LeitzKnowHow
Alt und jung im Team
 
Überall sind die Jungen gefragt. Ältere Bewerber bekommen oft nicht
einmal die Chance, sich in einem Gespräch vorzustellen. Die Vorurteile
gegenüber den „alten Eisen“ sind hoch. Man schätzt sie als weniger
belastbar ein, unterstellt ihnen veraltete Arbeitsweisen und traut ihnen
keine innovative Denke zu. Entsprechend hoch ist die Arbeitslosenquote
bei Menschen über 40. Junge Kräfte hingegen sind unverbraucht,
flexibel, hoch motiviert und sprühen nur so vor Kreativität – so die
gängige Einschätzung. Doch stimmt das wirklich?
Der Jugend sei Dank
Wer eben seine Lehre abgeschlossen hat, frisch von der Uni in den Beruf einsteigt oder in jungen Jahren die erste verantwortungsvolle Stelle antritt, dem brennt es in der Regel nur so unter den Nägeln, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und das frisch erworbene Wissen in die Firma einzubringen. Die jungen Nachwuchskräfte sind fachlich auf dem neuesten Stand. Und was die EDV angeht, kann ihnen kaum ein Älterer das Wasser reichen. Wenn das Netzwerk nicht mehr funktioniert, kümmern sie sich kurz mal drum, schließlich sind sie mit und vor dem PC großgeworden. Sie kennen die neuesten Managementmethoden und wissen genau, wie man effektiv Projekte entwickelt und Prozesse steuert. Hoch motiviert kämpfen sie für ihre Ziele und haben ihre Karriere im Blick. Überstunden sind kein Thema – schließlich wartet zu Hause noch keine Familie. Ein frischer Wind weht durch die Räume und der jugendliche Elan wirkt ansteckend. Und ganz nebenbei sind Berufseinsteiger auch noch billiger...
Auch wenn wir etwas dick aufgetragen haben: Im Kern ist das alles sicher richtig. Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es einfach nervt, dass man dem „Jungschen“ immer wieder klar machen muss, dass man nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen kann. Es hat eben auch seinen Grund, dass man manches „schon immer“ so gemacht hat. Und es macht keinen Sinn, alles komplett umzukrempeln.
Der Jugend sei Dank
Wer eben seine Lehre abgeschlossen hat, frisch von der Uni in den Beruf einsteigt oder in jungen Jahren die erste verantwortungsvolle Stelle antritt, dem brennt es in der Regel nur so unter den Nägeln, das Gelernte in die Praxis umzusetzen und das frisch erworbene Wissen in die Firma einzubringen. Die jungen Nachwuchskräfte sind fachlich auf dem neuesten Stand. Und was die EDV angeht, kann ihnen kaum ein Älterer das Wasser reichen. Wenn das Netzwerk nicht mehr funktioniert, kümmern sie sich kurz mal drum, schließlich sind sie mit und vor dem PC großgeworden. Sie kennen die neuesten Managementmethoden und wissen genau, wie man effektiv Projekte entwickelt und Prozesse steuert. Hoch motiviert kämpfen sie für ihre Ziele und haben ihre Karriere im Blick. Überstunden sind kein Thema – schließlich wartet zu Hause noch keine Familie. Ein frischer Wind weht durch die Räume und der jugendliche Elan wirkt ansteckend. Und ganz nebenbei sind Berufseinsteiger auch noch billiger...
Auch wenn wir etwas dick aufgetragen haben: Im Kern ist das alles sicher richtig. Aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es einfach nervt, dass man dem „Jungschen“ immer wieder klar machen muss, dass man nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen kann. Es hat eben auch seinen Grund, dass man manches „schon immer“ so gemacht hat. Und es macht keinen Sinn, alles komplett umzukrempeln.

Außerdem: Wer auf Karriere setzt, wird nicht lange auf dem gleichen Stuhl sitzen bleiben. Sie haben den Hoffnungsträger eingearbeitet und viel in ihn investiert – und dann bringt er das bei Ihnen Gelernte in einem größeren Unternehmen ein, weil dort bessere Aufstiegschancen winken.
