LeitzKnowHow

Englisch am Telefon

 

Sie sitzen im Büro, stecken bis über beide Ohren in Arbeit und warten auf den dringenden Rückruf Ihrer Kollegin. Als schließlich das Telefon klingelt, meldet sich statt der vertrauten Stimme ganz unerwartet ein englischsprachiger Anrufer. Ihr Körper reagiert erst einmal mit einem Adrenalinschock. Zu allem Übel ist die Verbindung nicht die beste. Und noch ehe Sie einzelne aufgeschnappte Wörter aus dem schnellen Redefluss im Kopf übersetzen können, herrscht am anderen Ende der Leitung erwartungsvolles Schweigen. Was nun? Ihnen hat es buchstäblich die Sprache verschlagen – die wenigen Vokabeln, die Sie kennen, sind auf einmal wie weggeblasen.

Erste Regel: Bewahren Sie Ruhe! Atmen Sie tief durch und denken Sie daran: Es ist noch kein Sprachtalent vom Himmel gefallen. Geben Sie sich einen Ruck, und lassen Sie es einfach auf einen Versuch ankommen.

Die folgenden Standardsätze erleichtern Ihnen den Einstieg, so dass Sie Gesprächen gelassener entgegensehen können. Ein kleiner Tipp: Am besten, Sie notieren sich die wichtigsten auf einem kleinen Merkzettel und heften ihn an Ihr Telefon.

In unserem Beispiel teilen Sie Ihrem Gesprächspartner zunächst mit, dass Sie aufgrund der schlechten Verbindung seinen Namen und sein Anliegen nicht verstehen konnten: „I’m sorry, the connection is bad. Who is speaking and how can I help you?“

Möchten Sie wissen, wie man den Namen des Anrufers buchstabiert („How do you spell it?“), kann Ihnen das folgende phonetische Alphabet weiterhelfen.

Alpha
Bravo
Charlie
Delta
Echo
Foxtrott
Golf
Hotel
India
Juliet
Kilo
Lima
Mike
N ovember
Oscar
Papa
Romeo
Sierra
T ango
Uniform
Victor
Whiskey
X -ray
Yankee
Zulu
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Möchte der Anrufer weiterverbunden werden, erkundigen Sie sich nach dem Grund seines Anrufes: „Would you mind telling me what you are calling about?“ und verbinden ihn anschließend mit dem gewünschten Gesprächspartner: „Hold the line, I’ll put you through“.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen der Anrufer nicht durchgestellt werden kann:
„I’m sorry, Mr. Maier is speaking on another line.” „Leider hat Herr Maier gerade ein Gespräch auf einer anderen Leitung.“
„... is not available at the moment.“ „… ist momentan leider nicht erreichbar.“
„... isn’t in (yet).“ „… ist (noch) nicht da.“
„... is away on business.“ „… ist außer Haus.“
„... is on holiday (this week).” „... ist (diese Woche) im Urlaub.“
„I’m sorry, but the line is engaged.“ „Die Leitung ist momentan leider besetzt.“
„There is no reply.” „Es nimmt niemand ab.“

Bieten Sie Ihrem Gesprächspartner am besten die Möglichkeit eines Rückrufs an: „If you give me your phone number, Mr. Maier will call you back.“

Möchten Sie sich erkundigen, ob Sie etwas ausrichten können, formulieren Sie das folgendermaßen: „Can I take a message?“

Oder schlagen Sie dem Anrurfer vor, es gegen später / morgen / nächste Woche erneut zu versuchen: „Could you try again later / tomorrow / next week?”

Mithilfe dieser einfachen, aber nützlichen Floskeln wird Ihnen das Telefonieren künftig leichter fallen. Und denken Sie immer daran: Übung macht den Meister oder um es mit anderen Worten auszudrücken: Learning by talking.
Hello, this is...
Sie sollen einen englischsprachigen Anruf tätigen, doch allein der Gedanke daran bereitet Ihnen schlaflose Nächte? Keine Sorge, denn mit den nachfolgenden, universell anwendbaren Floskeln können Sie sich leicht verständigen.

Sie haben sich verwählt? Kein Problem! Mit den Worten: „Sorry, I must have dialled the wrong number“, entschuldigen Sie sich für das Versehen und versuchen es einfach erneut.

Meldet sich die gewünschte Firma am Ende der anderen Leitung, so nennen Sie zuerst den Namen Ihres Unternehmens und dann Ihren eigenen: „This is XY AG, Susanne Mustermann speaking.“ Anschließend können Sie sich mit dem jeweiligen Gesprächspartner mit den Worten: “May I speak to Mrs. Miller?“ verbinden lassen.

Sollten Sie aus verschiedenen Gründen nicht durchgestellt werden können, gibt es folgende Möglichkeiten:
„Could you please tell Mrs. Miller I phoned?” „Könnten Sie Frau Miller bitte ausrichten, dass ich angerufen habe?“
„Could you give Mrs. Miller a message?” „Könnten Sie Frau Miller eine Nachricht hinterlassen?“
„Could you ask Mrs. Miller to call me back?” „Könnten Sie Frau Miller bitten, mich zurückzurufen?”
„Do you know, when Mrs. Miller will be back?” „Wissen Sie, wann Frau Miller wieder zurück ist?“

Mit einem einfachen, aber freundlichen „Thank you and good bye“, lässt sich jedes Telefonat beenden. Denken Sie daran, dass ein Lächeln Ihre Stimme positiv beeinflusst. So wirken Sie am Telefon sofort sympathischer. Machen Sie sich nicht unnötig verrückt, sondern reden Sie einfach drauf los. Sie werden sehen, man wird Sie verstehen.

Bild: snygo.com