LeitzKnowHow
Messepräsenz
 
Fachmessen sind wie Modeschauen: Es geht um das Sehen und Gesehen werden
und es geht darum, sich bzw. sein Unternehmen von der schönsten,
interessantesten Seite zu zeigen. Der Aufwand, der von großen
Unternehmen betrieben wird, ist natürlich für kleine Betriebe nicht im
Entferntesten darstellbar. Trotzdem gilt: lieber nicht auf der Messe
präsent sein als sich unprofessionell zu präsentieren. Die Kunst besteht
also darin, mit einem möglichst geringen finanziellen und personellen
Aufwand einen möglichst guten Messeauftritt zu organisieren. Doch wie
soll das gehen?
Welche Messen lohnen sich?
Zuerst einmal gilt es, eine genaue Analyse aufzustellen und herauszufinden, bei welchen Messen sich eine Präsenz tatsächlich lohnt und bei welchen nicht. Selbst wenn Sie den Aufwand so gering wie möglich halten: Ein Messeauftritt ist immer eine kostspielige Angelegenheit. Und deshalb sollte man nur auf den Messen vertreten sein, die tatsächlich für das eigene Unternehmen wichtig sind. Im Zweifel sollten Sie lieber verzichten, als viel Zeit und Geld in den Wind zu schreiben.
Nehmen Sie zu Beginn des Jahres eine genaue Analyse vor. Welche Messen erscheinen Ihnen für Ihr Unternehmen interessant? Lassen Sie sich von den entsprechenden Veranstaltern genaue Informationen geben: Welche Aussteller waren im letzten Jahr da? Wie viele Besucher sind gekommen? Welche Zielgruppen waren vertreten? Wie hoch ist die Standmiete? Mit welchen Nebenkosten müssen Sie rechnen?
Welche Messen lohnen sich?
Zuerst einmal gilt es, eine genaue Analyse aufzustellen und herauszufinden, bei welchen Messen sich eine Präsenz tatsächlich lohnt und bei welchen nicht. Selbst wenn Sie den Aufwand so gering wie möglich halten: Ein Messeauftritt ist immer eine kostspielige Angelegenheit. Und deshalb sollte man nur auf den Messen vertreten sein, die tatsächlich für das eigene Unternehmen wichtig sind. Im Zweifel sollten Sie lieber verzichten, als viel Zeit und Geld in den Wind zu schreiben.
Nehmen Sie zu Beginn des Jahres eine genaue Analyse vor. Welche Messen erscheinen Ihnen für Ihr Unternehmen interessant? Lassen Sie sich von den entsprechenden Veranstaltern genaue Informationen geben: Welche Aussteller waren im letzten Jahr da? Wie viele Besucher sind gekommen? Welche Zielgruppen waren vertreten? Wie hoch ist die Standmiete? Mit welchen Nebenkosten müssen Sie rechnen?

Stellen Sie dann eine Prioritätenliste auf. Und entscheiden Sie nun, auf welchen Messen Sie tatsächlich ausstellen wollen. Am Besten beginnen Sie auch gleich mit der Planung. Denn eine Messepräsenz ist eine aufwändige Angelegenheit, die eine gute Vorbereitung verlangt – und das kostet Zeit.
Ein guter Platz ist die halbe Miete
Bevor Sie im hintersten Eck des Messegeländes ausstellen, lassen Sie es lieber gleich. Wenn sich nur ab und zu ein Besucher auf dem Weg zur Toilette an Ihren Stand verirrt, werden Sie am Ende der Messe sicher keine gute Bilanz ziehen können. Sie haben viel investiert – und wenig erreicht.
Melden Sie sich also möglichst frühzeitig an und schauen Sie genau, welcher Platz Ihnen zugeteilt wird. Wichtig ist nicht nur, ob sich Ihr Stand an einem der Hauptwege befindet, sondern auch, ob die Aussteller in Ihrer Nachbarschaft zu Ihnen passen. Wenn Sie zum Beispiel als Kindermöbelhersteller im Umfeld von Badezimmern oder Küchen landen, und Ihr Wettbewerb sich in einer anderen Halle versammelt – dann ist das gut für die anderen und schlecht für Sie...
Mieten oder kaufen?
Wenn Sie bisher keinen eigenen Messestand haben, dann müssen Sie entweder einen kaufen oder einen mieten. Auch hier lohnt es sich, genau durchzurechnen, was mittelfristig preisgünstiger ist. Wenn Sie sich einen eigenen Stand zulegen, können Sie Ihr Unternehmen natürlich authentischer präsentieren als bei einem Mietstand. Doch für die Anschaffung müssen Sie tief in die Tasche greifen, und das lohnt sich nur, wenn Sie häufigere Messeauftritte planen.
