LeitzKnowHow
Mitarbeiter führen
 
Stellen Sie sich vor, Sie führen ein Pferd am Zügel. Sie wissen zwar
genau, wo Sie hin wollen, aber das Tier hat leider seinen eigenen Kopf.
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, den störrischen Gaul in Ihrem Sinne
zu lenken: Entweder Sie zerren so lange am Halfter, bis das Ross
widerwillig mitkommt (Das kostet Kraft und Nerven.) Oder Sie lassen dem
Tier seinen Willen und nehmen einen Umweg in Kauf. (Das kostet Zeit, die
man nicht immer hat.) Oder Sie locken es mit guten Worten, einigen
beruhigenden Streicheleinheiten und einer Karotte in die von Ihnen
gewünschte Richtung.
Diese Varianten eines „Führungsstils“ lassen sich – zumindest im Groben – auch auf die Lenkung von Mitarbeitern übertragen.
Wie verschaffe ich mir Respekt?
Sie erinnern sich sicher noch an Lehrer aus Ihrer Schulzeit. Da war der, bei dem alle tun und lassen konnten, was sie wollten. (Der war zwar ganz nett, man hat aber nichts gelernt.) Da war ein anderer, der für Ruhe sorgte, indem er Strafarbeiten verteilte und herumschrie. (Den konnte keiner leiden, widerwillig hat man das Nötigste gepaukt.) Und da war einer, bei dem alle irgendwie von selbst mitgemacht haben, weil es Spaß machte. Wie hat der das eigentlich hingekriegt?
Wenn Sie an seinen Unterricht zurückdenken werden Sie feststellen: Er hat seine Schüler und Schülerinnen ernst genommen, wusste, wie Jugendliche denken und was sie bewegt. Und er war fit im Unterrichtsstoff.
Es ist also eigentlich ganz simpel – und doch so schwierig umzusetzen: Wer als Autorität geschätzt werden will, muss fachlich kompetent sein und außerdem mit Menschen umgehen können. Respekt kann man nicht anordnen, man muss ihn sich verdienen.
Auch Mitarbeiter sind Menschen
Auch wenn Sie Ihre Mitarbeiter fast ausschließlich im Büro erleben: Sie sind nicht nur Arbeitskräfte – sondern Menschen mit einen Privatleben, jeder Menge Lebenserfahrung – und einem eigenen Kopf.
Diese Varianten eines „Führungsstils“ lassen sich – zumindest im Groben – auch auf die Lenkung von Mitarbeitern übertragen.
Wie verschaffe ich mir Respekt?
Sie erinnern sich sicher noch an Lehrer aus Ihrer Schulzeit. Da war der, bei dem alle tun und lassen konnten, was sie wollten. (Der war zwar ganz nett, man hat aber nichts gelernt.) Da war ein anderer, der für Ruhe sorgte, indem er Strafarbeiten verteilte und herumschrie. (Den konnte keiner leiden, widerwillig hat man das Nötigste gepaukt.) Und da war einer, bei dem alle irgendwie von selbst mitgemacht haben, weil es Spaß machte. Wie hat der das eigentlich hingekriegt?
Wenn Sie an seinen Unterricht zurückdenken werden Sie feststellen: Er hat seine Schüler und Schülerinnen ernst genommen, wusste, wie Jugendliche denken und was sie bewegt. Und er war fit im Unterrichtsstoff.
Es ist also eigentlich ganz simpel – und doch so schwierig umzusetzen: Wer als Autorität geschätzt werden will, muss fachlich kompetent sein und außerdem mit Menschen umgehen können. Respekt kann man nicht anordnen, man muss ihn sich verdienen.
Auch Mitarbeiter sind Menschen
Auch wenn Sie Ihre Mitarbeiter fast ausschließlich im Büro erleben: Sie sind nicht nur Arbeitskräfte – sondern Menschen mit einen Privatleben, jeder Menge Lebenserfahrung – und einem eigenen Kopf.

Jeder Mensch möchte ernst und damit für voll genommen werden. Wer ständig bevormundet wird, wird sich bald mit einem „Dann halt nicht“ in die innere Emigration verabschieden. Wer seinen Mitarbeitern jedoch vermittelt, dass ihre Meinung gefragt ist, ihr Fachwissen geschätzt und ihre Kritik ernst genommen wird, ermutigt sie, sich selbstverantwortlich zu verhalten, sich zu engagieren und eigene Ideen zu entwickeln.
Entscheidungen, deren Hintergrund man kennt und die jeder nachvollziehen kann, werden eher von allen getragen. Wenn der Chef aber über die Köpfe seiner Mitarbeiter hinweg verordnet und nichts erklärt oder vermittelt, entsteht Opposition. Und mancher wird sich die Schadenfreude kaum verkneifen, wenn die Sache schief geht.
Schaffen Sie deshalb eine persönliche Atmosphäre und zeigen Sie Interesse an den Menschen, mit denen Sie arbeiten. Jeder freut sich, wenn er an seinem Geburtstag ein paar Pralinen oder einen Blumenstrauß auf dem Schreibtisch findet. Und eine ernstgemeinte Frage nach der Familie hat nichts mit Neugier oder Klatsch zu tun. Signalisieren Sie: „Du bist nicht so leicht ersetzbar! Genau Dich brauchen wir im Team!“ Das spornt jeden Einzelnen an – und schweißt die Gruppe zusammen!
