LeitzKnowHow
Mit Kritik umgehen
 
Wir wollen alles gut und richtig machen. Doch niemand ist perfekt. Und
Irren ist menschlich. Dennoch wird niemand gerne auf seine Schwächen
aufmerksam gemacht. Keiner findet es gut, Hiebe für etwas einzustecken,
für das er gar nicht verantwortlich ist.
Bewundern Sie Menschen, die Kritik scheinbar gut wegstecken können, während Sie sofort an sich selbst zweifeln? Dann lernen Sie, wie Sie besser mit Kritik umgehen können. Wir geben Ihnen Hilfestellungen.
Die Basis: Das Selbstwertgefühl
Menschen, die nicht zu sich selbst stehen, können in der Regel schlecht mit Kritik umgehen. Denn sie sehen kritische Äußerungen häufig als Angriff auf ihre Person und nicht als Wertung ihrer Handlungen.
Selbstbewusstere Menschen können mit Kritik meist besser umgehen, weil sie sowohl ihre Schwächen als auch ihre Stärken kennen. Sie ruhen in sich selbst und können Kritik als das einstufen, was sie ist: die Bewertung einer Handlung – die dieses Mal anscheinend nicht gut angekommen ist.
Wenn Sie kritisiert werden, machen Sie sich also bewusst: Es geht nicht darum, ob Sie liebenswert sind, ob Sie als Mensch etwas taugen. Sondern es geht darum, ob Sie eine Aufgabe richtig gelöst, in einer Situation richtig gehandelt haben.
Bewundern Sie Menschen, die Kritik scheinbar gut wegstecken können, während Sie sofort an sich selbst zweifeln? Dann lernen Sie, wie Sie besser mit Kritik umgehen können. Wir geben Ihnen Hilfestellungen.
Die Basis: Das Selbstwertgefühl
Menschen, die nicht zu sich selbst stehen, können in der Regel schlecht mit Kritik umgehen. Denn sie sehen kritische Äußerungen häufig als Angriff auf ihre Person und nicht als Wertung ihrer Handlungen.
Selbstbewusstere Menschen können mit Kritik meist besser umgehen, weil sie sowohl ihre Schwächen als auch ihre Stärken kennen. Sie ruhen in sich selbst und können Kritik als das einstufen, was sie ist: die Bewertung einer Handlung – die dieses Mal anscheinend nicht gut angekommen ist.
Wenn Sie kritisiert werden, machen Sie sich also bewusst: Es geht nicht darum, ob Sie liebenswert sind, ob Sie als Mensch etwas taugen. Sondern es geht darum, ob Sie eine Aufgabe richtig gelöst, in einer Situation richtig gehandelt haben.

Wie aber kann man sein Selbstwertgefühl steigern?
Seien Sie nicht zu hart mit sich selbst. Bewerten Sie nicht jeden Ihrer Fehler, jede Schwäche doppelt und dreifach, während Sie alles, was Ihnen gut gelingt, als selbstverständlich hinnehmen oder überhaupt nicht wahrnehmen. Loben Sie sich! Gönnen Sie sich ein paar ruhige Minuten und schreiben Sie alles auf, was Ihnen an sich selbst gefällt. Was Sie besonders gut können. Was Sie auszeichnet. Sie werden merken, wie gut Ihnen das tut. Und sich viel besser fühlen.
Echte Kritik oder einfach nur schlechte Laune?
Ihr Chef schleicht mürrisch durchs Büro. Oder knallt die Tür hinter sich zu, nachdem er Sie vorher noch angeraunzt hat.
Beziehen Sie nicht alles gleich auf sich, sondern überlegen Sie erst einmal, ob Sie wirklich gemeint sind oder ob er sich nicht vielmehr über die Geschäftsleitung, den Aufsichtsrat, einen Kunden oder vielleicht sogar seine Frau geärgert hat.
Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass es in Wirklichkeit gar nicht um Sie geht, dann sehen Sie ihm einfach souverän seine Unhöflichkeit nach.
Die Sekretärin als Prellbock?
