LeitzKnowHow
Arbeiten im Großraumbüro
 
Wer in einem Großraumbüro mit mehreren Kollegen zusammenarbeiten muss,
hat’s nicht immer leicht: Der Azubi dreht das Radio auf, Herr Maier
vespert seine Stulle inklusive der hart gekochten Eier, die beiden Damen
in der Mitte tauschen angeregt ihre Wochenenderlebnisse aus und zu allem
Überfluss zündet sich Herr Kunz gerade die zehnte Zigarette des Tages
an. Es ist gerade mal 11.00 Uhr morgens und Ihre Nerven liegen schon
blank. Wie soll man sich in diesem Irrenhaus konzentrieren können? Und
dabei haben Sie einen ganzen Berg Arbeit zu erledigen.
Obwohl ein Großraumbüro im Hinblick auf die Raumnutzung und die Kommunikation viele Vorteile bietet, lassen sich diverse Stress- und Störfaktoren nicht einfach unter den Tisch kehren. Leider kann man nicht immer gleich die gesamte Raumgestaltung ändern. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die Probleme in den Griff zu bekommen. Schon mit ein wenig Rücksicht und Kompromissbereitschaft lassen sich vernünftige Lösungen finden, mit denen jeder leben – und arbeiten – kann!
Gemeinsam einen Weg gehen
Was Sie seit langem stört, irritiert andere nicht im Geringsten. Umgekehrt gilt aber auch: Was Sie als Kinkerlitzchen werten, bringt Ihren Nachbarn auf die Palme. Also ist es zuerst einmal wichtig, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und miteinander zu sprechen. Machen Sie deutlich, was Sie stört, aber bleiben Sie dabei auf jeden Fall sachlich. Hören Sie gut zu, was die anderen vorzubringen haben. Und versuchen Sie dann gemeinsam, einen für alle tragfähigen Kompromiss zu finden.
Obwohl ein Großraumbüro im Hinblick auf die Raumnutzung und die Kommunikation viele Vorteile bietet, lassen sich diverse Stress- und Störfaktoren nicht einfach unter den Tisch kehren. Leider kann man nicht immer gleich die gesamte Raumgestaltung ändern. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die Probleme in den Griff zu bekommen. Schon mit ein wenig Rücksicht und Kompromissbereitschaft lassen sich vernünftige Lösungen finden, mit denen jeder leben – und arbeiten – kann!
Gemeinsam einen Weg gehen
Was Sie seit langem stört, irritiert andere nicht im Geringsten. Umgekehrt gilt aber auch: Was Sie als Kinkerlitzchen werten, bringt Ihren Nachbarn auf die Palme. Also ist es zuerst einmal wichtig, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und miteinander zu sprechen. Machen Sie deutlich, was Sie stört, aber bleiben Sie dabei auf jeden Fall sachlich. Hören Sie gut zu, was die anderen vorzubringen haben. Und versuchen Sie dann gemeinsam, einen für alle tragfähigen Kompromiss zu finden.

Klar, jeder weiß, dass sogar Ehen daran zerbrechen können, wie jemand die Zahnpastatube ausdrückt. Trotzdem: Ohne Toleranz geht es nicht. Wie oft Ihr Kollege sich täglich durchs Haar fährt, ist wirklich seine eigene Sache. Wenn seine ganz persönlichen Angewohnheiten Sie allerdings tatsächlich so nerven, dass sie nicht mehr darüber hinwegsehen können, dann besprechen Sie das am besten unter vier Augen, zum Beispiel bei einem Glas Wein nach Feierabend.
Schongang für die Nerven
Um zu verhindern, dass das allgemeine Nervenbarometer schon weit vor Feierabend in den roten Bereich fällt, sollte man vor allem für einen gemäßigten Lärmpegel sorgen.
Einigen Sie sich darauf, dass längere Unterhaltungen generell in die Teeküche verlegt werden. Meetings oder Teambesprechungen sind wesentlich effektiver, wenn man sie in einem Besprechungsraum abhält. Auch Gespräche von einem zum anderen Ende des Büros sollten unterbleiben. Bewegung ist gesund und es ist durchaus zumutbar, den Kollegen, den man etwas fragen möchte, an seinem Schreibtisch aufzusuchen.
Auch andere Geräuschquellen lassen sich durchaus reduzieren: Sie werden staunen, wie ruhig es plötzlich wird, wenn die Telefone nicht mehr in Schwerhörigen-Lautstärke klingeln. Handys haben die praktische Einrichtung eines Vibrationsalarms, den man völlig problemlos nutzen kann. Und auch Computer müssen nicht ständig piepsen und Fanfaren ausstoßen – es gibt Möglichkeiten, das abzustellen.