Setzen Sie auch auf Erfahrung
Wer über 40 oder 50 und mit Realismus gesegnet ist, der weiß: Ein neuer Job in diesem Alter ist eine Chance, die man nutzen muss. Und auch Mütter, die nach längerer Kinderpause wieder in den Beruf einsteigen können, werden das Glück eines Jobs in der Regel zu schätzen wissen. Entsprechend werden diese älteren Mitarbeiter hoch motiviert sein und ihre ganze Kraft in den Dienst Ihres Unternehmens stecken.
Und wer behauptet, dass Ältere nicht mehr belastbar sind, der sollte sich mal das Durchschnittsalter der Vorstandsvorsitzenden großer Konzerne oder der Ministerriege unserer Bundesregierung anschauen: Kaum einer ist unter 50 und niemand wird behaupten, dass Außenminister oder Chef von Porsche oder DaimlerChrysler zu sein, kein anstrengender Job ist.
Außerdem hatten ältere Mitarbeiter in ihrem langen Arbeitsleben mit vielen verschiedenen Situationen, Aufgaben und Menschen zu tun. Das schärft nicht nur die Menschenkenntnis, sondern macht einen auch ruhiger und abgeklärter. Wo Ihre jungen Mitarbeiter womöglich längst verzweifelt die Nerven verlieren, können Sie sich ganz auf die Erfahrungen und die Urteilsfähigkeit Ihrer älteren Mitarbeiter verlassen.
Wer das halbe Arbeitsleben mit all seinen Höhen und Tiefen schon hinter sich hat, wird außerdem mit Begriffen wie Loyalität, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein ganz anders umgehen, als jemand, der in dieser Hinsicht noch keine Erfahrungen gemacht hat.
Besonders im Kontakt mit Kunden sind ältere Mitarbeiter von besonderem
Wert. Denn ihnen wird viel leichter vertraut, als einem jungen Mann oder
einer jungen Frau, denen man eher mangelnde Erfahrung oder Kompetenz
unterstellt und denen man wenig Entscheidungsbefugnisse zutraut.
Und was das Thema Flexibilität betrifft: Klar, wer eine Familie mitzuversorgen hat, kann nicht von einem Tag auf den anderen in eine andere Stadt ziehen. Ihr Vorteil: Er wird es auch nicht tun, wenn er einen anderen Job angeboten bekommt. Mütter über 40 werden im übrigen selten schwanger und ihre Kinder sind in der Regel aus dem Gröbsten heraus...
Young and old together
Soll man also künftig alle Bewerber unter 40 aussortieren? Natürlich nicht. Auf die richtige Mischung kommt es an.
Geben Sie Jungen und Älteren eine Chance. Und profitieren Sie damit von den Vor- und Nachteilen beider Altersgruppen. In einem derart ausgewogenen Team wird es Ruhe und jugendlichen Schwung geben, Erfahrung und ungewöhnliche Denkanstöße – und somit kann jeder vom anderen lernen.
Und was das Thema Flexibilität betrifft: Klar, wer eine Familie mitzuversorgen hat, kann nicht von einem Tag auf den anderen in eine andere Stadt ziehen. Ihr Vorteil: Er wird es auch nicht tun, wenn er einen anderen Job angeboten bekommt. Mütter über 40 werden im übrigen selten schwanger und ihre Kinder sind in der Regel aus dem Gröbsten heraus...
Young and old together
Soll man also künftig alle Bewerber unter 40 aussortieren? Natürlich nicht. Auf die richtige Mischung kommt es an.
Geben Sie Jungen und Älteren eine Chance. Und profitieren Sie damit von den Vor- und Nachteilen beider Altersgruppen. In einem derart ausgewogenen Team wird es Ruhe und jugendlichen Schwung geben, Erfahrung und ungewöhnliche Denkanstöße – und somit kann jeder vom anderen lernen.