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Die Förderdatenbank des Wirtschaftsministeriums

Wo gibt’s was?
















Mit der im Internet zur Verfügung stehenden Förderdatenbank des Wirtschaftsministeriums bietet die Bundesregierung einen vollständigen Überblick über alle laufenden Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Auch auf Überschneidungen oder Verbindungen zwischen den Programmen wird hingewiesen – denn die sind oft wichtig, wenn man alle Möglichkeiten voll ausschöpfen möchte. Wer das Angebot nutzt, kann dort nicht nur recherchieren, sondern auch direkt Anträge stellen. Und wenn Fragen offen bleiben, kann man telefonische oder persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Eigentlich ein guter Service. Nur kennen und nutzen ihn die wenigsten Selbständigen – dabei sind viele Förderprogramme direkt auf Existenzgründer oder kleine Betriebe zugeschnitten. Und deshalb stellen wir Ihnen im Folgenden das Angebot des Ministeriums etwas detaillierter vor.

Förderdatenbank und Förderkatalog

Die Förderdatenbank bietet Informationen über Förderhilfen des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Per Mausklick können Sie aus vorgegebenen Kriterien auswählen oder über die Suchefunktion individuell recherchieren, welche Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr Projekt angeboten werden.

Der Förderkatalog umfasst einen Bestand von rund 90.000 Einzelprojekten. Er liefert ausschließlich Informationen zu Förderprogrammen der Bundesministerien für Bildung und Forschung, für Wirtschaft und Arbeit sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, hier im Bereich Energieforschung und Energietechnologien.

Förderorganisationen und Termine

Kaum jemand kann sich vorstellen, wie viele Institutionen auf Bundes-, Landes- oder europäischer Ebene für die Umsetzung von Förderprogrammen zuständig sind. Wer sich eine Ahnung davon verschaffen möchte, findet in der Rubrik "Förderorganisationen im Überblick" eine Auswahl der Institutionen und ihrer jeweiligen Förderbereiche.
 
Anträge auf Förderung durch die Europäische Union müssen häufig bereits kurz nach Veröffentlichung der Ausschreibung, die meistens im Amtsblatt der EU erfolgt, gestellt werden. Doch auch bei deutschen Förderprogrammen gibt es oft nur kurze Antragsfristen.

Wer diese Termine nicht einhält, vergibt jede Chance auf eine Förderung, selbst wenn alle Voraussetzungen erfüllt wären. Auch hier bietet das Wirtschaftsministerium mit der Rubrik „Termine“ Hilfestellung.

Easy – elektronisches Antrags- und Angebotssystem

Wer bei den Datenbanken fündig geworden ist, kann meist direkt online seinen Antrag ausfüllen. Im elektronischen „Formularschrank“ von „Easy“ finden Sie die entsprechenden Antragsformulare. Sogar die Berechnung der gesamten Finanzierung und Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfungen sind im System enthalten. Und das Beste: Das Ganze kostet Sie nichts!

Förderberatung

Wer im Internet nicht weiterkommt, dem hilft die Auskunftsstelle weiter. Ob telefonisch (01888 / 615-8000), per E-Mail oder bei einem persönlichen Termin: Hier können Sie nachfragen, was Sie tun müssen, um an die begehrten Fördermittel zu kommen.

Und beim „Infotelefon Mittelstand und Existenzgründung“ (01805 / 6 15 –001) gibt es montags bis donnerstags von 08:00 bis 20:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr Beratung zu allen Fragen rund um das Thema Existenzgründung und Mittelstand.

Last but not least ist auch der Infoletter für Existenzgründer und junge Unternehmen eine gute Infobörse. Sie können ihn entweder bestellen oder die Ausgaben im Internet herunterladen.
 
Pro Inno II

Am 1. August 2004 wurde im Rahmen der Innovationsoffensive der Bundesregierung das "Programm zur Erhöhung der Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen" (PRO INNO II) gestartet.

Über das bis 2008 laufende Förderprogramm werden kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, wenn sie bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zusammenarbeiten. Bereits das Vorgängerprogramm PRO INNO I stieß auf großes Interesse; über 4800 mittelständische Betriebe wurden gefördert.

PRO INNO II wurde modifiziert. Jetzt steht das Programm allen Mittelständlern offen und auch die Zahl der Förderprojekte pro Unternehmen ist nicht mehr auf zwei begrenzt. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter www.forschungskoop.de .