LeitzKnowHow
Ich-AG
 
Hinter dem Wort „Ich-AG“ verbarg sich ein Existenzgründungszuschuss für
Arbeitnehmer, die ihre Arbeitslosigkeit durch Selbständigkeit beenden
wollten. Die Regelung wurde zum 1. August 2006 abgelöst.
Das Wort „Ich-AG“ wurde 2003 zum Unwort des Jahres gewählt – zu Recht, wie wir finden. Denn es reduziert Menschen auf ein Börsenniveau und klingt zudem, als wollte man Egoismus hoffähig machen. Dabei trifft nichts davon zu. Die Ich-AG war keine Aktiengesellschaft und hatte auch nichts mit Selbstsucht zu tun, sondern sie bezeichnete einen Existenzgründungszuschuss für arbeitslose Arbeitnehmer, die sich selbständig machen wollen. Eine „Ich-AG“ war also nichts anderes als das, was man früher mal einen Ein-Mann-Betrieb nannte – nur, dass dieser eben von staatlicher Seite subventioniert wurde. Ziel war es, Arbeitslose zu motivieren, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihr Glück in der Selbständigkeit zu suchen. Gleichzeitig versuchte man auf diese Weise, der Nachfrage nach kostengünstigen Dienstleistungen ein entsprechendes Angebot gegenüber zu stellen – denn gerade diese Branche bietet sich für Ich-AGs besonders gut an.
Ich-AG durch Gründungszuschuss abgelöst
Am 1. August 2006 wurde die Ich-AG wurde, ebenso wie das Überbrückungsgeld, vom neuen Gründungszuschuss abgelöst. Neue Bewilligungen gibt es also nicht mehr.
Das Wort „Ich-AG“ wurde 2003 zum Unwort des Jahres gewählt – zu Recht, wie wir finden. Denn es reduziert Menschen auf ein Börsenniveau und klingt zudem, als wollte man Egoismus hoffähig machen. Dabei trifft nichts davon zu. Die Ich-AG war keine Aktiengesellschaft und hatte auch nichts mit Selbstsucht zu tun, sondern sie bezeichnete einen Existenzgründungszuschuss für arbeitslose Arbeitnehmer, die sich selbständig machen wollen. Eine „Ich-AG“ war also nichts anderes als das, was man früher mal einen Ein-Mann-Betrieb nannte – nur, dass dieser eben von staatlicher Seite subventioniert wurde. Ziel war es, Arbeitslose zu motivieren, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihr Glück in der Selbständigkeit zu suchen. Gleichzeitig versuchte man auf diese Weise, der Nachfrage nach kostengünstigen Dienstleistungen ein entsprechendes Angebot gegenüber zu stellen – denn gerade diese Branche bietet sich für Ich-AGs besonders gut an.
Ich-AG durch Gründungszuschuss abgelöst
Am 1. August 2006 wurde die Ich-AG wurde, ebenso wie das Überbrückungsgeld, vom neuen Gründungszuschuss abgelöst. Neue Bewilligungen gibt es also nicht mehr.
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