LeitzKnowHow
Die eigene Zahlungsmoral
 
Immer mehr Kunden nutzen ihre Geschäftspartner quasi als Bank: Obwohl
die Leistungen ohne Mängel geliefert wurden, werden Rechnungen einfach
nicht beglichen. Sei es, weil der Kunde selbst nicht flüssig ist, sei
es, weil er sein Geld ganz einfach möglichst lange auf dem eigenen Konto
halten möchte.
Besonders für Kleinunternehmen sind Zahlungsverzögerungen ein großes Ärgernis. Denn sie verfügen meistens über keinen großen finanziellen Spielraum und können es sich einfach nicht leisten, ewig auf ihr Geld zu warten – vor allem, wenn sie bereits für Fremdkosten in Vorleistung getreten sind. Leider interessiert es die meisten Banken nicht, warum ein Konto in die roten Zahlen rutscht. Und so kann Insolvenz drohen, obwohl man einen Stapel offener Rechnungen vorweisen kann: Außenstände, mit denen man sein Konto ausgleichen könnte – würden sie denn beglichen.
Doch auch wenn es nicht gleich um Sein oder Nichtsein geht: Irgendwie ist es doch seltsam, dass man seinen sich in Zahlungsverzug befindlichen Kunden ein zinsloses Darlehen gewährt, während man selbst seinen Kontokorrentrahmen überziehen und dafür deftige Zinsen zahlen muss. Abgesehen davon laufen ja auch die eigenen Kosten weiter...
Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?
Zunächst einmal sollten Sie für attraktive Zahlungskonditionen sorgen:
Unterteilen Sie Ihre Aufträge in einzelne Stepps und vereinbaren Sie Teilzahlungen, die jeweils bei Erreichung einer Stufe fällig werden. So müssen Sie mit der Rechnungsstellung nicht bis zur kompletten Auftragsabwicklung warten, Ihre Kunden können quasi in Raten zahlen – und Sie merken, wie es um deren Zahlungsmoral bestellt ist, schon bevor Sie sämtliche Leistungen erbracht haben.
Besonders für Kleinunternehmen sind Zahlungsverzögerungen ein großes Ärgernis. Denn sie verfügen meistens über keinen großen finanziellen Spielraum und können es sich einfach nicht leisten, ewig auf ihr Geld zu warten – vor allem, wenn sie bereits für Fremdkosten in Vorleistung getreten sind. Leider interessiert es die meisten Banken nicht, warum ein Konto in die roten Zahlen rutscht. Und so kann Insolvenz drohen, obwohl man einen Stapel offener Rechnungen vorweisen kann: Außenstände, mit denen man sein Konto ausgleichen könnte – würden sie denn beglichen.
Doch auch wenn es nicht gleich um Sein oder Nichtsein geht: Irgendwie ist es doch seltsam, dass man seinen sich in Zahlungsverzug befindlichen Kunden ein zinsloses Darlehen gewährt, während man selbst seinen Kontokorrentrahmen überziehen und dafür deftige Zinsen zahlen muss. Abgesehen davon laufen ja auch die eigenen Kosten weiter...
Was tun, wenn der Kunde nicht zahlt?
Zunächst einmal sollten Sie für attraktive Zahlungskonditionen sorgen:
Unterteilen Sie Ihre Aufträge in einzelne Stepps und vereinbaren Sie Teilzahlungen, die jeweils bei Erreichung einer Stufe fällig werden. So müssen Sie mit der Rechnungsstellung nicht bis zur kompletten Auftragsabwicklung warten, Ihre Kunden können quasi in Raten zahlen – und Sie merken, wie es um deren Zahlungsmoral bestellt ist, schon bevor Sie sämtliche Leistungen erbracht haben.

Locken Sie Ihre Kunden, indem Sie Ihnen bei kurzfristiger Zahlung Skonto einräumen. Dadurch verlieren Sie zwar zwei Prozent Ihres Rechnungsbetrages – das ist aber immer noch weniger, als die Kreditzinsen, die Sie an die Bank zahlen müssten. Skontogewährungen können also für beide Seiten von Vorteil sein: für Ihre Kunden und für Sie.
Und wenn trotzdem kein Zahlungseingang zu verzeichnen ist? Behalten Sie Ihre Außenstände genau im Auge. Auch wenn Sie eigentlich überhaupt keine Zeit für derlei überflüssige Arbeit haben – lassen Sie sie nicht liegen, kümmern Sie sich darum.
Am besten, Sie rufen Ihren Kunden erst einmal an und erkundigen sich, warum die Rechnung nicht beglichen wird. Diese persönliche Nachfrage kann durchaus wirken, denn niemand fühlt sich gerne als säumiger Zahler. Wenn das nicht fruchtet, sollten Sie zügig mahnen. Tipps hierzu erhalten Sie unter dem Stichwort „Rechnungen mahnen"
Wie Du mir, so ich Dir?
Wenn Sie Wert darauf legen, dass Ihre Rechnungen schnell bezahlt werden, sollten Sie sich natürlich auch selbst entsprechend verhalten.
Wie oben schon erwähnt, lohnt es sich durchaus, Skonti einzubehalten. Keine Bank gewährt Ihnen einen derart hohen Zinssatz.
Klar, wenn Ebbe in der Kasse ist, ist es schwer, ein vorbildlicher Zahler zu sein. Doch irgendwann muss man den Überweisungsträger ohnehin ausfüllen.
Es ist also wichtig, über einen finanziellen Spielraum verfügen zu können, der es ermöglicht, auch mal etwas zwischenzufinanzieren, ohne dass das Konto gleich in die Knie geht. Klar, das ist leichter gesagt als getan. Und deshalb gilt: Nur die Investitionen tätigen, die für den Unternehmenserfolg wirklich wichtig sind. Lieber auf einem älteren Bürostuhl sitzen, auch wenn er nicht so chic aussieht. Mitarbeiter notgedrungen erst mal befristet einstellen, bis sicher ist, dass die Auftragslage die Gehaltszahlungen auf Dauer erlaubt. Und sich, wenn man es irgendwie vermeiden kann, nicht auf Gedeih und Verderb von einer Bank abhängig machen.
Weitere Info
» Rechnungen mahnen