LeitzKnowHow
Die wichtigsten BWL-Kennzahlen
 
Kennzahlen gibt es für einzelne Unternehmensbereiche – zum Beispiel den
Finanz- oder Personalsektor, manche geben aber auch Aufschluss über
gesamtwirtschaftliche Fragen. Sie helfen beim Benchmarking, sind aber
vor allem dazu da, die Umsetzung von Unternehmenszielen zu kontrollieren.
Bei einem Benchmarking werden Unternehmen bzw. ihre Dienstleistungen oder Produkte und Produktionsmethoden miteinander verglichen. Durch das „vom Besten Lernen“ sollen Wettbewerbsnachteile reduziert und die Leistung eines Unternehmens gestärkt werden.
Um Vergleiche oder Bewertungen vornehmen zu können, braucht man natürlich auch vergleich- und bewertbare Informationen. Und hierbei helfen Kennzahlen, denn durch sie werden komplexe betriebswirtschaftliche Fragestellungen in simplen Zahlen ausgedrückt. So kann man negative oder positive Firmenentwicklungen erkennen, sie mit anderen Unternehmen der Branche in Bezug setzten und, wenn nötig, entsprechende Schritte einleiten. Wenn Kennzahlen über längere Zeitspannen vorliegen, kann man sogar Trends bestimmen.
Die Kennzahlen werden vom Controlling –dem internen Rechnungswesen – ermittelt. Es stellt also die Informationen, die für die Steuerung und Kontrolle des Unternehmens gebraucht werden, bereit.
Kennzahlen eines Konkurrenzunternehmens finden Sie übrigens zum Beispiel in dessen Geschäftsbericht, Branchenkennzahlen erfahren Sie beim Statistischen Bundesamt.
Kennzahlen für den Deckungsbeitrag
Die Kennzahlen zum Deckungsbeitrag sagen aus, inwieweit Kosten durch den erwirtschafteten Umsatz gedeckt sind. Der einfache Deckungsbeitrag berücksichtigt dabei nur die variablen Kosten, wohingegen der zweistufige variable und fixe Kosten einbezieht – also die sich ändernden Material- und Energiekosten wie auch die gleichbleibenden Kosten für Miete oder Gehälter. Je höher der Deckungsbeitrag bei beiden Rechnungen ausfällt, desto positiver lässt sich die Unternehmenssituation bewerten.
Bei einem Benchmarking werden Unternehmen bzw. ihre Dienstleistungen oder Produkte und Produktionsmethoden miteinander verglichen. Durch das „vom Besten Lernen“ sollen Wettbewerbsnachteile reduziert und die Leistung eines Unternehmens gestärkt werden.
Um Vergleiche oder Bewertungen vornehmen zu können, braucht man natürlich auch vergleich- und bewertbare Informationen. Und hierbei helfen Kennzahlen, denn durch sie werden komplexe betriebswirtschaftliche Fragestellungen in simplen Zahlen ausgedrückt. So kann man negative oder positive Firmenentwicklungen erkennen, sie mit anderen Unternehmen der Branche in Bezug setzten und, wenn nötig, entsprechende Schritte einleiten. Wenn Kennzahlen über längere Zeitspannen vorliegen, kann man sogar Trends bestimmen.
Die Kennzahlen werden vom Controlling –dem internen Rechnungswesen – ermittelt. Es stellt also die Informationen, die für die Steuerung und Kontrolle des Unternehmens gebraucht werden, bereit.
Kennzahlen eines Konkurrenzunternehmens finden Sie übrigens zum Beispiel in dessen Geschäftsbericht, Branchenkennzahlen erfahren Sie beim Statistischen Bundesamt.
Kennzahlen für den Deckungsbeitrag
Die Kennzahlen zum Deckungsbeitrag sagen aus, inwieweit Kosten durch den erwirtschafteten Umsatz gedeckt sind. Der einfache Deckungsbeitrag berücksichtigt dabei nur die variablen Kosten, wohingegen der zweistufige variable und fixe Kosten einbezieht – also die sich ändernden Material- und Energiekosten wie auch die gleichbleibenden Kosten für Miete oder Gehälter. Je höher der Deckungsbeitrag bei beiden Rechnungen ausfällt, desto positiver lässt sich die Unternehmenssituation bewerten.

Mit diesen Kennzahlen können Sie zum Beispiel berechnen, ob es sich für Sie lohnt, einen nur mittelmäßig bezahlten Auftrag anzunehmen. Die Einnahmen müssen natürlich auf jeden Fall die durch den Auftrag entstehenden variablen Kosten (Material, Energieverbrauch etc.) abdecken. Was an Einnahmen übrig bleibt, kann dazu genutzt werden, einen Teil der ohnehin anfallenden Fixkosten aufzufangen (Personalkosten). So kann es bei schlechter Auftragslage durchaus sinnvoll sein, auch Aufträge anzunehmen, die keinen Gewinn abwerfen, aber immerhin einen Deckungsbeitrag bringen.
