LeitzKnowHow
Arbeiten von zu Hause aus
 
Für viele Existenzgründer und Selbständige stellt sich die Frage, ob es
sich lohnt, ein Büro anzumieten oder ob es nicht besser ist, das Büro zu
Hause einzurichten. Doch auch Angestellte haben immer öfter die
Möglichkeit, zumindest teilweise vom Home Office aus zu arbeiten. Vor
allem für Müttter oder Väter scheinen die Vorteile auf der Hand zu
liegen: Tagheimplätze sind rar, Tagesmütter teuer und den Job will und
kann man nicht aufgeben. Also schlägt man viele Fliegen mit einer Klappe
und arbeitet einfach daheim. Doch Büro und Wohnung zusammenzulegen hat
nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile – und die sollte man genau
gegeneinander abwägen.
Ein Tag im Homeoffice
Stellen Sie sich folgenden Arbeitstag vor: Um 6:30 Uhr klingelt Ihr Wecker. Sie schwingen sich pflichtbewusst aus dem Bett. Wenn Sie keine Kinder haben, könnten Sie ja eigentlich auch noch ein oder zwei Stündchen liegen bleiben – es merkt ja keiner...
Wenn Sie Kinder haben, gibt es erst mal für alle Frühstück. Irgendwann kehrt Ruhe ein. Die Kids sind auf dem Schulweg oder im Kindergarten. Sie sitzen im Morgenmantel da und wollen in Ruhe Ihren Kaffee austrinken. Doch dann durchfährt es Sie wie ein Blitz: Sie hatten doch gestern einem Kunden die Zusendung von Infos versprochen, die er ganz dringend braucht. Sie rennen also ins Arbeitszimmer und schicken das versprochene Fax ab. Bei der Gelegenheit rufen Sie gleich noch die Mails ab und erledigen einige wichtige Anrufe – und deren Folgen. Und dann schauen Sie auf die Uhr: Es ist halb zwölf, gleich kommen die Kinder. Und sie sitzen ungewaschen und im Nachtgewand am Schreibtisch.
Also ab ins Band und dann in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Am frühen Nachmittag können Sie sich endlich wieder Ihrer Arbeit widmen. Sie rufen einen Kunden an, der Sie völlig ungerechtfertigt zur Schnecke macht.
Ein Tag im Homeoffice
Stellen Sie sich folgenden Arbeitstag vor: Um 6:30 Uhr klingelt Ihr Wecker. Sie schwingen sich pflichtbewusst aus dem Bett. Wenn Sie keine Kinder haben, könnten Sie ja eigentlich auch noch ein oder zwei Stündchen liegen bleiben – es merkt ja keiner...
Wenn Sie Kinder haben, gibt es erst mal für alle Frühstück. Irgendwann kehrt Ruhe ein. Die Kids sind auf dem Schulweg oder im Kindergarten. Sie sitzen im Morgenmantel da und wollen in Ruhe Ihren Kaffee austrinken. Doch dann durchfährt es Sie wie ein Blitz: Sie hatten doch gestern einem Kunden die Zusendung von Infos versprochen, die er ganz dringend braucht. Sie rennen also ins Arbeitszimmer und schicken das versprochene Fax ab. Bei der Gelegenheit rufen Sie gleich noch die Mails ab und erledigen einige wichtige Anrufe – und deren Folgen. Und dann schauen Sie auf die Uhr: Es ist halb zwölf, gleich kommen die Kinder. Und sie sitzen ungewaschen und im Nachtgewand am Schreibtisch.
Also ab ins Band und dann in die Küche, um das Mittagessen vorzubereiten. Am frühen Nachmittag können Sie sich endlich wieder Ihrer Arbeit widmen. Sie rufen einen Kunden an, der Sie völlig ungerechtfertigt zur Schnecke macht.

Sie ärgern sich wahnsinnig und bräuchten jetzt dringend einen Kollegen, der Sie bei einer kurzen Tasse Kaffee wieder auf den Teppich bringt. Aber es ist niemand da. Also gehen Sie erst mal in die Küche und holen sich eine Tafel Schokolade gegen den Frust. Sie haben überhaupt keine Lust mehr zu arbeiten – also räumen Sie erst mal die Küche auf.