Gemeinsam sind wir stärker
Eigentlich erlaubt Ihr Etat gar keine Messepräsenz? Und eigentlich wissen Sie auch gar nicht, wer den Stand die ganze Zeit besetzen soll, weil Ihnen das nötige Personal fehlt? Dann schließen Sie sich mit anderen Unternehmen zusammen, organisieren Sie einen Gemeinschaftsstand und treten Sie unter einem Dach auf:
Zum Beispiel als Unternehmen aus der gleichen Region oder mit Partnern,
die inhaltlich zu Ihnen passen und von denen Sie profitieren können.
Wenn Sie sich beispielsweise als Maler gemeinsam mit einem Elektriker
und einem Schreiner präsentieren, dann wird nicht nur der Messeauftritt
kostengünstiger – Sie können auch mehr Publikum anziehen und Ihren
Kunden ein breiteres Angebot bieten.
Ein Gemeinschaftsstand ist aber nicht nur preiswerter; er bietet weitere Vorteile: Zu mehreren verfügen Sie über eine größere Fläche und sind dadurch präsenter als mit einem eigenen Ministand. Sie können sich Einrichtungen wie eine Teeküche oder einen Besprechungsraum teilen. Und Sie können sich gegenseitig auch mal vertreten und somit Personal sparen. Ein wichtiger Faktor. Denn welches kleine Unternehmen kann schon an mehreren Tagen von morgens bis abends mindestens zwei Personen für eine Messe abstellen – und gleichzeitig noch den Normalbetrieb aufrechterhalten.
Gut oder gar nicht
Zwei billige Stühle, ein wackeliger Tisch, in der Ecke eine mickrige Topfpflanze, an der Wand selbstgemachte Plakate und ein paar DIN-A4-Seiten als Infomaterial. Bloß nicht!
Mit einem Messestand präsentieren Sie sich und Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit – als Klitsche oder als professionelles Unternehmen. Wenn Sie also auf einer Messe ausstellen wollen, dann müssen Sie auch Geld in einen professionellen Auftritt investieren. Sonst schaden Sie sich mehr als es Ihnen nützt. Holen Sie sich Unterstützung bei einer Werbe- oder Eventagentur oder zumindest bei einem Graphiker. Ihr Stand muss perfekt gestaltet sein.
Doch auch die Organisation muss stimmen: Während der Messezeiten muss der Stand immer besetzt sein. Das Personal muss sich auskennen, Fragen richtig beantworten können – und freundlich sein. Das Infomaterial darf nicht ausgehen. Und Sie sollten Ihren Gästen zumindest etwas zu trinken und kleine Snacks anbieten können.
Ein Gemeinschaftsstand ist aber nicht nur preiswerter; er bietet weitere Vorteile: Zu mehreren verfügen Sie über eine größere Fläche und sind dadurch präsenter als mit einem eigenen Ministand. Sie können sich Einrichtungen wie eine Teeküche oder einen Besprechungsraum teilen. Und Sie können sich gegenseitig auch mal vertreten und somit Personal sparen. Ein wichtiger Faktor. Denn welches kleine Unternehmen kann schon an mehreren Tagen von morgens bis abends mindestens zwei Personen für eine Messe abstellen – und gleichzeitig noch den Normalbetrieb aufrechterhalten.
Gut oder gar nicht
Zwei billige Stühle, ein wackeliger Tisch, in der Ecke eine mickrige Topfpflanze, an der Wand selbstgemachte Plakate und ein paar DIN-A4-Seiten als Infomaterial. Bloß nicht!
Mit einem Messestand präsentieren Sie sich und Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit – als Klitsche oder als professionelles Unternehmen. Wenn Sie also auf einer Messe ausstellen wollen, dann müssen Sie auch Geld in einen professionellen Auftritt investieren. Sonst schaden Sie sich mehr als es Ihnen nützt. Holen Sie sich Unterstützung bei einer Werbe- oder Eventagentur oder zumindest bei einem Graphiker. Ihr Stand muss perfekt gestaltet sein.
Doch auch die Organisation muss stimmen: Während der Messezeiten muss der Stand immer besetzt sein. Das Personal muss sich auskennen, Fragen richtig beantworten können – und freundlich sein. Das Infomaterial darf nicht ausgehen. Und Sie sollten Ihren Gästen zumindest etwas zu trinken und kleine Snacks anbieten können.