Übrigens: Bevor das Radio bzw. die Auswahl des Senders bei Ihrer Besprechung zu einem unlösbaren Problem wird, bestimmen Sie doch einfach gemeinsam eine Zeit, in der Musik gehört werden darf – und eine Zeit, in der das Radio ausbleibt. Dass der Musikstil mehrheitsfähig sein muss und wummernder Techno in Discolautstärke dieses Kriterium nicht erfüllt, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Der Gesundheit zuliebe!
Spätestens, wenn Ihre Gesundheit durch das Verhalten der Kollegen gefährdet wird, ist es höchste Zeit, einzuschreiten.
Dazu ein Hinweis: Im September 2002 wurde die Arbeitsstätten-Verordnung geändert. § 3 (a) lautet nun: (1) „Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind.“ Damit hat jeder Nichtraucher Anspruch auf einen absolut rauchfreien Arbeitsplatz.
Hier ist folglich die Toleranz der Raucher gefragt – und nicht die der Nichtraucher. Rauchen im Großraumbüro ist tabu. Selbst wenn sich zufällig nur Qualmer treffen – das kann sich schnell ändern. Und außerdem: Wenn alle rauchen, wird der Raum schnell zur Räucherkammer, in der sich keiner mehr wohlfühlt.
Auch Sauberkeit und Ordnung fördern das Wohlergehen. Am besten kümmert sich jeder um seinen eigenen Dreck – und fängt beim Schreibtisch damit an. Selbst Super-Putzfrauen sind überfordert, wenn Sie Chaos-Büros sauber halten sollen. Und deshalb sollten auch Sammler und Stapelableger mindestens einmal in der Woche Platz für Staubwedel und Lappen schaffen.
Sind diese Fragen geklärt, bleibt noch das Thema Lüften. Seltsamerweise haben die Menschen ein sehr unterschiedliches Wärmebedürfnis. Während die einen bei den ersten Frühlingssonnenstrahlen schon im kurzärmligen Blüschen erscheinen, hüllen sich die anderen noch in die dicksten Winterpullis. Und deshalb ist in den meisten Büros sommers wie winters eine Frage stets ein Dauerbrenner: Wird das Fenster geöffnet oder bleibt es zu?
Dieses Problem lässt sich mit der Technik des Stoßlüftens lösen. So kehrt Friede in das Büro ein – und man kann gleichzeitig Heizkosten einsparen und die Umwelt schonen!
Spätestens, wenn Ihre Gesundheit durch das Verhalten der Kollegen gefährdet wird, ist es höchste Zeit, einzuschreiten.
Dazu ein Hinweis: Im September 2002 wurde die Arbeitsstätten-Verordnung geändert. § 3 (a) lautet nun: (1) „Der Arbeitgeber hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nicht rauchenden Beschäftigten in Arbeitsstätten wirksam vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch geschützt sind.“ Damit hat jeder Nichtraucher Anspruch auf einen absolut rauchfreien Arbeitsplatz.
Hier ist folglich die Toleranz der Raucher gefragt – und nicht die der Nichtraucher. Rauchen im Großraumbüro ist tabu. Selbst wenn sich zufällig nur Qualmer treffen – das kann sich schnell ändern. Und außerdem: Wenn alle rauchen, wird der Raum schnell zur Räucherkammer, in der sich keiner mehr wohlfühlt.
Auch Sauberkeit und Ordnung fördern das Wohlergehen. Am besten kümmert sich jeder um seinen eigenen Dreck – und fängt beim Schreibtisch damit an. Selbst Super-Putzfrauen sind überfordert, wenn Sie Chaos-Büros sauber halten sollen. Und deshalb sollten auch Sammler und Stapelableger mindestens einmal in der Woche Platz für Staubwedel und Lappen schaffen.
Sind diese Fragen geklärt, bleibt noch das Thema Lüften. Seltsamerweise haben die Menschen ein sehr unterschiedliches Wärmebedürfnis. Während die einen bei den ersten Frühlingssonnenstrahlen schon im kurzärmligen Blüschen erscheinen, hüllen sich die anderen noch in die dicksten Winterpullis. Und deshalb ist in den meisten Büros sommers wie winters eine Frage stets ein Dauerbrenner: Wird das Fenster geöffnet oder bleibt es zu?
Dieses Problem lässt sich mit der Technik des Stoßlüftens lösen. So kehrt Friede in das Büro ein – und man kann gleichzeitig Heizkosten einsparen und die Umwelt schonen!
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