LeitzKnowHow
Mit Stil durch die Erkältungszeit
 
Winterzeit, Eiszeit, Erkältungszeit. Wer beruflich oft im Kontakt mit
anderen Menschen steht oder auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen
ist, läuft schnell Gefahr, sich anzustecken. Und dann? Ein Schnupfen
dauert ohne Behandlung sieben Tage und mit Arzneimitteln eine Woche – so
lautet eine Hausregel, die leider zu stimmen scheint. Wohl dem, der
seinen benebelten Kopf einfach ein paar Tage auf ein Kissen legen darf.
Doch was, wenn man sich nicht im Bett auskurieren kann, weil wichtige
Termine anstehen oder dringende Aufgaben erledigt werden müssen? Wir
können Ihre Erkältung zwar nicht wegzaubern, Ihnen aber wenigstens Tipps
geben, wie Sie trotz roter Nase stilsicher auftreten können.

Was empfiehlt sich hier: Stoff oder Papier?
Sind Sie vom Schnupfen geplagt, müssen Sie über kurz oder lang ein Taschentuch benutzen. Doch welches eignet sich besser? Ein gewöhnliches Papier- oder das vornehmere Stofftaschentuch?
Grundsätzlich ist dazu folgendes zu sagen: Ein sauberes und gebügeltes Stofftaschentuch ist keineswegs altmodisch – es zeugt vielmehr von echtem Stil. Damen bewahren es übrigens in der Handtasche auf, Herren in der Innentasche des Jacketts. Allerdings ist es bei Schnupfen ratsam, auf die praktischeren Papiertaschentücher zurückzugreifen. Denn auch ein noch so edles Stofftaschentuch mutiert nach mehrmaligem Gebrauch zu einer echten Bazillenschleuder – und wer es zum x-ten Mal herauszieht, um hineinzuschnauben, der wirkt auf seine Umwelt eher kauzig als stilvoll. Wenn Sie Ihr Taschentuch also nicht nur verwenden, um leichte Schweißperlen oder Tränen der Rührung abzuwischen, ist ein Papiertaschentuch, das Sie nach Gebrauch sofort entsorgen können, hygienischer – für Sie selbst und Ihre Mitmenschen.
Trotz Husten, Schnupfen, Heiserkeit stilvoll durch die Erkältungszeit
Trompeten Sie bitte nicht wie ein Elefant, wenn Sie sich die Nase putzen. Das hört sich nicht nur schrecklich an, sondern erhöht auch die Entzündungsgefahr, weil das Sekret in die Nebenhöhlen oder die Verbindung zum Mittelgang gelangen kann. Halten Sie sich stattdessen lieber abwechselnd je ein Nasenloch zu, und schnauben Sie leicht, ohne viel Kraft, in Ihr Taschentuch. Unästhetisch und unhygienisch ist es, wenn sich Ihre benutzen Taschentücher haufenweise im Papierkorb des Konferenzraums oder Ihres Großraumbüros sammeln. Stecken Sie sie lieber ein, und entsorgen Sie sie später in einem geschlossenen Mülleimer oder in der Toilette.
Das Einstecktuch – auch Kavaliertuch oder Pochette genannt –, das die Herren zu festlichen Anlässen in der Brusttasche des Jackets tragen, erfüllt übrigens einen rein dekorativen Zweck. Es soll dem Anzug einen zusätzlichen Farbakzent verleihen und ist für keine praktische Verwendung gedacht.
Man ist, wie man niest
Hatschi! Wer Schnupfen hat, muss hin und wieder auch niesen. Doch in welche Richtung, wenn man sich unter vielen Menschen befindet? Schließlich möchte keiner gerne Ihre Tröpfchen abbekommen. Achten Sie deshalb immer darauf, dass Sie in ein Taschentuch niesen – Ihren Mitmenschen zuliebe. Überkommt Sie der Reiz so plötzlich, dass Sie keine Zeit mehr finden, ein Taschentuch zu zücken, dann halten Sie sich wenigstens die Hand vor die Nase – und zwar die linke. Schließlich ist es für Ihren Gesprächspartner alles andere als angenehm, wenn Sie ihm zum Abschied Ihre „Bazillenhand“ reichen. Sitzen Sie zwischen mehreren Personen, so rücken Sie zumindest etwas mit Ihrem Stuhl nach hinten und wenden Sie sich von den anderen ab.
Außerdem sollten Sie sich während einer Erkältung öfter die Hände waschen. Am häufigsten werden Krankheitserreger nämlich durch die Hände übertragen.