Gestehen Sie Ihren Mitarbeitern auch mal einen schlechten Tag zu – und sich selbst ebenso! Denn kaum etwas setzt Mitarbeiter mehr unter Druck als ein Chef, der vermeintlich Fehler macht und alles mit links zu erledigen scheint. Stehen Sie dazu: Auch Sie sind ein Mensch mit Stärken und Schwächen.
Motivation wirkt Wunder
Es liegt nicht nur, aber auch an Ihnen als Führungskraft, ob Ihre Mitarbeiter motiviert sind. Wer aus Misserfolgen ein Drama macht, Erfolge aber als selbstverständlich voraussetzt, ermutigt sein Team nicht gerade zu Höchstleistungen.
Führen Sie regelmäßig Mitarbeitergespräche – und nicht nur, wenn es
etwas zu kritisieren gibt. Machen Sie Mut und vermitteln Sie: „Ich traue
Dir das zu. Du kannst das!“ Dann wird Ihr Mitarbeiter sich auch bemühen,
die Aufgabe zu bewältigen. Vereinbaren Sie gemeinsam Ziele, die erreicht
werden sollen – und die auch erreichbar sind!
Warum nur wird so selten gelobt? Eigentlich ist es doch gar nicht schwer – man darf es nur im stressigen Alltag nicht vergessen! Achten Sie nicht nur auf die Schwächen, sondern auch auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter. Machen Sie es zum Thema, wenn etwas besonders gut gelaufen ist. Belohnen Sie Ihr Team nach dem erfolgreichen Abschluss eines Projektes, indem Sie darauf anstoßen und jedem eine kleine Aufmerksamkeit überreichen. Zeigen Sie, dass Sie auch wahrnehmen, wenn einzelne Mitarbeiter sich besonders einsetzen. Oft sind es die kleinen Gesten, die besondere Freude machen. Schenken Sie engagierten Mitarbeitern zum Beispiel einen Restaurantbesuch mit der Familie – denn die hatte schließlich unter den vielen Überstunden auch zu leiden. Oder überreichen Sie Theater- oder Kinokarten für einen entspannenden Abend mit Freunden.
Führen heißt auch: Grenzen setzen
Es ist sicher erstrebenswert, ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Mitarbeitern aufzubauen. Trotzdem sind Sie die Führungskraft – und das sollte allen immer klar sein.
Bieten Sie nie einem Mitarbeiter allzu spontan das Du an. Denn andere Kollegen, zu denen Sie ein distanzierteres Verhältnis haben, könnten das missverstehen. Ihre Führungsrolle verlangt Neutralität und Klarheit. Und das impliziert auch, dass Sie Grenzen setzen. Äußern Sie Kritik sachlich und konkret. Machen Sie deutlich, dass Sie niemanden bevorzugen. Bemühen Sie sich, Konflikte frühzeitig zu erkennen und unparteiisch zu schlichten, ohne involviert zu werden.
Nur so können Sie zu allen Mitarbeiten gleichermaßen ein Vertrauensverhältnis aufbauen!
Warum nur wird so selten gelobt? Eigentlich ist es doch gar nicht schwer – man darf es nur im stressigen Alltag nicht vergessen! Achten Sie nicht nur auf die Schwächen, sondern auch auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter. Machen Sie es zum Thema, wenn etwas besonders gut gelaufen ist. Belohnen Sie Ihr Team nach dem erfolgreichen Abschluss eines Projektes, indem Sie darauf anstoßen und jedem eine kleine Aufmerksamkeit überreichen. Zeigen Sie, dass Sie auch wahrnehmen, wenn einzelne Mitarbeiter sich besonders einsetzen. Oft sind es die kleinen Gesten, die besondere Freude machen. Schenken Sie engagierten Mitarbeitern zum Beispiel einen Restaurantbesuch mit der Familie – denn die hatte schließlich unter den vielen Überstunden auch zu leiden. Oder überreichen Sie Theater- oder Kinokarten für einen entspannenden Abend mit Freunden.
Führen heißt auch: Grenzen setzen
Es ist sicher erstrebenswert, ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Mitarbeitern aufzubauen. Trotzdem sind Sie die Führungskraft – und das sollte allen immer klar sein.
Bieten Sie nie einem Mitarbeiter allzu spontan das Du an. Denn andere Kollegen, zu denen Sie ein distanzierteres Verhältnis haben, könnten das missverstehen. Ihre Führungsrolle verlangt Neutralität und Klarheit. Und das impliziert auch, dass Sie Grenzen setzen. Äußern Sie Kritik sachlich und konkret. Machen Sie deutlich, dass Sie niemanden bevorzugen. Bemühen Sie sich, Konflikte frühzeitig zu erkennen und unparteiisch zu schlichten, ohne involviert zu werden.
Nur so können Sie zu allen Mitarbeiten gleichermaßen ein Vertrauensverhältnis aufbauen!