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EDV-Fachbegriffe

 

Klar, der technische Fortschritt in der IT-Branche bietet eine Menge Vorteile, und bestimmt hält die Zukunft noch ungeahnte Überraschungen bereit. Doch weil heute schon als veraltet gilt, was gestern noch brandneu war, ist es schwer, immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Mit jeder neuen Technik, die auf dem Markt angeboten wird, kommt auch ein neuer Fachbegriff, eine neue Abkürzung. Da ist es nicht leicht, den Durchblick zu behalten. Wenn Sie trotzdem nicht wie von gestern wirken möchten: Wir haben die wichtigsten EDV-Begriffe für Sie zusammengefasst.

Active Desktop (aktiver Schreibtisch) meint eine Software, die die Möglichkeit bietet, mit Windows „aktive“ Internetseiten oder Programme darzustellen.

Add-ins sind Optionen von Programmen wie zum Beispiel Excel, die extra auf dem Rechner installiert werden müssen. Möchten Sie derartige Zusatzfunktionen nutzen, müssen Sie sie über den Add-In-Manager von einer CD-Rom oder aus dem Internet herunterladen.

Ein Administrator ist ein Nutzer von Programmen wie zum Beispiel Windows 2000 oder XP, der Zugang zu allen Bereichen hat und keinen Beschränkungen unterliegt.

Unter Applets versteht man sehr kleine Anwendungen, die nur in Verbindung mit anderen Programmen ausgeführt werden können.

Der Arbeitsspeicher ist eine Art „Kurzzeitgedächtnis“, in dem geöffnete Programme und Daten, die vom Prozessor benötigt werden, zwischengespeichert werden.

Geht Ihre Festplatte kaputt, sind in der Regel alle Daten verloren, es sei denn, Sie sichern sie regelmäßig mit einem Backup (Datensicherung). Je nach Menge werden die Daten dabei auf DVDs oder externen Festplatten gespeichert.

Banner sind Werbeflächen im Internet. Klickt man sie an, wird man auf die Website des Werbenden weitergeleitet.
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Das Betriebssystem ist die Grundsoftware Ihres Computers. Es stellt die Betriebsbereitschaft des Rechners her. In der Regel werden Produkte von Microsoft, Apple oder Linux verwendet.

Bits und Bytes sind die Informationseinheiten, mit denen ein Computer arbeitet. Ein Bit besteht aus den beiden Zeichen Eins und Null, ein Byte wiederum aus acht Bits. Größere Einheiten sind dann Kilo-, Mega- und Gigabytes.

Per Bluetooth kann man Geräte wie zum Beispiel Computer, Maus und PDA kabellos miteinander verbinden und Daten übertragen. Der Name (auf deutsch „Blauzahn“) erinnert übrigens an einen besonders kommunikativen dänischen Wikingerkönig.

Der Browser ist das Programm, das Ihnen den Zugang zum Internet ermöglicht. Lange Zeit war er durch den vorinstallierten Internet Explorer fest in Microsoft-Hand.

Ein Cookie (Plätzchen) ist eine kleine Datei, die beim Internetsurfen gespeichert wird. Über solche Cookies werden, für den PC-Benutzer meist unsichtbar, Informationen über das Surfverhalten gesammelt, so dass Sie beim erneuten Besuch einer bestimmten Website oder eines Forums wiedererkannt werden.

Um Dateien kenntlich und zugänglich zu machen, werden sie mit einer Datei-Endung versehen. Bilder erkennt man zum Beispiel an den Dateiendungen .gif, .tif oder .jpg, Text-Dokumente an den Endungen .doc, .rtf oder .txt. Dateivorlagen haben die Endung .dot, Audiodateien .wav und das Tabellenkalkulationsprogramm Excel arbeitet mit der Endung .xls.

Arbeiten Sie an Ihrem Computer und es öffnen sich Fenster, die Hinweise zum Beispiel zur Datenspeicherung, Druckbestätigung oder Warnungen bei Löschvorgängen geben, nennt man diese Dialogfenster.

Verschieben Sie Programme, Symbole oder Textsegmente durch Halten der Maustaste, bedienen Sie sich dabei der Drag- and Drop-Technik (halten und fallen lassen).
Die Auflösung eines Bildes wird in dpi angegeben (dpi = dots per inch, auf deutsch: Punkte pro Zoll). Ein Bild, das Sie auf einem Monitor zeigen möchten, braucht in der Regel eine Qualität von 70 bis 130 dpi. Für den Druck sollte ein Bild dagegen in höherer Auflösung vorliegen (ca. 300 dpi).

Virtuelles Schmökern ist im sogenannten E-Book (elektronisches Buch) möglich. Dabei können Sie, wie bei echten Büchern auch, den Inhalt einsehen, die Seiten umblättern und sogar Lesezeichen setzen.

Um sich das handschriftliche Ausfüllen von Formularen zu ersparen, gibt es interaktive Eingabemasken. Sie geben Ihre Daten oder Suchwünsche in die entsprechenden Felder ein und springen dann mit der Tabulator-Taste von Feld zu Feld.

Die Dateiendung .exe bezeichnet ausführbare Dateien oder Anwendungen, wenn Sie ein Programm auf Ihrem Computer installieren. Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Sie eine exe-Datei von einer unbekannten Mail-Adresse geschickt bekommen, denn dann könnte es sich um einen Computer-Virus handeln.