Müssen Sie sich als Prellbock zur Verfügung stellen? Nur, solange es für Sie erträglich ist. Wenn es Ihnen zuviel wird, sprechen Sie ihn darauf an. Sollten Sie allerdings inzwischen selbst die Wut gepackt haben, dann zählen Sie vorher innerlich auf zehn oder verlassen Sie den Raum, bis Sie sich ein bisschen beruhigt haben.
Vermeiden Sie Vorwürfe. Äußern Sie Verständnis für seine Situation und machen Sie ihm dann ruhig und sachlich klar, dass Sie seinen Ärger nachvollziehen, ihn aber nur unterstützen können, wenn er Ihnen sagt, um was es eigentlich wirklich geht.
Wenn sich die schlechte Laune Ihres Chefs so auswirkt, dass er ständig
an Ihnen herummäkelt, konfrontieren Sie ihn höflich mit seinen
Vorwürfen. Bitten Sie ihn, Ihnen zu erläutern, was er mit seiner Kritik
konkret zum Ausdruck bringen will. Erklären Sie ihm, dass Sie Ihr
Verhalten nur ändern können, wenn Sie genau wissen, was ihn stört oder
was Sie seiner Meinung nach falsch gemacht haben. Sie bringen ihn
dadurch dazu, sich mit seinen Vorwürfen auseinander zu setzen – und
wahrscheinlich zu der Einsicht, dass er Sie getroffen, aber eigentlich
auf jemand anderen gezielt hat.
Was tun, wenn man kritisiert wird?
Wichtig ist der richtige Blickwinkel: Werten Sie Kritik zunächst einmal positiv – als Feedback, auf das Sie angewiesen sind, um sich weiter entwickeln zu können.
Allerdings gilt es, zwischen berechtigter und unberechtigter, sachlicher und unsachlicher Kritik zu unterscheiden. Und dann entsprechend darauf zu reagieren.
Kritik als Beginn eines Dialogs
Lassen Sie nicht zu, dass man Sie unbegründet zwischen Tür und Angel kritisiert. Wenn Ihr Chef keine Zeit für ein ausführlicheres Gespräch hat, bitten Sie ihn um einen Termin.
Auch er fühlt sich in der Regel nicht wohl, wenn er Ihre Arbeit kritisieren muss. Signalisieren Sie Ihre Gesprächsbereitschaft und machen Sie deutlich, dass Sie ihm seine Äußerungen nicht übel nehmen, sondern sich über offene und ehrliche Worte freuen, weil sie Ihnen helfen, Ihr Verhalten zu ändern.
Was tun, wenn man kritisiert wird?
Wichtig ist der richtige Blickwinkel: Werten Sie Kritik zunächst einmal positiv – als Feedback, auf das Sie angewiesen sind, um sich weiter entwickeln zu können.
Allerdings gilt es, zwischen berechtigter und unberechtigter, sachlicher und unsachlicher Kritik zu unterscheiden. Und dann entsprechend darauf zu reagieren.
Kritik als Beginn eines Dialogs
Lassen Sie nicht zu, dass man Sie unbegründet zwischen Tür und Angel kritisiert. Wenn Ihr Chef keine Zeit für ein ausführlicheres Gespräch hat, bitten Sie ihn um einen Termin.
Auch er fühlt sich in der Regel nicht wohl, wenn er Ihre Arbeit kritisieren muss. Signalisieren Sie Ihre Gesprächsbereitschaft und machen Sie deutlich, dass Sie ihm seine Äußerungen nicht übel nehmen, sondern sich über offene und ehrliche Worte freuen, weil sie Ihnen helfen, Ihr Verhalten zu ändern.
Werden Sie aktiv: Gehen Sie auf Ihren Chef zu und fragen Sie ihn, wie er
mit Ihrer Arbeit zufrieden ist. Lassen Sie nicht zu, dass er nur dann
mit Ihnen spricht, wenn Sie etwas falsch gemacht haben, sondern fordern
Sie eine regelmäßige Bewertung Ihrer Arbeit ein. Bereiten Sie sich auf
diese Unterredungen gut vor. Überlegen Sie, welche Themen Sie auf die
Tagesordnung setzen möchten. Ziehen Sie mit ihm zusammen über Ihre
abgeschlossenen Projekte Bilanz. Fragen Sie nach, wenn Sie eine
Einschätzung nicht nachvollziehen können. Fassen Sie dann seine Kritik
und seine Anmerkungen in Ihren eigenen Worten zusammen. So lassen sich
Missverständnisse vermeiden.
