LeitzKnowHow
Als Angestellte das richtige Seminar finden
 
Wer sich einfach für ein Seminar anmeldet, weil der Prospekt interessant
wirkt, darf sich nicht wundern, wenn er enttäuscht wird. Anders
formuliert: Wenn Sie nicht wissen, welche Fragen Sie haben, werden Sie
keine Antworten darauf bekommen!
Lebenslanges Lernen
Weiterbildung ist kein überflüssiger Luxus. Wer beruflich fit sein und auf der Höhe der Zeit bleiben möchte, wird um Fortbildungen nicht herumkommen. Sie sollten also Seminaren gegenüber aufgeschlossen sein und sie nicht entweder als willkommene Erholungszeit oder lästiges Übel einordnen – weder bei sich selbst, noch bei Ihren Kollegen und Kolleginnen.
Gute Anbieter finden
Natürlich sind nicht nur die großen Anbieter seriös – aber man kennt sie eben am besten. Das sollte Sie nicht daran hindern, sich auch für Seminare von unbekannten kleineren Firmen anzumelden. Aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, im Voraus Informationen einzuholen.
Ideal ist es natürlich, wenn Sie jemanden kennen, der bei dem Veranstalter, für den Sie sich interessieren, bereits an einer Fortbildung teilgenommen und gute Erfahrungen gemacht hat. Ansonsten sollten Sie sich nicht scheuen, dort anzurufen und ein bisschen „nachzuhaken“. Welche Referenzen kann er vorweisen? Mit welchen Methoden arbeitet der Referent? Welche Ausbildung hat er absolviert? Wenn Ihr Gesprächspartner am Telefon ins Stottern kommt und Ihre Fragen nicht zufriedenstellend beantworten kann, ist es mit der Kompetenz sehr wahrscheinlich nicht allzu weit her.
Auch bei einem zu breiten Angebot sollten Sie skeptisch werden – zwar gibt es sicher einige Allround-Talente, die in mehreren Bereichen fachlich fit sind, aber meistens deutet dies darauf hin, dass der Referent von allem ein bisschen weiß – und von wenig viel!
Lebenslanges Lernen
Weiterbildung ist kein überflüssiger Luxus. Wer beruflich fit sein und auf der Höhe der Zeit bleiben möchte, wird um Fortbildungen nicht herumkommen. Sie sollten also Seminaren gegenüber aufgeschlossen sein und sie nicht entweder als willkommene Erholungszeit oder lästiges Übel einordnen – weder bei sich selbst, noch bei Ihren Kollegen und Kolleginnen.
Gute Anbieter finden
Natürlich sind nicht nur die großen Anbieter seriös – aber man kennt sie eben am besten. Das sollte Sie nicht daran hindern, sich auch für Seminare von unbekannten kleineren Firmen anzumelden. Aber es ist auf jeden Fall sinnvoll, im Voraus Informationen einzuholen.
Ideal ist es natürlich, wenn Sie jemanden kennen, der bei dem Veranstalter, für den Sie sich interessieren, bereits an einer Fortbildung teilgenommen und gute Erfahrungen gemacht hat. Ansonsten sollten Sie sich nicht scheuen, dort anzurufen und ein bisschen „nachzuhaken“. Welche Referenzen kann er vorweisen? Mit welchen Methoden arbeitet der Referent? Welche Ausbildung hat er absolviert? Wenn Ihr Gesprächspartner am Telefon ins Stottern kommt und Ihre Fragen nicht zufriedenstellend beantworten kann, ist es mit der Kompetenz sehr wahrscheinlich nicht allzu weit her.
Auch bei einem zu breiten Angebot sollten Sie skeptisch werden – zwar gibt es sicher einige Allround-Talente, die in mehreren Bereichen fachlich fit sind, aber meistens deutet dies darauf hin, dass der Referent von allem ein bisschen weiß – und von wenig viel!

Eine weitere Möglichkeit, sich über die Seriosität von Seminaranbietern zu informieren, ist das Internet. Hier gibt es zahlreiche Websites, auf denen Veranstaltungen detailliert beschrieben und von Teilnehmern in Bezug auf ihre Qualität bewertet werden.