FAQ ist die Abkürzung für „Frequently Asked Questions“ (häufig gestellte Fragen) – Nutzerfragen, die immer wieder gestellt und hier beantwortet werden.

Um Ihre Daten vor Spionageversuchen abzuschirmen, können Sie sie mit einer Firewall vor unbefugten Zugriffen schützen.

Kurze Kommentare oder Floskeln werden in einer E-Mail manchmal mit Kürzeln ausgedrückt. Sie reichen vom zwinkernden Smiley über „cu“ (see you, auf deutsch: Tschüß, bis später) bis zu „gr8“ (great, auf deutsch: großartig).

Firmeninterne Netzwerke, in denen die Rechner miteinander verbunden sind, nennt man LAN (local area network). Fernverkehrsnetzwerke, die Computer über weite Strecken verbinden, heißen WAN (wide area network). Wireless Lans sind Netzwerke, die ohne Kabel funktionieren.
Wenn Sie Dateien transportabel speichern möchten, gibt es neben CD und DVD auch die Möglichkeit, einen Memory Stick zu benutzen. Das ist ein Speichermedium in einem radiergummigroßen Plastikstück, das einfach in eine „Steckdose“ am PC oder der Tastatur gesteckt wird. Sie werden oft auch mit dem Begriff USB-Stick (siehe auch USB-Schnittstelle) bezeichnet. Es gibt sie mittlerweile mit Speicherkapazitäten von 20 oder 40 Gigabyte.

Pishing (Password Fishing, auf deutsch: Fischen nach Passwörtern) nennt man den kriminellen Versuch, an fremde Passwörter zu gelangen. Ein beliebter Trick ist zum Beispiel, Mails zu versenden, die bei den Empfängern den Eindruck erwecken, sie kämen von deren Hausbank und in denen sie aufgefordert werden, einen angegebenen Link anzuklicken und dann Ihre Benutzerdaten bei Ihrer Bank zu ändern.

Wie schnell und problemlos Ihr Rechner arbeitet, hängt vom Prozessor ab, der in Ihrem Tower (dem Computergehäuse) eingebaut ist. Möchten Sie sich einen schnelleren Prozessor, wie zum Beispiel Pentium oder Athlon zulegen, können Sie diesen einzeln kaufen und Ihren PC damit aufrüsten.

Es gibt zwei Arten von Arbeitsspeichern, in denen Sie Ihre Daten sichern. RAM (random access memory) bezeichnet einen kurzfristigen Speicher, zum Beispiel Ihre Zwischenablage. Hier werden die Daten wieder gelöscht, sobald Sie ein Programm beenden oder Ihren Computer ausschalten. Länger gespeicherte Daten, die beim Starten des Computers automatisch wieder gelesen werden können, nennt man ROM (read only memory).

RFID-Chips (Radio Frequency Identification) ermöglichen die automatische Identifizierung durch elektromagnetische Wellen. Über eine Antenne werden die Chipdaten dann erfasst. So können zum Beispiel entstandene Kosten buchstäblich im Vorbeigehen gebucht werden – ob Maut, Bücherei oder Supermarkt.
Als Server (Anbieter) wird ein zentraler Computer bezeichnet, der in einem Netzwerk anderen Computern bestimmte Dienste bereitstellt. So kann der Server beispielsweise die Rolle des elektronischen Postamts einnehmen, von welchem aus Sie dann Ihre E-Mails abrufen.

Ein Trackball (Rollball) ist eine drehbare Kugel auf der oberen Seite einer Maus, mit deren Hilfe Sie diese mit Daumen oder Zeigefinger bedienen können.

Da die kompakten tragbaren Notebooks keinen Platz für Zubehör bieten, ist die Maus schon in ein so genanntes Touchpad integriert, über das Sie mit dem Finger fahren, um den Cursor (Zeiger) zu bewegen.

Trojaner nennt man Computerviren, die sich als normales Programm, zum Beispiel als Anhang einer E-Mail, tarnen und nach dem Öffnen großen Schaden auf Rechner und Festplatte anrichten können. Als trojanisches Pferd bezeichnet man ein Programm, das sich in Ihr System einschleicht und so unbefugten Nutzern Zugang verschafft.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard, der eine sehr schnelle Übertragung von Daten ermöglicht. Sogar bewegte Bilder, wie zum Beispiel Videotelefonie, sind damit möglich.

Die Aktualisierung eines Programms nennt man Update (up-to-date – aktuell). Dabei handelt es sich um eine geringfügige Verbesserung. Im Gegensatz dazu heißt die neue Version eines Programms Upgrad e (to grade up – höherstufen).

Viele Geräte können per USB-Schnittstelle (Universal Serial Bus) an den Computer angeschlossen und automatisch erkannt werden. Ein USB-Anschlussstecker sieht immer gleich aus und befindet sich standardmäßig an vielen Druckern, Scannern, Mäusen oder auch Digitalkameras.

Die Software zur Einbindung von Geräten eines benachbarten Netzes an das eigene heißt VPN (Virtual Private Network).
Mit WEB 2.0 wird die Entwicklung des Internet bezeichnet, die eine hohe Selbstbeteiligung der Nutzer einschließt. Das Schlagwort steht für Blogs, soziale Netzwerke, Tauschbörsen und andere interaktive Elemente.

Wer viele einzelne Dateien in einen Ordner packen und dann komprimieren möchte, der benutzt das Zip-Dateiformat (Reißverschluss). Es ist auch zum Austausch von größeren Datenmengen sehr nützlich.

Bild: snygo.com