist ähnliche Bedingungen wie bei Bestellungen im Inland. Je nach Versandhaus und Bezahlungsvariante wird die Währung automatisch umgerechnet und von Ihrem Konto abgebucht oder Sie überweisen den entsprechenden Betrag selbst. Allerdings sind die Versandkosten meist um ein Vielfaches höher als im Inland. Weitere Kosten entstehen, wenn Ihre Produkte nicht aus der EU kommen und über der Zollfreigrenze liegen. Zudem müssen Sie sich dann aufmachen und Ihre Online-Bestellung beim Zoll abholen.