Oft wird im Alltag vergessen, dass es wichtig ist, auch einmal auszusprechen, wenn etwas gut gelaufen ist. Regelmäßig stattfindende Beurteilungsgespräche bieten auch hierfür eine gute Gelegenheit.
Achten Sie auf eine gute Atmosphäre. Vermeiden Sie Situationen, in denen Sie sich wie beim Arzt fühlen. Sie sind nicht klein und unbedeutend, sondern haben das Recht auf eine faire Unterhaltung auf gleicher Augenhöhe.
Zu seinen Fehlern stehen
Auch wenn es nicht leicht ist – es zeugt von menschlicher Größe, wenn man berechtigte Kritik akzeptieren kann. Nehmen Sie also nicht reflexartig eine Abwehrhaltung ein, wenn Sie mit einem Fehler konfrontiert werden. Wenn wirklich etwas schief gelaufen ist, macht es keinen Sinn, alles abzustreiten oder zu langwierigen Erklärungen anzusetzen. „Es tut mir Leid, ich habe nicht aufgepasst und werde künftig darauf achten, dass so etwas nicht wieder passiert.“ Diesen oder einen ähnlichen Satz über die Lippen zu bringen, kostet Überwindung. Aber er nimmt dem Gegenüber den Wind aus den Segeln. Es gibt jetzt nichts mehr zu sagen, das Thema ist abgehakt. Und Sie haben gleichzeitig bewiesen, dass Sie lern- und kritikfähig sind.
Oft wird im Alltag vergessen, dass es wichtig ist, auch einmal auszusprechen, wenn etwas gut gelaufen ist. Regelmäßig stattfindende Beurteilungsgespräche bieten auch hierfür eine gute Gelegenheit.
Achten Sie auf eine gute Atmosphäre. Vermeiden Sie Situationen, in denen Sie sich wie beim Arzt fühlen. Sie sind nicht klein und unbedeutend, sondern haben das Recht auf eine faire Unterhaltung auf gleicher Augenhöhe.
Zu seinen Fehlern stehen
Auch wenn es nicht leicht ist – es zeugt von menschlicher Größe, wenn man berechtigte Kritik akzeptieren kann. Nehmen Sie also nicht reflexartig eine Abwehrhaltung ein, wenn Sie mit einem Fehler konfrontiert werden. Wenn wirklich etwas schief gelaufen ist, macht es keinen Sinn, alles abzustreiten oder zu langwierigen Erklärungen anzusetzen. „Es tut mir Leid, ich habe nicht aufgepasst und werde künftig darauf achten, dass so etwas nicht wieder passiert.“ Diesen oder einen ähnlichen Satz über die Lippen zu bringen, kostet Überwindung. Aber er nimmt dem Gegenüber den Wind aus den Segeln. Es gibt jetzt nichts mehr zu sagen, das Thema ist abgehakt. Und Sie haben gleichzeitig bewiesen, dass Sie lern- und kritikfähig sind.
Nicht jede Kritik annehmen
Wenn sie allerdings absolut sicher sind, dass die Kritik keine Berechtigung hat, sollten Sie sie höflich aber bestimmt von sich weisen. Stehen Sie nicht für Fehler ein, die Sie gar nicht begangen haben und lassen Sie sich nicht für etwas kritisieren, hinter dessen Richtigkeit Sie voll und ganz stehen. Es gibt keinen Grund, ständig Asche auf sein Haupt zu streuen. Manchmal ist es auch notwendig, seine Überzeugungen zu verteidigen und zu seinen Handlungen zu stehen – auch das gehört zu einem souveränen Auftritt.
Und wenn es zu heftig wird?
