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Mitarbeitermotivation

Mitarbeitermotivation
Auswahl und Integration

Große Bedeutung hat natürlich die zum Team und zum Aufgabengebiet passende Neubesetzung einer offenen Stelle. Wer sich hier zu wenig Zeit nimmt, wird es später bereuen. Nutzen und fördern Sie die Anfangsmotivation neuer Mitarbeiter.

Teamarbeit

Bieten Sie Ihrem Team angemessene Mitwirkungsmöglichkeiten und binden Sie es frühzeitig in Entscheidungsprozesse ein. Zusammenarbeit bringt mehr Erfolg als ein Kampf gegeneinander. Und vier, sechs oder acht Augen sehen mehr als zwei.

Selbständiges Handeln

Delegieren Sie Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung. Sie erbringen dadurch den Mitarbeitern einen Vertrauensbeweis und fördern deren Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft. Geben Sie nicht nur unangenehme oder schwere Arbeiten weiter, sondern delegieren Sie auch Aufgaben, die Freude machen und Erfolgserlebnisse bieten.
 
Zielvereinbarungen

Ziele sollten klar, messbar, realistisch, herausfordernd, begrenzt und widerspruchsfrei formuliert - und im Dialog vereinbart werden.

Anerkennung

Lob ist ein lebenswichtiges Vitamin. Nichts motiviert mehr als Erfolgserlebnisse. Denn sie steigern das Selbstwertgefühl und beflügeln.

Kritik

Kritik sollte nicht zerstörerisch, sondern aufbauend wirken. Diskutieren Sie über Ursachen und Folgen und richten Sie den Blick nach vorne. Beenden Sie ein kritisches Gespräch immer positiv.

Förderung

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die gezielt gefördert werden und sich weiter entwickeln können, arbeiten engagierter und wachsen an den komplexeren Aufgaben, mit denen sie betraut werden. Und die neu gewonnene Kompetenz und Erfahrung erleichtert auch Ihnen die Arbeit.

Wenn Sie diese sieben Motivatoren beherzigen, werden Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit mehr Freude, Engagement und Zufriedenheit arbeiten. Und Sie können deren Leistungsniveau voll ausschöpfen und auf ein wunderbares Team zählen.

Quelle: Kratz, H.-J.: Motivieren - aber wie?, Gabal-Verlag, Offenbach 2003