LeitzKnowHow
Ist Höflichkeit altmodisch?
 
Herr Knigge, Verfasser des gleichnamigen Buchs, wäre sicher schockiert,
könnte er einen Blick in unsere heutige Welt werfen. Die Damen nehmen im
Restaurant Platz, ohne dass ihnen jemand den Stuhl zurecht rückt. Sie
finden ohne Hilfe in den Mantel. Und sie steigen ganz alleine ins Auto,
ohne dass der Fahrer ihnen galant die Türe aufhält. Die alten Kavaliere
sind rar geworden – und sie sind auch nicht mehr zeitgemäß.
Trotzdem sollten wir nicht auf gute Umgangsformen verzichten. Denn sie erleichtern das Miteinander. Im Privat-, vor allem aber auch im Geschäftsleben.
Höflich sein – dann klappt’s auch mit den Kollegen
Liebevolle Familienmitglieder lassen es vielleicht verständnisvoll durchgehen, wenn Sie sich am Frühstückstisch morgenmuffelig ohne Gruß hinter der Zeitung verschanzen. Wenn Sie allerdings das Büro betreten, ist ein freundliches „Guten Morgen“ Pflicht. Schließlich kann nicht jeder wissen, dass Sie vor Zwölf nicht ansprechbar sind. Und wer seine Kollegen mit Nichtachtung behandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Gleiches mit Gleichem vergolten wird. Vermeiden Sie es also, schlechte Stimmung zu verbreiten und Ihren Kollegen gleich morgens den Tag zu verderben.
Ihre Freunde können Sie mit einem einfachen „Hi“ und einem Kopfnicken begrüßen. Kunden und Geschäftspartnern sollten Sie immer einen Händedruck anbieten, denn dies ist die Gelegenheit, um sich mit Ihrem Namen vorzustellen und in ein Gespräch einzusteigen – außerdem bleibt sonst die Hand des Gegenübers womöglich in der Luft hängen.
Auch Pünktlichkeit ist kein überflüssiger Schnickschnack. Wer andere warten lässt, zeigt, dass es für ihn Wichtigeres gibt – und wertet sie somit ab.
Trotzdem sollten wir nicht auf gute Umgangsformen verzichten. Denn sie erleichtern das Miteinander. Im Privat-, vor allem aber auch im Geschäftsleben.
Höflich sein – dann klappt’s auch mit den Kollegen
Liebevolle Familienmitglieder lassen es vielleicht verständnisvoll durchgehen, wenn Sie sich am Frühstückstisch morgenmuffelig ohne Gruß hinter der Zeitung verschanzen. Wenn Sie allerdings das Büro betreten, ist ein freundliches „Guten Morgen“ Pflicht. Schließlich kann nicht jeder wissen, dass Sie vor Zwölf nicht ansprechbar sind. Und wer seine Kollegen mit Nichtachtung behandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Gleiches mit Gleichem vergolten wird. Vermeiden Sie es also, schlechte Stimmung zu verbreiten und Ihren Kollegen gleich morgens den Tag zu verderben.
Ihre Freunde können Sie mit einem einfachen „Hi“ und einem Kopfnicken begrüßen. Kunden und Geschäftspartnern sollten Sie immer einen Händedruck anbieten, denn dies ist die Gelegenheit, um sich mit Ihrem Namen vorzustellen und in ein Gespräch einzusteigen – außerdem bleibt sonst die Hand des Gegenübers womöglich in der Luft hängen.
Auch Pünktlichkeit ist kein überflüssiger Schnickschnack. Wer andere warten lässt, zeigt, dass es für ihn Wichtigeres gibt – und wertet sie somit ab.

Jeder, auch Lieferanten oder Dienstleister, mit denen Sie zusammenarbeiten – ob Putzfrau, Steuerberater oder Messebauer – hat Höflichkeit verdient. Das in unseren Zeiten so oft gehörte rotzige „Das ist nicht mein Problem, schauen Sie, wie Sie das hinkriegen“ bewirkt beim Gegenüber verständlicherweise eine trotzige Abwehrhaltung. Sie werden (zu Recht) als arroganter Schnösel eingestuft. Eine vertauensvolle Zusammenarbeit ist auf dieser Basis ganz sicher nicht möglich. Und: Man trifft sich immer zweimal im Leben – vielleicht sind Sie bald mal auf deren engagierte Unterstützung angewiesen.
Auch Rücksichtnahme ist keine Einbahnstraße. Wer seine Kollegen voll qualmt, das Radio auf volle Lautstärke dreht und ohne Anklopfen in fremde Zimmer stürmt, muss sich nicht wundern, wenn andere auch auf seine Empfindlichkeiten keine Rücksicht nehmen. Und wer ist schon bereit, jemandem zu helfen, der selbst niemals anderen unterstützend zur Seite steht.
Fazit: Ein freundlicher, höflicher Umgang miteinander trägt zu einer guten Stimmung im Büro bei. Und in einer angenehmen Atmosphäre arbeitet man gleich viel lieber. Höflichkeit, Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Wertschätzung sind also kein überflüssiges, altmodisches Gedöns, sondern der Schlüssel zu einem guten Betriebsklima.