Unterstützung von Arbeitgeber
Bevor Sie sich für ein Seminar anmelden, sollten Sie sich über Ihre Beweggründe Gedanken machen: Wollen Sie Ihr Fachwissen vertiefen? Möchten Sie etwas völlig Neues dazulernen, um Ihre Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten im Unternehmen zu verbessern? Oder denken Sie an einen Arbeitsplatzwechsel – und wollen im Hinblick darauf Ihren Wissenshorizont erweitern?
Nicht alles, was Sie interessiert, hat auch für Ihren Arbeitgeber einen Nutzen. Wenn Sie ausschließlich Ihren eigenen Wissensdurst befriedigen möchten, werden Sie womöglich Urlaub nehmen und die Kosten selber tragen müssen. Dient das Seminar der beruflichen Weiterbildung, hat aber nichts oder wenig mit Ihrem jetzigen Arbeitsfeld zu tun, können Sie vielleicht Kompromisse schließen: Sie nehmen z.B. außerhalb Ihrer Arbeitszeit teil, Ihr Arbeitgeber übernimmt aber die Kosten.
Handelt es sich aber definitiv um ein „training on the job“ – zum Beispiel, wenn Sie als Schreibkraft eine Fortbildung im Bereich Internetnutzung machen – sollten Sie darauf drängen, dass die Veranstaltung als Arbeitszeit anerkannt wird und die Kosten von der Firma getragen werden.
Natürlich ist es sinnvoller, Fragen bezüglich des Budgets und des Zeitausgleichs mit dem Chef zu klären, bevor Sie sich anmelden – und dann womöglich wieder abmelden müssen.
Informieren Sie sich, welchen Anspruch auf Fortbildung Sie in Ihrem Beruf und Ihrer Firma haben. In manchen Bereichen muss eine feste Zahl von Fortbildungstagen pro Jahr vom Arbeitgeber genehmigt werden.
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
Natürlich wird Ihr Chef nicht vier Mitarbeiter auf dieselbe Fortbildung schicken – erstens, weil dann die halbe Abteilung auf einmal fehlen würde, zweitens, weil der Etat Beschränkungen gebietet und drittens, weil er natürlich möchte, dass sein Team in möglichst vielen Bereichen fit ist und ein breitgefächertes Knowhow hat.
Was also, wenn sich mehrere Leute dasselbe Seminar ausgesucht haben? Besprechen Sie sich. Vielleicht können Sie auf ein anderes Thema wechseln, das Sie genauso interessiert, für Ihre Kollegin aber nicht relevant ist?
Schlagen Sie außerdem Ihrem Chef vor, jedem Mitarbeiter, der auf Fortbildung war, in der folgenden Teamsitzung Zeit einzuräumen, sein neu erworbenes Wissen zusammengefasst weiterzugeben – vorausgesetzt, dies ist thematisch möglich. Denkbar ist auch, dass der „Fortgebildete“ ein Handout für die anderen anfertigt.
Legen Sie eine Kompetenzliste an, auf der man nachschauen kann, wer besonders kompetent ist, wenn es z.B. um ein rechtliches Problem oder eine Computerfrage geht. Denn geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen!
Natürlich wird Ihr Chef nicht vier Mitarbeiter auf dieselbe Fortbildung schicken – erstens, weil dann die halbe Abteilung auf einmal fehlen würde, zweitens, weil der Etat Beschränkungen gebietet und drittens, weil er natürlich möchte, dass sein Team in möglichst vielen Bereichen fit ist und ein breitgefächertes Knowhow hat.
Was also, wenn sich mehrere Leute dasselbe Seminar ausgesucht haben? Besprechen Sie sich. Vielleicht können Sie auf ein anderes Thema wechseln, das Sie genauso interessiert, für Ihre Kollegin aber nicht relevant ist?
Schlagen Sie außerdem Ihrem Chef vor, jedem Mitarbeiter, der auf Fortbildung war, in der folgenden Teamsitzung Zeit einzuräumen, sein neu erworbenes Wissen zusammengefasst weiterzugeben – vorausgesetzt, dies ist thematisch möglich. Denkbar ist auch, dass der „Fortgebildete“ ein Handout für die anderen anfertigt.
Legen Sie eine Kompetenzliste an, auf der man nachschauen kann, wer besonders kompetent ist, wenn es z.B. um ein rechtliches Problem oder eine Computerfrage geht. Denn geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen!