www.mein_Unternehmen.de
Sie haben noch keine Homepage? Dann lautet die erste Frage natürlich:
Brauchen Sie eine? Wenn Sie darauf angewiesen sind, dass Ihr Unternehmen
sich nach außen präsentiert, lautet die Antwort eindeutig: Ja!
Denn potenzielle Kunden schauen heutzutage gerne mal kurz im Internet
nach, wenn sie mehr über eine Firma erfahren möchten. Das geht
schneller, als dort anzurufen oder Informationsmaterial zu bestellen und
ist zudem diskreter.
Wenn Sie sich also dazu durchgerungen haben, eine Homepage einzurichten,
müssen Sie sich nochmals bewusst machen: Mit diesem Auftritt stellen Sie
sich in der Öffentlichkeit vor. Und das heißt: Entweder Sie tun es
professionell – oder Sie lassen es ganz. Lieber gar keine
Internetpräsenz als eine schlechte!
Am besten, Sie schauen sich ein paar Homepages vergleichbarer
Unternehmen an. Dann werden Sie schnell feststellen, was einen guten von
einem schlechten Auftritt unterscheidet.
Die guten Seiten halten die Besucher fest, sie vermitteln ein positives
Bild des Unternehmens und liefern schnell alle notwendigen Informationen.
Die schlechten Auftritte sind langweilig. Oder sie sind unübersichtlich
gestaltet. Oder sie haben keinen Informationsgehalt. Manchmal dauert es
auch ewig, bis sich die Seiten aufbauen, so dass man, noch bevor man
etwas über das Unternehmen und dessen Produkte erfahren hat, schnell die
Option „Schließen“ aufruft.
Nun haben Sie vielleicht eine grobe Idee entwickelt, wie Ihr Auftritt
aussehen soll. Aber es spielt natürlich auch eine Rolle, was die
Umsetzung Ihrer Wünsche kostet. Wenn Sie vor der Beauftragung einer
Agentur einige Vorbereitungen treffen, wird’s preisgünstiger. Denn ein
genaues Briefing spart bei der Umsetzung Zeit – und somit Geld.
Publicity im world wide web
Besonders für kleine Unternehmen gilt: Passen muss es! Das heißt, noch
bevor Sie sich Gedanken über die Gestaltung oder den Aufbau machen,
sollten Sie erst mal drei prinzipielle W-Fragen beantworten:
- Was macht mein Unternehmen?
- Wen wollen wir mit der Homepage ansprechen?
- Was haben wir für ein Image?
Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen aufs Papier gebracht haben,
können Sie sich dem nächsten Themenkomplex zuwenden: den Inhalten.
Welche Informationen möchten Sie genau liefern? Möchten Sie nur Ihr
Unternehmen vorstellen oder sollen auch Ihre Produkte bzw.
Dienstleistungen en detail beschrieben werden? Reicht ein Kontaktfeld,
über das man Ihr Unternehmen per E-Mail erreichen kann? Oder wollen Sie
vielleicht sogar Bestellungen oder Anfragen nach Angeboten per Internet
entgegennehmen?
Nun kommen wir zum Aufbau: Wollen Sie die Besucher mit Reitern oder
Buttons von Themenfeld zu Themenfeld führen oder anhand von Pop-ups
Unterthemen und Themen-Links öffnen? Eine klare Gliederung ist auf jeden
Fall von Vorteil, damit auch Internetneulinge nicht gleich wieder
aufgeben. Sicher wird Sie die Agentur, die Sie mit der Programmierung
beauftragen, hier gut beraten. Trotzdem macht es Sinn, sich vorab über
eigene Vorstellungen klar zu werden.
Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lohnt es sich, über die Gestaltung
der Seiten nachzudenken. Im Zweifelsfall gewinnt hier übrigens
Schlichtheit – die ist im Internet nämlich selten! Ein popiges Design
bringt zwar Aufmerksamkeit, kann auf Dauer aber unübersichtlich und
albern wirken. Flashs, also bewegte Bilder oder kleine Filmchen, nehmen
bei den meisten Rechnern noch sehr viel Zeit in Anspruch und sollten
deshalb in Maßen eingesetzt werden – wer minutenlang auf ein Bild
wartet, hat schnell die Nase voll.
Wenn Sie Ihr Unternehmen auch im Ausland präsentieren möchten, vergessen
Sie nicht, dass die Texte und Inhalte in mehrere Sprachen, mindestens
aber ins Englische übersetzt werden müssen. Die Sprachwahl sollte
natürlich gleich auf der ersten Seite der Homepage auftauchen.
Auf den Inhalt kommt’s an!
Wie viele Informationen Ihre Homepage auch enthalten soll – sie muss in
sinnvolle Rubriken gegliedert sein, die auf allen Seiten zu sehen sind
und deren Reihenfolge logisch nachvollziehbar sein sollte. So
erleichtern Sie den Besuchern den Zugriff auf die gewünschten
Informationen.
Obwohl die Startseite gleich am Anfang erscheint, wird sie als eigene
Rubrik in Form eines Reiters oder Buttons geführt, der auf den meisten
Homepages „Home“ genannt wird. Hier sollte man nur wenige Infos geben,
damit die Besucher animiert werden, weitere Seiten zu lesen. Sinnvoll
sind ein Willkommensgruß und ein paar einleitende Worte über Ihr
Unternehmen. Auch News können hier als Ticker erscheinen. Sie müssen
dann allerdings unbedingt immer auf dem aktuellsten Stand gehalten
werden.
In der folgenden Rubrik können Sie Ihr Unternehmen mit Daten, Zahlen und
Fakten vorstellen und Ihre Firmenphilosophie beschreiben.
Auf den nächsten Seiten könnten Sie dann zum Beispiel Ihr Team
vorstellen. So bekommen Kunden und Interessierte ein anschauliches Bild
und eine persönlichere Vorstellung Ihres Unternehmens.
Spätestens jetzt sollten Sie auf Ihre Produkte oder Leistungen zu
sprechen kommen. Rücken Sie alles in ein positives Licht und vergessen
Sie nicht, Bilder oder Downloads einzuplanen.
Beenden können Sie Ihre Themenliste mit Referenzen und einer
Kontakt-Seite, damit Besucher per Mail weitere Informationen oder einen
Rückruf anfordern können.
Der Weg ins Netz
Wenn Sie Ihr Konzept soweit durchdacht haben, wenden Sie sich an eine
Agentur, die Ihre Wünsche umsetzt. Holen Sie mehrere Angebote ein und
achten Sie dabei darauf, welche Kosten bei Aktualisierungen auf Sie zu
kommen.
Wie viele Besucher oder sogenannte „Klicks“ Ihre neue Homepage
verzeichnet, liegt nun ganz in Ihrer Hand: Die Adresse auf alle
Visitenkarten zu drucken, ist nur eine Möglichkeit, Ihre Seite bekannt
zu machen. Sie können sie zum Beispiel auch ins Branchentelefonbuch
setzen lassen, sie in Suchmaschinen eintragen, in Newslettern darauf
hinweisen oder sich mit anderen Firmen verlinken, die Ihr Unternehmen
unterstützen – natürlich im Tausch gegen einen Link auf Ihrer Homepage!