LeitzKnowHow
Mobilitätskosten senken
 
Die erste Frage auf der Suche nach Einsparpotenzialen lautet: Wie groß
muss unser Fuhrpark überhaupt sein? Nicht alle Mitarbeiter brauchen
ständig einen Firmenwagen. Oft ist auch ein firmeninternes Car Sharing
möglich, also ein Modell, bei dem Firmenwagen von Mitarbeitern bei
Bedarf gebucht werden können – so, wie wir es bei der Belegung von
Seminarräumen kennen. Denn Fahrzeuge kosten, selbst, wenn sie gar nicht
genutzt werden.
Der nächste Punkt: Nicht jedes Modell kostet gleich viel. Wenn Autos als Fortbewegungsmittel und nicht als Statussymbol eingestuft werden, kann man viel Geld sparen – sowohl bei der Anschaffung, als auch beim Unterhalt.
Bei der Planung des Bedarfs spielt wiederum die folgende Frage eine wichtige Rolle: Müssen wirklich alle Fahrten sein? Wenn es möglich ist, offene Punkte per Brief, Mail oder am Telefon zu besprechen, spart man nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Es lohnt sich also durchaus, sich nicht einfach schnell ins Auto zu setzen, sondern vorher über die Kosten-Nutzen-Relation der Reise nachzudenken.
Folgt die Frage drei: Kann man mehrere Fahrten zusammenlegen und zu einer Rundreise verknüpfen? Und die Frage vier: Muss es das Auto sein oder kommt eine Zugfahrt billiger? Dass Gruppenreisen billiger als Einzelfahrten sind – ob mit dem Zug oder dem Auto – muss sicher nicht extra erwähnt werden. Eine gemeinsame Anreise zum Beispiel zu einem Seminar zu organisieren, lohnt sich also garantiert. Zudem reist man ganz entspannt ohne Staus an und kann unterwegs seine Unterlagen nochmals durchschauen oder mit Kollegen letzte offene Fragen besprechen.
Oft genug geht es aber nicht anders. Man muss den Kunden vor Ort besuchen und zwar per Pkw. Wichtig zu wissen: 50 Prozent der Unterhaltskosten werden durch den Fahrstil beeinflusst, denn selbst verschuldete Unfälle verursachen Reparatur- und erhöhte Versicherungskosten, schnelles Fahren treibt den Kraftstoffverbrauch nach oben und abrupte Wechsel zwischen Gasgeben und Bremsen erhöhen den Verschleiß
Der nächste Punkt: Nicht jedes Modell kostet gleich viel. Wenn Autos als Fortbewegungsmittel und nicht als Statussymbol eingestuft werden, kann man viel Geld sparen – sowohl bei der Anschaffung, als auch beim Unterhalt.
Bei der Planung des Bedarfs spielt wiederum die folgende Frage eine wichtige Rolle: Müssen wirklich alle Fahrten sein? Wenn es möglich ist, offene Punkte per Brief, Mail oder am Telefon zu besprechen, spart man nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Es lohnt sich also durchaus, sich nicht einfach schnell ins Auto zu setzen, sondern vorher über die Kosten-Nutzen-Relation der Reise nachzudenken.
Folgt die Frage drei: Kann man mehrere Fahrten zusammenlegen und zu einer Rundreise verknüpfen? Und die Frage vier: Muss es das Auto sein oder kommt eine Zugfahrt billiger? Dass Gruppenreisen billiger als Einzelfahrten sind – ob mit dem Zug oder dem Auto – muss sicher nicht extra erwähnt werden. Eine gemeinsame Anreise zum Beispiel zu einem Seminar zu organisieren, lohnt sich also garantiert. Zudem reist man ganz entspannt ohne Staus an und kann unterwegs seine Unterlagen nochmals durchschauen oder mit Kollegen letzte offene Fragen besprechen.
Oft genug geht es aber nicht anders. Man muss den Kunden vor Ort besuchen und zwar per Pkw. Wichtig zu wissen: 50 Prozent der Unterhaltskosten werden durch den Fahrstil beeinflusst, denn selbst verschuldete Unfälle verursachen Reparatur- und erhöhte Versicherungskosten, schnelles Fahren treibt den Kraftstoffverbrauch nach oben und abrupte Wechsel zwischen Gasgeben und Bremsen erhöhen den Verschleiß
Hier verbirgt sich also ein großes Einsparpotenzial. Doch wie lässt sich dieses ausschöpfen?
Mitarbeiter schulen
Das Kosten- und Umweltbewusstsein beim Thema Fahren kann durch entsprechende Spritsparkurse geschult werden. Hier lernen die Mitarbeiter, wie sie ihren Fahrstil ändern müssen – und dass sie dadurch bis zu 25 Prozent Kraftstoff sparen können. Der Naturschutzbund Deutschland bietet in Kooperation mit dem Verkehrsministerium sogar kostenlose derartige Kurse.
Außerdem können Fahrsicherheitstrainings mögliche Fahrdefizite ausgleichen. Außendienstmitarbeiter, die bei jedem Wind und Wetter unterwegs sind und denen ihr Leben lieb ist, profitieren davon auch ganz persönlich. Für das Unternehmen lohnt sich die Investition kurz-, mittel- oder langfristig aber auch. Schließlich entstehen durch einen Unfall nicht nur Reparatur-, sondern auch Personalkosten – jedenfalls, wenn der Fahrer verletzt wird und seine Arbeitskraft ausfällt.