Aussagekräftig sind aber auch die Eigen- und Fremdkapitalquote . Hierbei wird das Eigen- bzw. Fremdkapital in Beziehung mit dem Gesamtvermögen eines Unternehmens gesetzt. Je höher die Eigenkapitalquote und je niedriger die Fremdkapitalquote ist, desto weniger hat sich ein Unternehmen verschuldet – und desto besser steht es folglich da.
Kennzahlen der Rentabilität
Diese Kennzahlen erschließen zum Beispiel, wie sich der Einsatz von Eigen- und Fremdkapital im Unternehmen gelohnt hat – wie rentabel er also war.
Die Eigenkapitalrentabilität besagt, wie hoch der Zinsertrag des Eigenkapitals war. Bei der Gesamtkapitalrentabilität wird die Verzinsung des gesamten Kapitals – also Eigen- und Fremdkapital – errechnet. Ausschlaggebend für die Bewertung ist der aktuelle Marktzins. Liegt die Gesamtkapitalquote darüber, lohnt sich die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital.
Die Umsatzrentabilität errechnet sich aus dem Gewinn, den man durch die Umsatzerlöse teilt. So kann man erkennen, wie hoch sich der Umsatz verzinst – je höher die Prozentzahl ist, desto besser vermarktet man seine Leistungen.
Wichtig für Kreditinstitute und Banken ist der
Verschuldungsquotient, weil er viel über die Kreditwürdigkeit eines
Unternehmens aussagt. Bei der Berechnung wird das Fremd- in Beziehung
zum Eigenkapital gestellt. Erreichen Sie bei Ihrer Rechnung einen
Quotient kleiner als zwei, ist das ein günstiges Ergebnis – bis drei ist
es gerade noch akzeptabel.
Eine der aussagekräftigsten Kennzahlen ist der Return on Investment (RoI), denn er bemisst das Verhältnis zwischen Gewinn, Umsatz und Kapital. Ab einem RoI von zehn Prozent kann man zufrieden sein, er kann aber auch deutlich darüber liegen.
Wenn Sie weitere finanzspezifische Kennzahlen kennen lernen möchten, lesen Sie dazu den Artikel „Cash flow & Co.“.
Kennzahlen für den Personalsektor
Personalspezifische Kennzahlen vermitteln Aussagen über die interne Struktur und Rentabilität des Personaleinsatzes.
Wichtig ist zum Beispiel die Beschäftigungsstruktur eines Unternehmens, da bei ihrer Betrachtung spezifische Probleme wie zum Beispiel Überalterung zutage treten können. Man misst dabei das Verhältnis der Mitarbeiterzahl eines speziellen Kriteriums (Alter, Ausbildung, Geschlecht oder Lohnniveau) zur Gesamtmitarbeiterzahl.
Um erkennen zu können, wie sich die Personalkosten zum Umsatz eines Unternehmens verhalten, errechnet man die Lohnquote. Aufschlussreich ist hier natürlich der Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche – liegt die Quote weit über der üblichen, sollte man darüber nachdenken, wie man effektivere Arbeitsabläufe einrichten und Personal einsparen kann.
Ebenfalls interessant ist die Fehlzeitenquote – je höher sie ist, desto weniger werden die regulären Arbeitszeiten der Mitarbeiter eingehalten. Bevor Sie eingreifen, sollten Sie sich mit der Fehlzeitenstruktur auseinandersetzen, bei der man die Abwesenheit nach den Ursachen untergliedert und sie dann mit der Gesamtfehlzeit in Beziehung setzt.
Bild: snygo.com
Eine der aussagekräftigsten Kennzahlen ist der Return on Investment (RoI), denn er bemisst das Verhältnis zwischen Gewinn, Umsatz und Kapital. Ab einem RoI von zehn Prozent kann man zufrieden sein, er kann aber auch deutlich darüber liegen.
Wenn Sie weitere finanzspezifische Kennzahlen kennen lernen möchten, lesen Sie dazu den Artikel „Cash flow & Co.“.
Kennzahlen für den Personalsektor
Personalspezifische Kennzahlen vermitteln Aussagen über die interne Struktur und Rentabilität des Personaleinsatzes.
Wichtig ist zum Beispiel die Beschäftigungsstruktur eines Unternehmens, da bei ihrer Betrachtung spezifische Probleme wie zum Beispiel Überalterung zutage treten können. Man misst dabei das Verhältnis der Mitarbeiterzahl eines speziellen Kriteriums (Alter, Ausbildung, Geschlecht oder Lohnniveau) zur Gesamtmitarbeiterzahl.
Um erkennen zu können, wie sich die Personalkosten zum Umsatz eines Unternehmens verhalten, errechnet man die Lohnquote. Aufschlussreich ist hier natürlich der Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche – liegt die Quote weit über der üblichen, sollte man darüber nachdenken, wie man effektivere Arbeitsabläufe einrichten und Personal einsparen kann.
Ebenfalls interessant ist die Fehlzeitenquote – je höher sie ist, desto weniger werden die regulären Arbeitszeiten der Mitarbeiter eingehalten. Bevor Sie eingreifen, sollten Sie sich mit der Fehlzeitenstruktur auseinandersetzen, bei der man die Abwesenheit nach den Ursachen untergliedert und sie dann mit der Gesamtfehlzeit in Beziehung setzt.
Bild: snygo.com