„Frau Maier, was Sie mir da gestern geliefert haben, war gerade gut genug für den Papierkorb. Von vorne bis hinten Mist. Sie werden doch wohl so eine einfache Vorlage erstellen können. Das ist doch nicht zu fassen.“ Nicht jeder ist in der Lage, Kritik sachlich zu äußern. Manche schaffen es meistens, andere nie. Trotzdem hat niemand das Recht, Sie zu verletzen.
Wenn Ihnen die Situation über den Kopf wächst: nicht muffeln, nicht stumm leiden und schon gar nicht in Tränen ausbrechen. Lösen Sie in Gedanken eine einfache Rechenaufgabe. So schaltet Ihr Gehirn von Gefühl auf Logik – und Sie können leichter mit Ihren Emotionen umgehen (deshalb hilft es auch, innerlich auf zehn zu zählen). Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden – irgendwann ist die Wut verraucht. Nutzen Sie diese Chance, zu einem sachlichen Dialog zu wechseln. Blaffen Sie also nicht zurück, sondern bitten Sie darum, das Problem sachlich zu besprechen. Wenn dies keinen Erfolg hat, dann ist es durchaus angemessen, das Gespräch zu unterbrechen: „Herr Müller, ich glaube, es ist besser, wir sprechen später in Ruhe darüber. Ich kann nur besser werden, wenn ich genau weiß, was Sie stört und was falsch war. Ich möchte deshalb, dass wir sachlich und in Ruhe darüber reden.“
Wenn sie allerdings absolut sicher sind, dass die Kritik keine Berechtigung hat, sollten Sie sie höflich aber bestimmt von sich weisen. Stehen Sie nicht für Fehler ein, die Sie gar nicht begangen haben und lassen Sie sich nicht für etwas kritisieren, hinter dessen Richtigkeit Sie voll und ganz stehen. Es gibt keinen Grund, ständig Asche auf sein Haupt zu streuen. Manchmal ist es auch notwendig, seine Überzeugungen zu verteidigen und zu seinen Handlungen zu stehen – auch das gehört zu einem souveränen Auftritt.
Und wenn es zu heftig wird?
„Frau Maier, was Sie mir da gestern geliefert haben, war gerade gut genug für den Papierkorb. Von vorne bis hinten Mist. Sie werden doch wohl so eine einfache Vorlage erstellen können. Das ist doch nicht zu fassen.“ Nicht jeder ist in der Lage, Kritik sachlich zu äußern. Manche schaffen es meistens, andere nie. Trotzdem hat niemand das Recht, Sie zu verletzen.
Wenn Ihnen die Situation über den Kopf wächst: nicht muffeln, nicht stumm leiden und schon gar nicht in Tränen ausbrechen. Lösen Sie in Gedanken eine einfache Rechenaufgabe. So schaltet Ihr Gehirn von Gefühl auf Logik – und Sie können leichter mit Ihren Emotionen umgehen (deshalb hilft es auch, innerlich auf zehn zu zählen). Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden – irgendwann ist die Wut verraucht. Nutzen Sie diese Chance, zu einem sachlichen Dialog zu wechseln. Blaffen Sie also nicht zurück, sondern bitten Sie darum, das Problem sachlich zu besprechen. Wenn dies keinen Erfolg hat, dann ist es durchaus angemessen, das Gespräch zu unterbrechen: „Herr Müller, ich glaube, es ist besser, wir sprechen später in Ruhe darüber. Ich kann nur besser werden, wenn ich genau weiß, was Sie stört und was falsch war. Ich möchte deshalb, dass wir sachlich und in Ruhe darüber reden.“
Wenn Sie vor Dritten kritisiert werden
„Wir wissen ja alle, dass Ordnung nicht gerade die Stärke unserer geschätzten Frau Kilian ist...“ Es kann durchaus sinnvoll sein, kleine Rüffel mit einem humorvollen und selbstkritischen Lachen einfach zu übergehen. Machen Sie nicht aus jeder Mücke einen Elefanten und bauschen Sie kleine Bemerkungen nicht so auf, dass sie erst recht im Gedächtnis aller haften bleiben.