Motivation fördern
Wenn Rasen unter den Kollegen als cool gilt, ist die Chance gering, dass jemand seinen Fahrstil tatsächlich ändert. Wenn der Zeitdruck im Unternehmen so groß ist, dass Mitarbeiter das Gefühl haben, es komme auf jede Sekunde an, wird niemand vom Gas gehen. Es kommt also auch auf die Stimmung im Unternehmen und die Motivation der Mitarbeiter an. Vorgesetzte haben Vorbildfunktion. Wenn der Chef im Porsche Cayenne vorfährt, und seinen Mitarbeitern gleichzeitig das hohe Lied vom Kosten und Sprit sparen singt, ist das wenig glaubwürdig.
Wettbewerbe sind ein Anreizsystem, sich mit anderen zu messen: Wer pro gefahrenen Kilometer am wenigstens Kraftstoff verbraucht, darf sich über ein Essen in einem Sternelokal freuen. So kann man zum Beispiel versuchen, die Einstellung im Unternehmen zu ändern – Sprit sparen ist chic und Rasen gar nicht cool.
Reporting
Voraussetzung für mitarbeiterbezogene Sanktionssysteme ist die Auswertung der Kosten pro Fahrer. Hierfür gibt es entsprechende Softwaresysteme, die es ermöglichen, die Daten zu sammeln und Fahrberichte zu erstellen, aus denen mindestens der Spritverbrauch und der CO2-Ausstoß ersichtlich sind.
Zehn Tipps für umweltbewusstes Fahren
Wenn man konsequent, folgende zehn Tipps beachtet, die der Naturschutzbund zusammengestellt hat, kann selbst ohne Schulung erheblich Sprit sparen. Probieren Sie es aus:
1. Lassen Sie Ihren Motor nicht warmlaufen – fahren Sie direkt nach dem Starten los und schalten Sie bereits nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang.
2. Fahren Sie stets im höchstmöglichen Gang. In der Regel können Sie bei Tempo 30 den dritten, bei 40 den vierten und bei 50 den fünften Gang einlegen. Niedertouriges Fahren schadet dem Motor keineswegs.
3. Ziehen Sie beim Beschleunigen die Gänge nicht hoch. Schalten Sie frühzeitig und geben Sie dafür mehr Gas.
4. Rasen Sie nicht auf der Autobahn – bei einer Geschwindigkeit über 100 Stundenkilometer steigt der Spritverbrauch überproportional an. Ein gleichmäßiges Reisetempo zwischen 100 und 130 Stundenkilometer vermeidet zudem häufiges Bremsen und Beschleunigen und spart so doppelt.
5. Gehen Sie bergab vom Gas. Werden Sie aufgrund der Bremswirkung des Motors zu langsam, schalten Sie in den nächsten Gang und nutzen Sie den Schwung so lange es geht.
Voraussetzung für mitarbeiterbezogene Sanktionssysteme ist die Auswertung der Kosten pro Fahrer. Hierfür gibt es entsprechende Softwaresysteme, die es ermöglichen, die Daten zu sammeln und Fahrberichte zu erstellen, aus denen mindestens der Spritverbrauch und der CO2-Ausstoß ersichtlich sind.
Zehn Tipps für umweltbewusstes Fahren
Wenn man konsequent, folgende zehn Tipps beachtet, die der Naturschutzbund zusammengestellt hat, kann selbst ohne Schulung erheblich Sprit sparen. Probieren Sie es aus:
1. Lassen Sie Ihren Motor nicht warmlaufen – fahren Sie direkt nach dem Starten los und schalten Sie bereits nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang.
2. Fahren Sie stets im höchstmöglichen Gang. In der Regel können Sie bei Tempo 30 den dritten, bei 40 den vierten und bei 50 den fünften Gang einlegen. Niedertouriges Fahren schadet dem Motor keineswegs.
3. Ziehen Sie beim Beschleunigen die Gänge nicht hoch. Schalten Sie frühzeitig und geben Sie dafür mehr Gas.
4. Rasen Sie nicht auf der Autobahn – bei einer Geschwindigkeit über 100 Stundenkilometer steigt der Spritverbrauch überproportional an. Ein gleichmäßiges Reisetempo zwischen 100 und 130 Stundenkilometer vermeidet zudem häufiges Bremsen und Beschleunigen und spart so doppelt.
5. Gehen Sie bergab vom Gas. Werden Sie aufgrund der Bremswirkung des Motors zu langsam, schalten Sie in den nächsten Gang und nutzen Sie den Schwung so lange es geht.
6. Schalten Sie nicht nur an Bahnübergängen, sondern auch bei längeren
Wartezeiten an der Ampel den Motor ab. Damit sparen Sie spätestens ab 30
Sekunden Sprit ein. (Achtung: Auf keinen Fall während der Fahrt den
Motor abstellen!)
7. Verzichten Sie möglichst auf Extras wie eine Klimaanlage und setzen Sie vorhandene Extras sparsam ein.
8. Entrümpeln Sie Ihren Kofferraum und werfen Sie überflüssiges Gewicht ab.
9. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Orientieren Sie sich am empfohlenen Druck für volle Beladung.
10. Verwenden Sie beim nächsten Ölwechsel synthetisches Leichtlauföl, beim nächsten Reifenwechsel Leichtlaufreifen.
Bild: www.aboutpixel.de
7. Verzichten Sie möglichst auf Extras wie eine Klimaanlage und setzen Sie vorhandene Extras sparsam ein.
8. Entrümpeln Sie Ihren Kofferraum und werfen Sie überflüssiges Gewicht ab.
9. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Orientieren Sie sich am empfohlenen Druck für volle Beladung.
10. Verwenden Sie beim nächsten Ölwechsel synthetisches Leichtlauföl, beim nächsten Reifenwechsel Leichtlaufreifen.
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