Schließlich raffen Sie sich auf und kümmern sich wieder um Ihren Job. Sie telefonieren gerade mit einem wichtigen Kunden – da wird die Tür aufgerissen: Ihr Kleinster kommt heulend herein. Er hat sich das Knie aufgeschlagen. Sie versuchen das Telefonat irgendwie zu beenden. Und dann Ihr Kind zu trösten. Deshalb gehen Sie mit dem Kleinen ein bisschen raus – und bei der Gelegenheit auch gleich einkaufen. Irgendwann ist es Abend. Die Kleinen sind im Bett. Und Sie können endlich arbeiten – nur, dass Sie jetzt eigentlich müde sind. Und um diese Uhrzeit weder den Banker noch den Finanzbeamten, mit dem Sie dringend telefonieren sollten, erreichen können.
Und die Moral von der Geschicht’?
Ja, Sie sind viel flexibler, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten. Ja, Sie brauchen keine Büromiete zu bezahlen. Aber: Sie haben keine Kollegen, die Ihnen mit Rat und Tat, mit Lob und Kritik zur Seite stehen könnten.
Nein, Sie können sich die Kinderbetreuung nicht sparen. Sie sind zwar zu Hause. Aber Sie können sich nicht gleichzeitig um Ihre Arbeit und den Nachwuchs kümmern. Dann machen Sie zwar alles – aber nichts richtig. Sie haben ein schlechtes Gewissen und fühlen sich zerrissen.
Und Sie brauchen eine eiserne Selbstdisziplin. Ob man Kinder hat oder
auch nicht: Es gibt immer etwas, was einen vom Arbeiten abhält – vor
allem, wenn es mit der Motivation mal nicht so weit her ist. Deshalb
sollten Sie folgendes tun:
Arbeiten Sie genau so, als ob sich Ihr Büro nicht in Ihrer Wohnung befinden würde.
Legen Sie für sich fest, wann Ihr Arbeitstag beginnt und wann er endet und halten Sie sich daran – wenn es irgendwie geht. Sorgen Sie für eine Kinderbetreuung.
Wenn Sie selbstständig sind, dann treffen Sie sich regelmäßig mit anderen Selbständigen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Gründen Sie zum Beispiel einen Unternehmer-Stammtisch oder beteiligen Sie sich an Foren, die speziell für Selbständige eingerichtet sind und über die Sie mit Gleichgesinnten kommunizieren können. Vereinbaren Sie mit jemandem, sich gegenseitig anzurufen, wenn mal ein Rat notwendig ist oder man jemandem zum Reden braucht. Und wenn man trotzdem feststellt, dass man nicht der Typ für ein Home-Office ist? Wenn man merkt, dass einem mit der Zeit die Decke auf den Kopf fällt? Denken Sie mal darüber nach, ob nicht die Gründung einer Bürogemeinschaft eine gute und kostengünstige Alternative sein könnte!
Arbeiten Sie genau so, als ob sich Ihr Büro nicht in Ihrer Wohnung befinden würde.
Legen Sie für sich fest, wann Ihr Arbeitstag beginnt und wann er endet und halten Sie sich daran – wenn es irgendwie geht. Sorgen Sie für eine Kinderbetreuung.
Wenn Sie selbstständig sind, dann treffen Sie sich regelmäßig mit anderen Selbständigen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Gründen Sie zum Beispiel einen Unternehmer-Stammtisch oder beteiligen Sie sich an Foren, die speziell für Selbständige eingerichtet sind und über die Sie mit Gleichgesinnten kommunizieren können. Vereinbaren Sie mit jemandem, sich gegenseitig anzurufen, wenn mal ein Rat notwendig ist oder man jemandem zum Reden braucht. Und wenn man trotzdem feststellt, dass man nicht der Typ für ein Home-Office ist? Wenn man merkt, dass einem mit der Zeit die Decke auf den Kopf fällt? Denken Sie mal darüber nach, ob nicht die Gründung einer Bürogemeinschaft eine gute und kostengünstige Alternative sein könnte!