Hatschi! Wer Schnupfen hat, muss hin und wieder auch niesen. Doch in welche Richtung, wenn man sich unter vielen Menschen befindet? Schließlich möchte keiner gerne Ihre Tröpfchen abbekommen. Achten Sie deshalb immer darauf, dass Sie in ein Taschentuch niesen – Ihren Mitmenschen zuliebe. Überkommt Sie der Reiz so plötzlich, dass Sie keine Zeit mehr finden, ein Taschentuch zu zücken, dann halten Sie sich wenigstens die Hand vor die Nase – und zwar die linke. Schließlich ist es für Ihren Gesprächspartner alles andere als angenehm, wenn Sie ihm zum Abschied Ihre „Bazillenhand“ reichen. Sitzen Sie zwischen mehreren Personen, so rücken Sie zumindest etwas mit Ihrem Stuhl nach hinten und wenden Sie sich von den anderen ab.
Außerdem sollten Sie sich während einer Erkältung öfter die Hände waschen. Am häufigsten werden Krankheitserreger nämlich durch die Hände übertragen.
Gesundheit!
Wünscht man heutzutage seinen Mitmenschen nach dem Niesen noch „Gesundheit“? Ist es unhöflich, wenn man es nicht tut? Eine Faustregel gibt es hierfür nicht. Niesen gilt jedenfalls nicht gerade als vornehm – auch wenn es oft gar nicht zu verhindern ist. Manchem Niesenden ist sein „Ausrutscher“ deshalb peinlich. Wollen Sie Ihren Gesprächspartner also nicht in Verlegenheit bringen, überspielen Sie das Ganze am besten. Ansonsten gilt: Höflich ist immer das, was der andere so empfindet. Versuchen Sie deshalb, Ihren Mitmenschen einzuschätzen und halten Sie mit ihm Blickkontakt. Geht er über sein Niesen hinweg, indem er unverzüglich weiterredet, dann sollten Sie ihn nicht unterbrechen. Macht er jedoch eine entschuldigende Geste oder legt eine Pause ein, dann wünschen Sie ihm mit einem Lächeln „Gesundheit“ oder formulieren Sie einen netten Satz wie „Oh je, hoffentlich werden Sie schnell wieder gesund“ oder „Ich hoffe, das wird keine Grippe“. Arbeiten Sie mit Menschen zusammen, die sich nach dem Niesen „Gesundheit“ wünschen, dann passen Sie sich am besten an. Sonst werden Sie unter Umständen als ignorant oder kaltherzig abgestempelt.
Müssen Sie selbst mehrere Male hintereinander niesen, so kann es nicht schaden, sich kurz zu entschuldigen.
Aller guten Wünsche zum Trotz: Wen die Erkältung oder gar Grippe richtig fies erwischt hat, der sollte sich krankmelden. Denn Bettruhe ist nach wie vor der beste Weg zu einer schnellen und erfolgreichen Genesung – und wenn Sie die ganze Abteilung anstecken, haben Sie Ihrem Chef damit auch nicht gedient.
Bild: snygo.com
Wünscht man heutzutage seinen Mitmenschen nach dem Niesen noch „Gesundheit“? Ist es unhöflich, wenn man es nicht tut? Eine Faustregel gibt es hierfür nicht. Niesen gilt jedenfalls nicht gerade als vornehm – auch wenn es oft gar nicht zu verhindern ist. Manchem Niesenden ist sein „Ausrutscher“ deshalb peinlich. Wollen Sie Ihren Gesprächspartner also nicht in Verlegenheit bringen, überspielen Sie das Ganze am besten. Ansonsten gilt: Höflich ist immer das, was der andere so empfindet. Versuchen Sie deshalb, Ihren Mitmenschen einzuschätzen und halten Sie mit ihm Blickkontakt. Geht er über sein Niesen hinweg, indem er unverzüglich weiterredet, dann sollten Sie ihn nicht unterbrechen. Macht er jedoch eine entschuldigende Geste oder legt eine Pause ein, dann wünschen Sie ihm mit einem Lächeln „Gesundheit“ oder formulieren Sie einen netten Satz wie „Oh je, hoffentlich werden Sie schnell wieder gesund“ oder „Ich hoffe, das wird keine Grippe“. Arbeiten Sie mit Menschen zusammen, die sich nach dem Niesen „Gesundheit“ wünschen, dann passen Sie sich am besten an. Sonst werden Sie unter Umständen als ignorant oder kaltherzig abgestempelt.
Müssen Sie selbst mehrere Male hintereinander niesen, so kann es nicht schaden, sich kurz zu entschuldigen.
Aller guten Wünsche zum Trotz: Wen die Erkältung oder gar Grippe richtig fies erwischt hat, der sollte sich krankmelden. Denn Bettruhe ist nach wie vor der beste Weg zu einer schnellen und erfolgreichen Genesung – und wenn Sie die ganze Abteilung anstecken, haben Sie Ihrem Chef damit auch nicht gedient.
Bild: snygo.com