„Frau Schmidt, Sie müssen mal lernen, wie man anständige Präsentationsunterlagen erstellt. Die Dinger, die Sie liefern, gefallen mir überhaupt nicht.“ Wenn Sie jemand auf derartige Weise vor anderen kritisiert, dann bitten Sie später in einer ruhigen Minute höflich darum, solche Bemerkungen vor Dritten künftig zu unterlassen.
„Wegen Ihnen haben wir unseren wichtigsten Kunden verloren.“ Lassen Sie keine Pauschalkritik zu. Fordern Sie Belege ein. Erklären Sie Ihr Verhalten und setzen Sie den Vorgang in den richtigen Zusammenhang.
Killerphrasen
„Das klappt doch nie.“ „Das haben wir schon mal vergeblich versucht.“ „Das kriegen Sie nie genehmigt.“ Lassen Sie sich Ihre Ideen nicht durch Pauschalkritik kaputt machen. Fordern Sie Begründungen ein. Miesmacher und Blockierer gibt es überall – aber man darf sie nicht gewinnen lassen. Versuchen Sie, Killerphrasen erst einmal zu ignorieren. Setzen sie Ihre Argumentation einfach fort. Wenn das nicht hilft, ist es manchmal allerdings notwendig, verbal zurückzuschlagen: „Unser Herr Kaufmann sieht mal wieder nur das halbleere Glas.“ „Herr Kaufmann, nun trauen Sie sich doch auch mal, etwas Neues zu wagen. Sie sind doch sonst kein Feigling.“ Welcher Mann ist schon gerne eine Memme?
Last but not least
Auch Ihr Chef ist nur ein Mensch. Auch er möchte mal gelobt und anerkannt werden. Bedanken Sie sich für offene Gespräche und konstruktive Kritik.
„Wir wissen ja alle, dass Ordnung nicht gerade die Stärke unserer geschätzten Frau Kilian ist...“ Es kann durchaus sinnvoll sein, kleine Rüffel mit einem humorvollen und selbstkritischen Lachen einfach zu übergehen. Machen Sie nicht aus jeder Mücke einen Elefanten und bauschen Sie kleine Bemerkungen nicht so auf, dass sie erst recht im Gedächtnis aller haften bleiben.
„Frau Schmidt, Sie müssen mal lernen, wie man anständige Präsentationsunterlagen erstellt. Die Dinger, die Sie liefern, gefallen mir überhaupt nicht.“ Wenn Sie jemand auf derartige Weise vor anderen kritisiert, dann bitten Sie später in einer ruhigen Minute höflich darum, solche Bemerkungen vor Dritten künftig zu unterlassen.
„Wegen Ihnen haben wir unseren wichtigsten Kunden verloren.“ Lassen Sie keine Pauschalkritik zu. Fordern Sie Belege ein. Erklären Sie Ihr Verhalten und setzen Sie den Vorgang in den richtigen Zusammenhang.
Killerphrasen
„Das klappt doch nie.“ „Das haben wir schon mal vergeblich versucht.“ „Das kriegen Sie nie genehmigt.“ Lassen Sie sich Ihre Ideen nicht durch Pauschalkritik kaputt machen. Fordern Sie Begründungen ein. Miesmacher und Blockierer gibt es überall – aber man darf sie nicht gewinnen lassen. Versuchen Sie, Killerphrasen erst einmal zu ignorieren. Setzen sie Ihre Argumentation einfach fort. Wenn das nicht hilft, ist es manchmal allerdings notwendig, verbal zurückzuschlagen: „Unser Herr Kaufmann sieht mal wieder nur das halbleere Glas.“ „Herr Kaufmann, nun trauen Sie sich doch auch mal, etwas Neues zu wagen. Sie sind doch sonst kein Feigling.“ Welcher Mann ist schon gerne eine Memme?
Last but not least
Auch Ihr Chef ist nur ein Mensch. Auch er möchte mal gelobt und anerkannt werden. Bedanken Sie sich für offene Gespräche und konstruktive Kritik.